Kalender & externe Aufgaben
Stand: 2026-10-23
Plainva kann Deine bestehenden Kalender- und Aufgaben-Konten verbinden — CalDAV (Nextcloud, Fastmail, mailbox.org …), Google (Kalender + Tasks) und Microsoft (Outlook-Kalender + To Do) — und in beide Richtungen damit arbeiten. Deine Notizen bleiben das Zentrum: Termine werden zu Meeting-Notizen, und externe Aufgabenlisten spiegeln sich als normale Notizen in Deine Standard-Aufgabendatenbank.
Experimentell. Der Kalender spricht mit echten externen Konten (CalDAV, Google, Microsoft), die sich in Plainvas automatisierten Tests nicht durchspielen lassen. Er funktioniert und wird täglich genutzt, aber behandle ihn als Vorschau: Behalte ein Backup, und melde bitte alles, was seltsam aussieht.
Ein Konto verbinden
Öffne Einstellungen → Dein Vault → Cloud-Konten → Konto verbinden…, wähle den Anbieter und hake im Dienste-Schritt Kalender & Aufgaben an:
- Nextcloud / CalDAV: Server-Adresse, Benutzername und ein App-Passwort (in Nextcloud: Einstellungen → Sicherheit → Geräte & Sitzungen). Keine Registrierung, keine Keys — bei Nextcloud leitet Plainva die CalDAV-Adresse aus der Server-Adresse selbst ab (für andere CalDAV-Server nimmst Du die Kachel WebDAV / CalDAV bzw. Erweitert: Endpunkte einzeln festlegen).
- Apple iCloud, Yahoo, AOL, Zoho, Fastmail, mailbox.org, Yandex, Mail.ru: eigene Kacheln mit hinterlegten Kalender-Adressen — E-Mail-Adresse plus App-Passwort genügen, ohne Server-Feld (bei Apple ist das App-Passwort Pflicht; der Assistent verlinkt die Anleitung des Anbieters). Hinweis: Yahoos CalDAV-Dienst gilt laut Yahoo selbst als wackelig — wenn er zickt, liegt es nicht an Plainva.
- Auf diesem Gerät (nur Telefon): die Kalender, die Dein Gerät schon kennt — iCloud, Exchange, Google über die Systemkonten, lokale Kalender — als ein Konto ohne Anmeldung. Ein Tipp fragt die Systemberechtigung (voller Zugriff, weil Plainva auch anlegt); auf iOS kommen die Erinnerungslisten als Aufgabenlisten dazu, Android hat keinen System-Aufgabenspeicher. Es gibt höchstens ein Gerätekonto je Telefon, es reist nicht über die Einstellungs-Synchronisation, und derselbe Kalender kann daneben über ein Cloud-Konto verbunden sein — Plainva führt beide nicht zusammen.
- Google: braucht Deine eigene OAuth-Client-ID (dasselbe BYO-Modell wie beim Google-Drive-Sync — siehe die Drive-Anleitung). Aktiviere in Deinem Google-Cloud-Projekt zusätzlich die Google Calendar API und die Google Tasks API und ergänze ihre Scopes im Consent-Screen. Der Browser öffnet sich zur Zustimmung; beim Verbinden wird das Konto geprüft, bevor irgendetwas gespeichert wird.
- Microsoft: einfach Bei Microsoft anmelden… klicken und im Browser bestätigen — keine Einrichtung nötig. Ein Microsoft-Konto kann im selben Durchgang auch Dateien (OneDrive) und E-Mail tragen.
Der Assistent zeigt je Dienst den Status („Verbunden — n Kalender gefunden”). Die Kalender-Auswahl (angehakte erscheinen im Kalender-Tab) und die Aufgabenlisten (bewusst standardmäßig abgewählt — ein Häkchen startet den unten beschriebenen Aufgaben-Sync) verwaltest Du danach im Bereich Kalender; dort sitzen auch der Meeting-Ordner (wo Meeting-Notizen entstehen) und der Standardkalender. Passwörter und Tokens liegen im Schlüsselbund Deines Betriebssystems.
Jedes Gerät meldet sich selbst an. Wenn Du die Einstellungs-Synchronisation nutzt, reisen die Konto-Angaben mit, die Anmeldung aber nie — sie bleibt bewusst auf dem Gerät. Ein so übernommenes Konto erscheint auf dem anderen Gerät also in der Liste, ist dort aber noch nicht angemeldet; in der mobilen App trägt es dann die Markierung anmelden und der Kalender erklärt es statt leer zu bleiben. Einmal verbinden genügt.
Wenn eine Anmeldung abläuft. Der Kalender-Bereich zeigt den Fehler dann direkt am betroffenen Konto und sagt, was zu tun ist: Ist die Anmeldung abgelaufen oder wurde sie widerrufen, steht dort Erneut anmelden — ein Durchgang, der bei Microsoft und Google alle Dienste dieses Kontos wieder in Gang setzt (Dateien, Kalender, E-Mail). Liegt es an der Anbieter-Konfiguration (falsche oder gelöschte Client-ID, fehlende API im Projekt), verweist der Hinweis dorthin statt eine neue Anmeldung anzubieten; bei einem Netzwerkfehler genügt ein späterer Versuch. Bei einem Google-Projekt im Testing-Modus ist der häufigste Fall die 7-Tage-Grenze — Details in der Drive-Anleitung. Solange ein Konto nicht erreichbar ist, behauptet Plainva nicht mehr, es biete keine Aufgabenlisten an: die Liste bleibt leer, mit dem Fehler darüber. In der mobilen App gilt dasselbe: Die Kontozeile nennt den Grund, und Neu anmelden repariert das Konto an seinem Platz.
Ein Konto zweimal zu verbinden legt kein zweites an. Bestätigt der Anbieter, dass es dasselbe Konto ist — Plainva prüft dafür die vom Anbieter bestätigte Identität, nie den angezeigten Namen; zwei Menschen in einer Firma heißen leicht gleich —, übernimmt die neue Anmeldung das vorhandene Konto, statt eine zweite Karte danebenzustellen. Kalenderauswahl, Abgleichstände und vor allem die Verbindungen zwischen Deinen Aufgaben-Notizen und den Aufgaben beim Anbieter bleiben dabei erhalten; ohne sie würde beim nächsten Abgleich jede gespiegelte Aufgabe ein zweites Mal angelegt. Bei CalDAV, wo es keine bestätigte Identität gibt, entsteht wie bisher ein eigener Eintrag.
Der Kalender-Tab
Googles Statuseinträge — Arbeitsort, Fokuszeit und Abwesenheit — erscheinen in Plainva als eigene Zeile beziehungsweise als ruhiges Band hinter dem Tag, nicht als weiterer Terminblock: „Homeoffice” ist kein Termin, und ein Tag mit drei solchen Einträgen und einer Besprechung darf nicht wie vier Besprechungen aussehen. Plainva liest sie und schreibt sie nie — eine Abwesenheit bei Google anzulegen sagt dort automatisch Einladungen ab, und das ist keine Nebenwirkung, die eine Kalenderansicht auslösen sollte.
Öffne ihn über die linke Aktionsleiste (Kalender-Symbol) oder die Befehlspalette (Kalender öffnen). Über den Umschalter im Kopf stehen fünf Ansichten bereit: Tag, 3 Tage und Woche zeigen ein Zeitraster mit einer Uhrzeit-Leiste links; Termine sitzen als Blöcke an ihrer Startzeit, ihre Höhe entspricht der Dauer, überlappende Termine stehen nebeneinander, und eine rote Linie markiert „jetzt”. Ganztägige Termine und (bei eingeschaltetem Aufgaben-Overlay) fällige Aufgaben sitzen im Streifen über dem Raster. Monat zeigt das Monatsraster (ein Farbpunkt je Kalender) plus rechts ein Tages-Zeitraster für den gewählten Tag. Agenda listet die kommenden Wochen nach Tagen gruppiert. Heute springt zurück; die Pfeile blättern um die jeweilige Periode (einen Tag, drei Tage, eine Woche oder einen Monat). Der erste Wochentag folgt der Einstellung Wochenbeginn (Einstellungen → App → Erscheinungsbild: Montag, Samstag oder Sonntag) — sie gilt auch für den Seitenleisten-Kalender. Die Ansicht aktualisiert sich alle paar Minuten von selbst; Jetzt aktualisieren erzwingt es. Bei Microsoft-Kalendern und den meisten CalDAV-Servern holt Plainva dabei nur noch die Änderungen statt jedes Mal den ganzen Zeitraum — das spart spürbar Datenvolumen, gerade am Telefon. Mindestens einmal pro Stunde läuft trotzdem ein vollständiger Abgleich, damit nichts stehen bleibt, was eine Änderungsliste übersehen hat; und gelöscht wird nur, was der Anbieter ausdrücklich als gelöscht meldet. Bei Google ist jeder Abgleich vollständig: dessen Schnittstelle erlaubt Änderungslisten nicht zusammen mit einem Zeitraum. Bereits vergangene Termine erscheinen blasser (wie im Google Calendar), damit die verbleibende Agenda des Tages hervorsticht. Ein mehrtägiger Termin ist ein durchgehender Balken über die Tage, die er berührt — eine Beschriftung, ein Klickziel, statt eines Eintrags je Tag. Reicht er über das Wochenende hinaus, wird er an der Wochenkante gerade abgeschnitten und läuft in der nächsten Zeile ohne wiederholten Titel weiter. Dasselbe gilt im Ganztags-Streifen der Tages-, Drei-Tage- und Wochenansicht. Ein Klick auf den Titel (oder Tab bis zum Titel und Enter) öffnet die Datumsauswahl: Jahr, Monat, Tag, Heute — ein Tag springt hin; die Pfeiltasten bewegen im Raster, Esc schließt. Am Fuß der Datumsauswahl fügt Kalenderwochen anzeigen (angeboten, wenn die Woche am Montag beginnt) dem Monat eine Wochenspalte hinzu und nennt die Woche im Titel der Tages-, 3-Tage- und Wochenansicht — ein Schalter für jeden Kalender auf diesem Gerät, auch für den Kalender der Seitenleiste und das Telefon. Am Trackpad blättert ein waagerechter Zweifingerwisch (oder Shift + Mausrad) über der Kalenderfläche genauso — eine Seite je Wisch.
Die Tastaturhinweise unter der Datumsauswahl werden bei wenig Platz mehrzeilig angezeigt; die Jahresnavigation, alle sieben Wochentage und Heute bleiben vollständig im Auswahlfenster.
Die Ganztägig-Zeile wächst von selbst bis auf fünf Reihen. Hat ein Tag mehr, steht in seiner letzten Reihe + 2 weitere; ein Klick klappt die Zeile für alle Tage auf, Weniger zeigen klappt sie wieder zu. Das Telefon macht es genauso; dort bleibt die Zeile zusammen mit dem Tageskopf über den Stunden stehen. Wird ein Konto nicht abgeglichen, sagt der Kalender es: Eine Zeile über dem Kalender nennt das Konto oder den Kalender, seit wann und warum; die Termine darunter bleiben stehen und sind der letzte Stand. Erneut versuchen fragt sofort nach. Plainva pausiert ein Konto nur, wenn seine Anmeldung nicht mehr angenommen wird; nach jedem anderen Fehler versucht es von selbst wieder, in wachsendem Abstand, und ein Fehler an einem einzelnen Kalender lässt die übrigen Kalender des Kontos weiterlaufen.
- Termin anlegen: Ein Klick auf eine leere Stelle im Zeitraster öffnet ein kleines Schnell-Erfassungs-Fenster (Titel, Zeit, Kalender, Ort) — Speichern legt sofort an, Weitere Optionen öffnet den vollen Termin-Dialog. Ziehen über das Raster gibt die Dauer vor. Das + im Kopf öffnet den vollen Dialog: Titel, Kalender, Datum/Uhrzeit oder ganztägiger Zeitraum, Ort, eine Beschreibung (ein Formatier-Editor — Markdown, „/” für Befehle; formatierte Beschreibungen von Google/Outlook erscheinen lesbar statt als roher HTML-Code, und eine formatierte Beschreibung wird auch formatiert verschickt), eine Farbe, Teilnehmer und optional eine Outlook-artige Wiederholung. Die Farbe überschreibt für diesen einen Termin die Kalenderfarbe (bei Microsoft-Konten ohne Wirkung — Outlook kennt keine Termin-Farben). Die Terminfarbe wählst Du am Telefon im Termin-Blatt aus demselben Raster.
- Sofort im Kalender: Ein Termin, den Du anlegst, änderst, verschiebst oder löschst, steht im selben Moment so im Kalender – ohne auf Deinen Anbieter zu warten. Bis der Anbieter bestätigt hat, pulsiert der Termin leicht. Lehnt der Anbieter ab, wird die Änderung zurückgenommen, und eine Meldung nennt den Grund und bietet Erneut versuchen an.
- Teilnehmer: Tippe eine E-Mail-Adresse und drücke Enter (oder Komma), um sie als Chip hinzuzufügen; das × entfernt sie. Die Wiederholung sitzt direkt neben Datum/Uhrzeit — wähle Frequenz, Intervall, die Wochentage (wöchentlich) und das Ende (Nie / Am Datum / Nach N Terminen); auch bestehende Termine können nachträglich eine Wiederholung bekommen oder ändern.
- Ansehen: Ein Klick auf einen Termin öffnet die Termin-Vorschau — ein freischwebendes Fenster, das den Termin zeigt, statt ihn zu bearbeiten: Zeitraum, Ort, Beschreibung, Teilnehmende mit ihren Antworten, dazu Zusagen / Vorläufig / Absagen, Meeting-Notiz und über das ⋮ alle übrigen Aktionen (Farbe, in anderen Kalendern blockieren, per Mail versenden, löschen). Das Fenster dunkelt die App nicht ab, lässt sich verschieben und in der Größe ändern; Esc schließt es. Gehört der Termin zu einer Serie, sagt die Vorschau das — mit dem Rhythmus und, sofern geladen, dem nächsten Termin. Gefragt wird nichts: „Nur diesen oder alle?“ ist eine Frage übers Ändern, nicht übers Ansehen. Links in der Beschreibung sind anklickbar und zeigen, wohin sie führen — den Namen der Zieladresse statt einer Zeile voller Zeichen; der ganze Link steht im Tooltip. Ein Microsoft Safe Link zeigt sein Ziel mit dem Hinweis über Microsoft Safe Links und öffnet den Original-Link, damit die Prüfung Deiner Organisation greift. Hat der Termin eine Online-Besprechung, steht unter dem Zeitraum Teilnehmen — mit dem Namen des Dienstes, wenn Plainva ihn kennt (etwa „Teilnehmen · Teams“).
- Bearbeiten / Löschen: Termin bearbeiten in der Vorschau öffnet den Dialog, vorbefüllt mit seinen Werten und mit den Aktionen Meeting-Notiz und Löschen. Änderungen gehen mit einer Sicherheitsprüfung an den Anbieter: hat sich der Termin zwischenzeitlich extern geändert, aktualisiert Plainva die Ansicht, statt zu überschreiben. Bei einem Einzeltermin hat der Dialog zusätzlich eine Kalender-Auswahl — wählst Du einen anderen Kalender, wird der Termin dorthin verschoben (im Zielkalender neu angelegt, im Quellkalender gelöscht; er bekommt dabei eine neue Anbieter-Kennung).
- Serientermine: Ein Termin aus einer Serie öffnet sich zum Bearbeiten wie jeder andere — gefragt wird erst beim Speichern, und nur, wenn Du wirklich etwas geändert hast. Der Dialog nennt die Änderung („Zeit: 09:00 → 09:15”) und fragt dann, ob sie nur für diesen Termin oder für alle Termine der Serie gelten soll. Bei „alle” wandert nur das Geänderte zur Serie; ihr eigenes Startdatum und alles, was Du nicht angefasst hast, bleibt. Schließt Du das Formular unverändert, passiert gar nichts — kein Dialog, kein Schreibvorgang beim Anbieter. Beim Löschen kommt die Frage weiterhin vorn: dort ist der Klick schon die Änderung.
- Verschieben / Verlängern: Einen Termin kannst Du im Zeitraster direkt ziehen — den Block verschieben (auch auf einen anderen Tag in der Wochen-/3-Tage-Ansicht) legt ihn auf eine neue Zeit, die Unterkante ziehen ändert seine Dauer. Der neue Zeitpunkt wird sofort beim Anbieter gespeichert (Serientermine bleiben vorerst nur per Dialog änderbar).
- Wie ein Termin aussieht: Ein abgesagter Termin bleibt sichtbar, erscheint aber nur als Umriss mit durchgestrichenem Titel — Du siehst, dass der Slot frei geworden ist, statt ihn stillschweigend zu verlieren. Eine Einladung, die Du noch nicht beantwortet hast, ist ebenfalls ein Umriss (es ist noch nicht Dein Termin); ein vorläufiger Termin — vom Veranstalter so markiert oder von Dir mit „Vielleicht“ beantwortet — ist schraffiert. Alles Bestätigte bleibt gefüllt. In der Agenda steht zusätzlich das Wort (Abgesagt, Offen, Vielleicht). Hast Du selbst abgesagt, wird der Termin ein abgeblendeter Umriss mit durchgestrichenem Titel (in der Agenda Du hast abgesagt): Er findet für die anderen statt, gehört aber nicht mehr zu Deinem Tag. Die Absage des Veranstalters bleibt kräftiger — sie betrifft alle.
- Zu-/Absagen & Antworten: Wurdest Du zu einem Termin eingeladen, kannst Du im Dialog Zusagen, Vorläufig oder Absagen — Plainva sendet Deine Antwort über den Anbieter (Google/Microsoft/CalDAV). Die Teilnehmerliste zeigt, wer zu- oder abgesagt hat (der Rückkanal).
- Einladungen per E-Mail: Hat ein Termin Teilnehmer, setze Teilnehmer per E-Mail benachrichtigen. Bei Google bittet Plainva dann Google, seine native Einladung zu senden (derselbe Termin, sodass die Antworten der Empfänger in Deinen Termin zurücksynchronisieren); Microsoft benachrichtigt automatisch. Für CalDAV — oder um eine Kopie aus dem eigenen Postfach zu senden — öffnet die Kalender-Aktion Per Mail versenden das Verfassen-Fenster mit einer standardkonformen iCalendar-Einladung; so zeigt Gmail (und andere) sie als Termin mit Ja/Vielleicht/Nein.
- In anderen Kalendern blockieren: Die Kopier-Aktion an einem Termin (oder der Knopf In anderen Kalendern blockieren im Dialog) übernimmt ihn in einen oder mehrere Deiner anderen beschreibbaren Kalender — entweder als Beschäftigt-Platzhalter oder mit Details (im Notion-Calendar-Stil). Ein Serientermin wird mit seiner Wiederholung übernommen, sodass der Block ebenfalls wiederkehrt. Schlägt das in einem Kalender fehl, nennt die Meldung je Kalender den Grund, den der Anbieter genannt hat; fehlt dem Konto ein Recht, bietet sie Neu anmelden an und führt direkt ins Konto. Am Telefon steht dieselbe Aktion in der Termin-Vorschau: erst die Kalender wählen, dann Beschäftigt oder Mit Details.
- Serientermine tragen ein Wiederholungs-Symbol. Beim Bearbeiten oder Löschen einer Instanz fragt Plainva „Nur diesen Termin” (erzeugt eine Ausnahme bzw. lässt genau diesen Termin ausfallen) oder „Alle Termine” (ändert die ganze Serie). Eine bestehende Wiederholungs-Regel schreibt Plainva nie um.
- Aufgaben anzeigen (neben dem Aktualisieren-Knopf): blendet ein, was fällig ist, im Zeitraster-Streifen und im Monatsraster — die mit Fälligkeit versehenen Einträge Deiner Standard-Aufgabendatenbank und die Kästchen in Notizen mit einem
📅-Datum; das Kästchen hakt seine Zeile in der Notiz ab. Standardmäßig aus, die Wahl wird pro Gerät gemerkt. Trägt die Fälligkeits-Spalte eine Uhrzeit (Spaltentyp „Datum und Uhrzeit“), steht die Aufgabe an ihrer Stelle im Tagesraster statt im Ganztags-Streifen — gestrichelt umrandet, weil eine Frist kein Zeitraum ist, mit Häkchen direkt im Block. Ohne Uhrzeit bleibt alles wie bisher. Am Telefon ist Aufgaben anzeigen der erste Chip in der Zeile über dem Kalender; dort stehen die Aufgaben in jeder Ansicht — Tag, 3 Tage, Woche, Monat und Agenda —, jede mit ihrem Kästchen. Eine dort eingeschaltete Datenbank-Ansicht erscheint jetzt auch in Tag, 3 Tage und Woche, nicht nur in Monat und Agenda.- Ein Klick auf das Kästchen hakt die Aufgabe direkt hier ab — Du musst die Notiz nicht öffnen. Ein Klick auf den Titel öffnet sie weiterhin. Das Abhaken schreibt dieselbe Datei wie in der Aufgabenübersicht: Trägt die Aufgabe eine Wiederholung, entsteht dabei die nächste.
- Aufgaben werden anders eingefärbt als Termine. Ein vergangener Termin ist vorbei und erscheint blass; eine überfällige Aufgabe ist dagegen dringlicher und wird hervorgehoben. Heute fällige Aufgaben stehen normal, künftige gedämpft, erledigte durchgestrichen.
- Ein Wiederhol-Symbol an der Zeile zeigt, dass diese Aufgabe eine Wiederholung trägt. Sie erscheint trotzdem nur einmal im Kalender — siehe Aufgaben dazu, warum das so ist.
Kalender in einem eigenen Fenster
Ein Rechtsklick auf Kalender in der Aktionsleiste öffnet ihn in einem eigenen Fenster — praktisch neben der Notiz, an der Du schreibst. Klickst Du den Eintrag danach wieder an, kommt dieses Fenster nach vorn, statt den Kalender ein zweites Mal zu öffnen.
Über die Befehls-Palette gibt es Kommunikations-Fenster öffnen: ein Fenster mit E-Mail und Kalender nebeneinander. Mehr dazu in Erste Schritte.
Termin → Meeting-Notiz
Das Notiz-Symbol an einem Termin erstellt (oder öffnet erneut) seine Meeting-Notiz — eine normale Notiz im Meeting-Ordner mit dem Namen JJJJ-MM-TT Titel.md, vorbefüllt mit Datum, Ort und Teilnehmern, plus einer kleinen plainva.pim-Markierung im Frontmatter, die sie mit dem Termin verknüpft. Ein zweiter Klick auf denselben Termin öffnet immer dieselbe Notiz; eine zufällig gleichnamige eigene Notiz wird nie angetastet.
Vorlage für Meeting-Notizen: Neben dem Meeting-Ordner wählst Du eine Vorlage aus Deinem Vorlagenordner — am Telefon in den Kalender-Einstellungen der Kalenderkonten. Ohne Vorlage sieht die Notiz aus wie bisher. Ist keine gewählt, greifen Vorlagen je Ordner (für den Meeting-Ordner) und Vorlagen je Notiztyp (für den Typ Meeting); die Einstellung geht beiden vor. In der Vorlage stehen zusätzlich zu den üblichen Platzhaltern bereit: {{title}} (Titel des Termins), {{start}} und {{end}} (Beginn und Ende, bei ganztägigen Terminen der erste und der letzte Tag; mit eigenem Format wie {{start:HH:mm}}), {{location}}, {{attendees}} (durch Kommas getrennt, {{attendees:list}} als Aufzählung), {{organizer}}, {{link}} (der Link zur Online-Besprechung) und {{description}} (die Beschreibung des Termins). {{date}} ist der Tag des Termins. Datum, Ort, Teilnehmende und die plainva.pim-Markierung trägt Plainva nach der Vorlage selbst in die Eigenschaften ein — keine Vorlage kann die Verknüpfung zum Termin brechen. Fragt die Vorlage etwas ({{prompt:…}}), kommen die Fragen beim ersten Anlegen; brichst Du ab, entsteht keine Notiz.
Externe Aufgabenlisten in Deiner Aufgabendatenbank
Erinnerungslisten (Apple Erinnerungen über iCloud-CalDAV, Nextcloud-Aufgabenlisten) sind auf dem Server eigene Sammlungen und erscheinen deshalb unter Aufgabenlisten — nie unter Kalender. Findet ein verbundenes Konto keine Aufgabenlisten, sagt der Bereich das und bietet Erneut suchen an; ist die Suche selbst fehlgeschlagen, steht dort der Grund und Deine bisherige Auswahl bleibt erhalten.
Hake bei einem verbundenen Konto eine Aufgabenliste an, und ihre Aufgaben erscheinen als Notizen in Deiner Standard-Aufgabendatenbank: der Titel wird die Notiz (H1), die Fälligkeit landet in der Datums-Spalte, und „erledigt” bildet sich über die Erledigt-Checkbox-Eigenschaft der Datenbank ab (die Status-Spalte folgt ihr; eine Datenbank ohne Checkbox-Spalte nutzt die Status-Konvention — erste Option = offen, letzte = erledigt). Der Abgleich läuft in beide Richtungen, Feld für Feld:
Neue Aufgabenlisten sind von Anfang an angehakt — anders als Kalender, die Du erst auswählst. Eine Abwahl bleibt bestehen: auch nach einem Neustart, einem Aktualisieren der Listen und über den Einstellungs-Sync.
- Bearbeitest Du die Notiz (Titel, Fälligkeit, Status) → die Änderung geht an den Anbieter.
- Ändert sich die Aufgabe extern → die Notiz zieht nach.
- Haben sich beide Seiten geändert, gewinnt für das jeweilige Feld Deine lokale Änderung; der Rest folgt der externen Seite.
Erledigt, und was eine Notiz nicht erreicht. In einer Datenbank ohne Checkbox-Spalte ist die Status-Option erledigt, die so heißt — Erledigt, Done und ähnlich —, wo immer sie steht; ohne eine solche die letzte Option. Die letzte Option und jede abgebrochene gelten als abgeschlossen und öffnen die Aufgabe beim Anbieter nie wieder; Optionen dazwischen bleiben offen. Lässt sich eine Änderung vom Anbieter nicht in ihre Notiz schreiben — ein Haken in eine Datenbank ohne Erledigt-Spalte, eine Fälligkeit in eine ohne Datums-Spalte —, zählt Plainva sie nicht als übernommen: die Zeile über der Ansicht Aufgaben nennt die Liste und den Grund, und die Änderung kommt an, sobald die Datenbank sie aufnehmen kann. Eine Aufgabenliste, deren Abgleich scheitert, steht in derselben Zeile, am Desktop wie am Telefon, und die anderen Listen gleichen weiter ab.
Löschen wirkt in beide Richtungen — aber nur, wenn Du es bestätigt hast. Löschst Du eine Aufgaben-Notiz in Plainva, wird die Aufgabe auch beim Anbieter gelöscht. Danach hast Du acht Sekunden Zeit: Der Hinweis unten trägt Rückgängig, und ein Klick holt die Notiz mitsamt ihrem Text zurück, bevor irgendetwas den Anbieter erreicht. Erst wenn das Fenster abläuft, wird gelöscht.
Zwei Grenzen dieser Regel sind bewusst gesetzt: Eine bloß fehlende Datei löscht nichts. Verschwindet eine Notiz, ohne dass Du sie gelöscht hast — eine unfertige Synchronisation, ein Ordner, der noch nicht angekommen ist —, bleibt die Aufgabe beim Anbieter unangetastet. Und schließt Du Plainva, bevor die acht Sekunden um sind, wird nicht gelöscht; der sichere Ausgang einer unterbrochenen Löschung ist, dass die Aufgabe noch da ist. Wurde die Aufgabe in derselben Zeit extern geändert, bricht Plainva die Löschung ab und sagt es — eine fremde Änderung verschwindet nicht stillschweigend.
Das gilt auf beiden Geräten. Der Abgleich läuft auch am Telefon — Aufgaben werden dort importiert, bestehende Notizen erkannt statt doppelt angelegt, und Deine Änderungen gehen an den Anbieter. Der einzige Unterschied liegt im Rückgängig-Fenster: am Desktop bricht das Schließen des Fensters die Löschung ab, am Telefon tut das der Wechsel in den Hintergrund. Beide Male bleibt die Aufgabe stehen.
In der Gegenrichtung gilt weiterhin: eine extern gelöschte Aufgabe löscht nie Deine Notiz (sie wird einfach eine normale Notiz). Umbenennen oder Verschieben einer Aufgaben-Notiz ist unproblematisch — die Frontmatter-Markierung hält die Verbindung.
Die Notiz heißt wie die Aufgabe. Eine neu gespiegelte Aufgabe bekommt ihren Titel als Dateinamen, gleichnamige Aufgaben werden wie andere Notizen durchnummeriert („Einkaufen 2“), und ein neuer Titel beim Anbieter benennt die Datei nicht um. Mehr dazu unter Aufgaben. Namen mit Kennung aus den Fassungen vom 12. bis 24.09.2026 bietet die Aufgabenansicht einmal zum Bereinigen an.
Nach einer Neuanmeldung entstehen keine Doppel. Meldest Du ein Konto neu an, richtest Plainva auf einem zweiten Rechner ein oder wird der Suchindex neu aufgebaut, erkennt Plainva an derselben Markierung die bereits vorhandenen Notizen und übernimmt sie, statt die Aufgaben ein zweites Mal zu importieren. Solange ein Vault noch synchronisiert wird, legt Plainva gar keine neuen Aufgaben-Notizen an — eine Notiz, die noch unterwegs ist, wäre sonst genau so ein Duplikat. Kopien, die ältere Versionen hinterlassen haben, lassen sich aufräumen: Liegen Aufgaben mehrfach vor, zeigt die Aufgabenansicht Mehrfach vorhandene Aufgaben mit Ansehen. Plainva behält die Notiz, die es abgleicht, und entfernt nur Kopien, die nichts Eigenes tragen — erledigt oder feldgleich mit der behaltenen Notiz, und ohne eigenen Text; jede andere Kopie bleibt und wird Dir gezeigt, und jede entfernte Kopie wird vorher in den Versionsverlauf gesichert. Die Aufgaben beim Anbieter bleiben dabei unberührt. Bleiben nur Kopien mit eigenem Inhalt übrig, legt Hinweis ausblenden den Hinweis beiseite, bis eine Kopie dazukommt oder verschwindet. Eine Aufgabe, die sich beim Anbieter wiederholt (etwa eine tägliche Google-Aufgabe), ist dort eine einzige Aufgabe: Abhaken erledigt sie, und der Anbieter macht dieselbe Aufgabe mit dem nächsten Datum wieder auf — Plainva spiegelt genau das, und sobald es die Aufgabe einmal wiederkommen sah, trägt ihre Zeile Wiederholt sich beim Anbieter.
Aktuelle Grenzen: als normale Notizen angelegte Aufgaben werden nicht zum Anbieter gepusht (lege sie extern oder über die Aufgabendatenbank an), und alles auf dieser Seite ist vorerst Desktop-first.
Von In anderen Kalendern blockieren erzeugte Kopien sind Spiegel ihres Termins. Verschiebst oder änderst Du den Termin, ziehen seine Blocker mit: die Zeit immer, Titel, Ort und Beschreibung nur bei Blockern Mit Details. Die Meldung nennt, wie viele mitgingen, und bietet Rückgängig; einen Blocker, den der Anbieter nicht ändern ließ, nennt sie beim Kalender. Löschst Du den Termin, fragt Plainva, ob auch die Blocker gelöscht werden — vorbelegt ist ja. Verschiebst oder änderst Du einen Blocker selbst, fragt Plainva einmal: Nur diesen Blocker verschieben (er wird ein eigener Eintrag, der Termin bleibt) oder Den Termin verschieben (der Termin und alle seine Blocker übernehmen die Änderung); die zweite Wahl fehlt bei Einladungen anderer. Die Verknüpfung liegt beim Anbieter (Google, Microsoft, CalDAV) in beide Richtungen: der Blocker kennt seinen Termin, der Termin seine Blocker — deshalb findet Plainva auch Blocker in Kalendern, die Du gerade ausgeblendet hast. Ein Kettensymbol zeigt die Verbindung am Termin und am Blocker, am Desktop wie am Telefon. Grenzen: Was Du außerhalb von Plainva am Termin änderst, ziehen die Blocker nicht nach; bei Serien folgt ein einzelnes Vorkommen nur, wenn der Kalender des Blockers angezeigt wird (sonst nennt die Meldung ihn); Kalender des Geräts („Auf diesem Gerät“) speichern keine Verknüpfung.
Erinnerungen am Rechner
Unter Einstellungen → Kalender → Erinnerungen schaltest Du Termine erinnern ein; beim ersten Mal fragt das System einmal nach der Berechtigung. Was der Termin selbst an Erinnerung mitbringt, gilt — erst wenn er nichts sagt, greift die Vorlaufzeit, und ganztägige Termine melden sich zu der unter Ganztägige Termine gewählten Zeit. Fällige Aufgaben nimmt zusätzlich die Aufgaben Deiner Aufgaben-Datenbank auf, Nur diese Kalender grenzt ein, woher erinnert wird (nichts angehakt heißt: alle, und ein später verbundener Kalender ist von sich aus dabei). Direkt darunter steht Aufgaben ohne Uhrzeit: eine Aufgabe ist an ihrem Tag fällig, nicht am Abend davor — deshalb hat sie eine eigene Regel (Tag und Uhrzeit frei wählbar, standardmäßig am Fälligkeitstag um 09:00). Vorher borgte sie sich die Regel der ganztägigen Termine, meldete sich also um 19:00 am Vortag und danach nie wieder, ohne dass irgendwo stand, warum. Trägt eine Aufgabe eine Uhrzeit in ihrem Fälligkeitswert, erinnert sie zu dieser Zeit, mit einem eigenen Vorlauf unter Aufgaben mit Uhrzeit (Vorgabe Zur Uhrzeit) — vorher borgte sie sich die Vorlaufzeit der Termine. In der Notiz macht remind: off oder remind: 30 eine Ausnahme für eine einzelne Aufgabe. Am Telefon bietet die Erinnerung Abhaken, In 1 Stunde und Morgen früh; die beiden „Später“-Knöpfe verschieben nur diese eine Erinnerung auf diesem Gerät und lassen die Aufgabe unberührt. Auch die Zeile Ganztägige Termine nimmt jetzt jede Uhrzeit statt zweier fester Kombinationen; beide Zeilen schreiben den gewählten Satz darunter aus.
Beide Schalter sind unabhängig. Wer nur an Aufgaben erinnert werden will, schaltet Fällige Aufgaben ein und Termine erinnern aus — vorher hing das eine am anderen, ohne dass es irgendwo stand.
Eine Erinnerung sagt jetzt, was sie ankündigt: „Termin · 09:30“ bzw. „Aufgabe · fällig heute“. Auf Android tragen die beiden zusätzlich ein eigenes Symbol in der Statusleiste. Und eine Zeile unter den Einstellungen sagt, was geplant wurde — „Geplant: 12 Termine · 3 Aufgaben“ — oder warum nichts geplant wurde, etwa weil auf diesem Gerät keine Aufgaben-Datenbank hinterlegt ist (sie kommt über die Einstellungs-Synchronisation).
Der Unterschied zum Telefon steht in der Einstellung, nicht im Kleingedruckten. Auf dem Telefon übernimmt das Betriebssystem die Erinnerung und weckt sie auch bei geschlossener App. Am Rechner gibt es diese Übergabe nicht: Plainva weckt selbst und muss dafür laufen. Ist die App zu, fällt die Erinnerung aus und wird nicht nachgeholt. Dafür gibt es hier keine Obergrenze.
Die Benachrichtigung selbst trägt keinen Knopf — das gibt der Rechner nicht her. Die Aktion liegt stattdessen im Hinweis in der App: bei einem Termin Im Kalender zeigen, bei einer Aufgabe Aufgabe öffnen. Das Fenster drängt sich dabei nie in den Vordergrund.
Am Telefon zählen dazu die Erinnerungslisten des Geräts (iOS), sobald das Gerätekonto Auf diesem Gerät verbunden ist: jede Liste ist eine Aufgabenliste wie eine Nextcloud-Liste, mit denselben Regeln — Import in die Aufgabendatenbank, Abhaken in beide Richtungen, Löschen über das Lösch-Journal.
Im Hintergrund weiterlaufen
Weil eine Erinnerung am Rechner nur ankommt, solange Plainva läuft, gibt es unter Einstellungen → Start & Verhalten → Hintergrund zwei Schalter — getrennt, weil es zwei verschiedene Wünsche sind, und beide standardmäßig aus:
- Mit dem System starten trägt Plainva beim Anmelden ein.
- Beim Schließen im Infobereich weiterlaufen legt ein Plainva-Symbol in den Infobereich; das Schließen des Fensters beendet die App dann nicht mehr, sondern legt sie dorthin ab. Über das Symbol kommst Du mit Öffnen zurück, siehst den nächsten Termin und beendest Plainva mit Beenden.
Der zweite Schalter weist sich selbst nach. Nicht jede Arbeitsumgebung zeigt einen Infobereich — und ob ein Symbol wirklich erscheint, lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Plainva legt es deshalb an und fragt Dich, ob Du es siehst. Nur ein Ja behält die Einstellung; sagst Du Nein, wird das Symbol wieder entfernt und der Schalter bleibt aus. So kann das Fenster nie verschwinden, ohne dass es einen Weg zurück gibt. Dieselbe Sicherung greift beim nächsten Start: lässt sich das Symbol dann nicht mehr anlegen, schaltet sich die Einstellung ab.
Die Zeile Erinnerungen erscheinen darunter sagt jederzeit, was gerade gilt — solange Plainva läuft oder auch bei geschlossenem Fenster.
Zu wissen: Läuft Plainva im Hintergrund weiter, laufen auch Synchronisierung, Kalender-Abgleich und die Backup-Prüfung weiter. Der Vault ist beim nächsten Öffnen aktuell — dafür arbeitet die App, während Du sie nicht siehst.
Datenbanken im Kalender einblenden
Der Kalender kann Einträge aus Deinen Datenbanken mitzeigen. Über der Ansicht steht dafür die Leiste Einblenden: — sie listet jede .base-Ansicht vom Typ Kalender oder Zeitleiste, die ein Datumsfeld benannt hat. Ein Klick blendet sie ein, ein zweiter wieder aus.
Ein so eingeblendeter Eintrag bleibt als Notiz erkennbar: gestrichelte Kante, Raute davor, nie die gefüllte Form eines Termins. Ein Klick öffnet dieselbe Vorschau, die eine Datenbankzeile ohnehin hat. Ziehen auf einen anderen Tag schreibt das Datumsfeld der Notiz — genau das, was das Bearbeiten der Zelle in der Tabelle tut. Trägt das Feld eine Uhrzeit, steht der Eintrag im Tagesraster an seiner Stunde; ohne Uhrzeit steht er oben im Ganztags-Streifen.
Welche Ansichten eingeblendet sind, gehört zum Vault und reist über die Einstellungs-Synchronisation mit: Dein Kalender sieht am Rechner und am Telefon gleich aus.
Und umgekehrt: In der Kalenderansicht einer Datenbank blendet der Knopf Termine im Hintergrund die echten Termine des Tages als leise Zeile ein — Du siehst, wogegen Du planst. Sie sind bewusst nur Hintergrund: keine Zeilen dieser Datenbank, nicht anklickbar.
Einen Datenbank-Eintrag in den Kalender eintragen
Ein Eintrag mit Datum kann ein echter Termin bei Deinem Anbieter werden. Im Menü der Eintragszeile (bzw. im Aktions-Blatt am Telefon) steht dafür In Kalender eintragen. Der Termin übernimmt das Datum des Eintrags — mit Uhrzeit, wenn die Spalte eine trägt, sonst als ganztägiger Termin — und trägt einen Link zurück auf die Notiz.
Danach bleiben beide verknüpft, und zwar nach drei festen Regeln:
- Verschiebst Du den Termin bei Google, Outlook oder auf dem CalDAV-Server, zieht das Datumsfeld der Notiz nach.
- Löschst Du die Notiz, zeigt der Lösch-Dialog, dass sie mit einem Termin verknüpft ist. Der Termin bleibt bei Deinem Anbieter — Plainva löscht ihn nie nebenbei.
- Löschst Du den Termin, verschwindet nur die Verknüpfung. Die Notiz und ihr Datum bleiben unangetastet.
Das ist etwas anderes als Zeit blocken bei einer Aufgabe: dort reservierst Du Zeit für etwas, und das Datum der Aufgabe bleibt, wo es ist. Hier sagst Du: dieser Eintrag ist dieser Termin.
Einrichtung mit klaren Schritten
Füge Dateien, Kalender oder E-Mail direkt beim passenden Konto hinzu. Plainva prüft die gewählte Anmeldung und fragt fehlende Rechte gezielt an.
Der mobile Assistent öffnet sofort die passende Verbindung. Nach der Anmeldung wählst Du Kalender und Aufgabenlisten und siehst das Ergebnis.
Öffne Cloud-Konten, wähle das vorhandene Konto und beim fehlenden Dienst Hinzufügen. Die vorhandenen Dienste bleiben bestehen. Gmail verwendet weiterhin seinen eigenen Mailzugang bzw. ein App-Passwort. Ein abgebrochener Assistent trennt keine bereits verbundenen Dienste. Bei der mobilen Dateiübernahme bleibt der Quell-Vault bestehen; ein vorhandener passender Ziel-Vault wird berücksichtigt, andernfalls entsteht ein eigener Container. Kollidierende Dateien werden einzeln verglichen und beide Inhalte behalten. Verschlüsselte Ziele werden über die bestehende Kopplung geöffnet.
Google — Eigene App-Registrierung
Klicke oder tippe im Kalenderkopf auf den Zeitraum, um ein Datum auszuwählen. Punkte markieren vorhandene Tagesnotizen anhand deines eingestellten Ordners und Dateinamenformats, auch mit Punkten im Namen. Wähle einen Tag und anschließend Zu Datum springen oder Tagesnotiz öffnen / Tagesnotiz anlegen. Beim Anlegen gilt dieselbe Vorlage wie in Seitenleiste und Heute-Ansicht. Die Marken werden bei Monatswechsel und Änderungen an Notizen erneuert. Mehrtägige Termine behalten ihre stabilen Spuren und reichen vom Beginn nach rechts; Tage außerhalb des sichtbaren Bereichs werden abgeschnitten.