OKF — Open Knowledge Format

Stand: 2026-07-07

OKF (Open Knowledge Format) ist eine offene Konvention für Markdown-Wissenssammlungen: reine Markdown-Dateien mit einem kleinen, einheitlichen Frontmatter-Kopf. Diese Seite erklärt, was OKF ist, was Plainva dafür automatisch tut — und warum Du nichts davon nutzen musst.

Was ist OKF?

Die Idee: Jedes Dokument im Vault sagt selbst, was es ist. Dafür genügt ein Minimalkopf im Frontmatter:

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type: Note
okf_version: "0.1"
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# Meine Notiz

Schreibst Du Dateien mit einem Werkzeug oder Skript? Der genaue Feldvertrag — erlaubte Werte, wie jeder Eigenschaftstyp serialisiert wird und die Reservname-Regeln — steht in der Dateiformat-Referenz.

Warum nutzt Plainva OKF?

Reines Markdown ist wunderbar portabel — hat für sich genommen aber keine verlässliche Struktur. OKF ergänzt genau so viel davon wie nötig, und alles bleibt gewöhnliches Markdown mit Standard-Frontmatter:

Was Plainva automatisch macht

Neue Dateien bekommen den OKF-Kopf automatisch: Jede in Plainva angelegte Notiz erhält type und okf_version ins Frontmatter. Welche Werte, stellst Du pro Vault ein: Einstellungen → Vault Einstellungen → OKF (Open Knowledge Format)type für neue Notizen (Standard Note) und type für Daily Notes (Standard Daily Note). Bringt eine Vorlage ein eigenes type mit, gewinnt die Vorlage.

Bestehende Dateien werden nie ungefragt verändert. Plainva ergänzt OKF-Felder nur beim Anlegen neuer Dateien oder wenn Du die Konvertierung ausdrücklich startest.

Geschützte Systemfelder: Im Eigenschaften-Panel sind type und okf_version als OKF-Systemfelder gekennzeichnet („OKF-Systemfeld – wird von Plainva verwaltet”): Der type-Wert ist per Dropdown bekannter Typen wählbar, okf_version ist reine Anzeige; Umbenennen, Typwechsel und Löschen sind gesperrt, damit die Konvention nicht versehentlich bricht.

Das Erklärmodal: Beim ersten Öffnen eines Vaults zeigt Plainva einmalig Was ist OKF? — dieselbe Kurzfassung findest Du jederzeit in den Einstellungen.

index.md: das Inhaltsverzeichnis je Ordner

Eine index.md ist das Inhaltsverzeichnis eines Ordners: eine Liste der enthaltenen Notizen und Unterordner mit Beschreibungen und relativen Links.

Einen bestehenden Vault konvertieren (Opt-in)

Wenn Dateien im Vault nicht dem OKF-Format entsprechen (fehlendes type-Feld oder reservierte Namen als normale Notiz), bietet Plainva die Konvertierung an — einmalig beim Öffnen des Vaults und dauerhaft unter Einstellungen → OKF → OKF-Konvertierung (der Eintrag erscheint nur, solange es etwas zu tun gibt).

Der Wizard In OKF-Format überführen arbeitet in klaren Schritten:

  1. Scan — zeigt, wie viele Dateien betroffen sind (Vorlagen- und Systemordner sind ausgenommen; Dateien mit unlesbarem Frontmatter werden übersprungen, nie „repariert”).
  2. Entscheidungen — Standard-type für Dateien ohne type; bestehende type-Werte kannst Du übernehmen (empfohlen — sie sind bereits gültige OKF-Typen) oder in ein anderes Feld umbenennen lassen.
  3. Vorschau (ohne Änderungen) — ein Dry-Run zeigt vorab, was sich ändern würde.
  4. Konvertieren — vor jeder Änderung wird die Datei nach .plainva/backups/ gesichert; ein Bericht fasst Geändertes, Übersprungenes und den Backup-Ordner zusammen. Danach geht es optional weiter zur index.md-Verwaltung.

Tipp aus dem Wizard: Die Änderungen laufen normal durch die Synchronisation — bei Git-Vaults vorher committen.

Muss ich OKF nutzen?

Nein. OKF ist ein sanfter Standard:

Siehe auch