Sync einrichten

Stand: 2026-09-30

Plainva synchronisiert jeden Vault optional mit einem Speicher Deiner Wahl — direkt aus der App, ohne Zusatzdienst von Plainva: Deine Daten laufen ausschließlich zwischen Deinem Rechner und Deinem eigenen Konto/Server. Diese Seite führt durch die Einrichtung je Anbieter.

Welche Dienste grundsätzlich funktionieren (auch über WebDAV oder den Desktop-Client des Anbieters), steht in der Sync-Kompatibilität.

Gesicherte Stände vergleichen

Bei einem nicht automatisch lösbaren Textkonflikt bleibt eine lokale Arbeitskopie pro Original offen. Weitere Eingaben werden in derselben Kopie gespeichert, auch nach erneutem Öffnen oder einem Neustart. Das Banner erklärt: Du bearbeitest Deine Konfliktkopie. Sie wird erst nach dem Zusammenführen synchronisiert.

Im Vergleich findest Du unter Gesicherte Stände vergleichen den gesicherten Ausgangsstand, sofern vorhanden. Wird die Arbeitskopie außerhalb dieser Bearbeitung geändert, bleibt auch diese andere Fassung erhalten und lässt sich dort vergleichen. Übernehmen, beide Fassungen behalten und Verwerfen prüfen den aktuellen Stand erneut; ist die Ansicht veraltet, lade den Vergleich neu. Löse den Konflikt vor dem Verschieben oder Löschen der betroffenen Datei beziehungsweise ihres Ordners. Ältere Konfliktkopien bleiben einzeln sichtbar.

Der Diagnoseexport enthält zusätzlich die letzten Konfliktereignisse mit Speicherart, Schreiber, Hash-Vergleich und Unterschieden bei Zeilenenden, BOM oder abschließendem Umbruch. Diese Konfliktdaten enthalten keine Notizinhalte oder Dateinamen. Der Export ist immer englisch, unabhängig von der App-Sprache, damit Du ihn unverändert in ein Issue auf GitHub einfügen kannst.

Grundlagen

WebDAV / Nextcloud

Der einfachste Weg für eigene Server und die meisten Cloud-Speicher:

  1. In Cloud-Konten → Konto verbinden… die Kachel Nextcloud (oder WebDAV / CalDAV) wählen.
  2. Server-Adresse, Benutzername und Passwort oder App-Token eintragen — nutze wenn möglich ein App-Passwort statt Deines Hauptpassworts (in Nextcloud: Einstellungen → Sicherheit → App-Passwörter).
  3. Verbinden prüft die Zugangsdaten; danach wählst Du über Ordner auswählen… den Cloud-Ordner. Auch hier lässt sich ein neuer Ordner anlegen — wie überall, wo Plainva einen Cloud-Ordner wählt, auch mobil unter Cloud-Ordner ändern.

Besonderheit Nextcloud: EIN Formular reicht für Dateien und Kalender — aus der Server-Adresse leitet Plainva die WebDAV- und CalDAV-Endpunkte selbst ab (die abgeleiteten Adressen werden im Assistenten angezeigt; Erweitert: Endpunkte einzeln festlegen erlaubt getrennte URLs). Hakst Du beide Dienste an, verbindet ein Durchgang beides.

Typische Server-Adressen (Nextcloud, Koofr, MagentaCLOUD, Storage Box u. v. m.) findest Du in der Sync-Kompatibilität.

Die Adresse zeigt auf den Vault-Ordner selbst. Alles darunter gehört zum Vault — eine Adresse eine Ebene zu hoch zieht die Nachbarordner mit hinein. Bei WebDAV gehört der Ordner zur Server-Adresse; um den Vault später zu verschieben, verbindest Du das Konto neu.

Passwortänderungen werden zuerst bei allen betroffenen passwortgeschützten Diensten geprüft. Wird die Speicherung unterbrochen, bleiben bestätigte Änderungen erhalten. Öffne das Konto erneut und wähle Speicherung fortsetzen. Der geschützte Vorgang bleibt auch nach einem Neustart verfügbar. Wenn sich Kontozuordnung oder Zugangsdaten geändert haben, kannst Du mit Passwort erneut prüfen das aktuelle Passwort für die jetzt zugeordneten Dienste prüfen. Ein fehlender Zugang wird nicht übersprungen. Eine frische Kalenderanmeldung wird auch beim nächsten Öffnen eines zuvor geschlossenen Vaults verwendet.

Eine neue Kalenderverbindung bleibt an den Vault gebunden, in dem Du sie begonnen hast. Schließt oder wechselst Du ihn während der Prüfung, starte die Verbindung dort erneut. Ein Fehler beim Lesen vorhandener Zugangsdaten bricht die Zusammenführung ab und erhält die bisherigen Konten.

Google Drive

Google Drive läuft aktuell mit eigenen Zugangsdaten („Bring Your Own”): Du legst einmalig ein kostenloses eigenes Google-Cloud-Projekt an, das nur Dir gehört. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung: Google Drive (BYO).

Kurzfassung: In Cloud-Konten → Konto verbinden… die Kachel Google wählen, den Dienst Dateien anhaken, Client ID und Client Secret aus Deinem Google-Projekt eintragen und Bei Google anmelden… — die Anmeldung öffnet sich im Browser. Nach dem Verbinden wählst Du den Cloud-Ordner über Ordner auswählen… direkt aus Deinem Drive (auch Unterordner, Standard „Plainva”). Hinweis: Solange Dein Google-Projekt im Testing-Modus steht, läuft die Anmeldung nach 7 Tagen ab — endgültig, denn Google lässt in diesem Modus auch den Erneuerungs-Token verfallen; Plainva kann sie im Hintergrund also nicht auffrischen. Der Sync sagt Dir dann, dass die Anmeldung abgelaufen ist, und Erneut anmelden in den Konto-Details stellt sie wieder her — ein Durchgang für alle Dienste dieses Kontos. Der Status In Produktion beseitigt die feste Ablaufzeit des Testmodus. Er garantiert keine dauerhafte Anmeldung: Google kann Zugänge weiterhin ablaufen lassen oder widerrufen. Die Anforderungen für Veröffentlichung und Verifizierung hängen von der Nutzung und den angeforderten Rechten ab. Google: Ablauf von Erneuerungs-Tokens.

Hakst Du beim Verbinden Dateien und Kalender gemeinsam an, fragt Google nur einmal nach Deiner Zustimmung — angefordert werden dabei genau die Rechte der gewählten Dienste. Wählst Du später einen weiteren Dienst dazu, kommt eine zweite, ergänzende Zustimmung.

OneDrive

Plainva liefert eine eigene App-Registrierung mit — Du musst keine eigene ID mehr anlegen:

  1. In Cloud-Konten → Konto verbinden… die Kachel Microsoft wählen und den Dienst Dateien (OneDrive) anhaken — auf Wunsch gleich zusammen mit Kalender & Aufgaben und E-Mail (ein Microsoft-Konto kann alle drei Dienste tragen).
  2. Bei Microsoft anmelden… und die Anmeldung im Browser bestätigen. Fertig — Plainva legt den Ordner an (Standard „Plainva”) und synchronisiert seinen gesamten Inhalt, auch extern hinzugefügte Dateien.
  3. Optional: Nach dem Verbinden wählst Du den Cloud-Ordner über Ordner auswählen… direkt aus Deinem OneDrive (auch Unterordner).

Optional: Über Eigene App-ID verwenden kannst Du stattdessen eine selbst registrierte Client-ID hinterlegen (z. B. bei Firmen-Sperren). Ausführliche Anleitung: OneDrive & Dropbox (BYO).

Verbindest Du mehrere Dienste eines Kontos zusammen — etwa Dateien und Kalender —, fragt der Anbieter nur einmal nach Deiner Zustimmung, und Plainva merkt sich dafür eine einzige Anmeldung für das ganze Konto. Das gilt für Microsoft (Dateien, Kalender, E-Mail) ebenso wie für Google (Dateien und Kalender; ein Gmail-Postfach bleibt außen vor, weil es über IMAP mit App-Passwort läuft und keine Zustimmung braucht).

Der Assistent trägt den gewählten Anbieter durch jeden Schritt: Schritt 2 und 3 öffnen gleich das passende Formular (Google-Kalender statt Anbieter-Auswahl, Gmail statt allgemeinem IMAP) und fragen nicht erneut, wen Du verbinden wolltest. Was ein Schritt schon erfragt hat, steht im nächsten bereits — bei Nextcloud leitet Plainva die CalDAV-Adresse aus der Server-Adresse von Schritt 1 ab, und ein Suiten-Passwort tippst Du einmal statt dreimal. Diese Angaben leben nur für die Dauer des Laufs im Arbeitsspeicher; sie werden nirgends gespeichert und sind nach dem Ende des Laufs — auch nach einem Abbruch über Assistent beenden — wieder weg.

Bestehende Konten, die noch je Dienst getrennt angemeldet sind, tragen in der Konten-Liste den Hinweis Alte Anmeldung und bieten Ein Login für alle Dienste an — in der Liste und in den Konto-Details, am Rechner wie in der mobilen App. Ein Durchgang, danach hängen alle Dienste an derselben Anmeldung. Das ist mehr als Bequemlichkeit: getrennte Anmeldungen konnten auseinanderlaufen, sodass ein Dienst weiterlief, während ein anderer desselben Kontos still abgelaufen war. Erneut anmelden erneuert bei solchen Konten ebenfalls das ganze Konto statt nur einen Dienst. Das Angebot bleibt auch dann stehen, wenn schon eine gemeinsame Anmeldung existiert, sie aber nicht alle Dienste des Kontos abdeckt — etwa weil Du bei der Zustimmung einen Haken weggelassen hast; Google kann eine einmal erteilte Zustimmung später nicht nachträglich erweitern.

Wenn Du Dich erneut bei Google anmeldest, bleibt das App-Passwort Deines Gmail-Postfachs erhalten. Die Browser-Anmeldung erneuert nur die OAuth-Dienste des Kontos; Dein IMAP-Postfach braucht dafür kein neues Passwort. Bei Outlook werden gespeicherte Zugänge und laufende Verbindungen je Vault getrennt, auch wenn dasselbe Kontenprofil in mehreren Vaults liegt. Das gilt auf Desktop und Mobilgeräten.

Dateien, Kalender und Outlook-Mail benötigen jeweils ihre eigenen Freigaben. Eine funktionierende Dateisynchronisation bedeutet daher nicht, dass der Kalender oder das Postfach ebenfalls freigegeben ist. Plainva prüft die Rechte für den jeweiligen Dienst; fehlt eine Freigabe, melde Dich erneut an und erteile die benötigten Rechte. Gleichwertige Berechtigungsnamen von Google werden dabei erkannt.

Dropbox

Plainva liefert eine eigene Dropbox-App mit — keine eigene App nötig:

  1. In Cloud-Konten → Konto verbinden… die Kachel Dropbox wählen (sie trägt nur den Dienst Dateien).
  2. Bei Dropbox anmelden… und im Browser bestätigen. Fertig (Standard-Ordner /Plainva).
  3. Optional: Nach dem Verbinden wählst Du den Cloud-Ordner über Ordner auswählen… direkt aus Deiner Dropbox (auch Unterordner).

Optional: Über Eigene App-ID verwenden kannst Du stattdessen einen selbst registrierten App-Key hinterlegen. Ausführliche Anleitung: OneDrive & Dropbox (BYO).

S3-kompatibler Speicher

Für AWS S3, Cloudflare R2, Backblaze B2, MinIO, Wasabi, Hetzner u. a. — schlüsselbasiert, ganz ohne Browser-Anmeldung. In Cloud-Konten → Konto verbinden… die Kachel Object Storage (S3) wählen und die Felder ausfüllen:

FeldBedeutung
EndpointBasis-URL der S3-API, z. B. https://s3.eu-central-1.amazonaws.com, https://<account>.r2.cloudflarestorage.com oder http://127.0.0.1:9000 für lokales MinIO
BucketName des Buckets
RegionSigV4-Region; us-east-1 funktioniert für die meisten Nicht-AWS-Speicher, Cloudflare R2 nutzt auto
Access Key ID / Secret Access KeyEin API-Schlüsselpaar des Anbieters
Key-Präfix (optional)Unterordner im Bucket für den Vault; leer = Bucket-Wurzel
Path-Style-URLsEmpfohlen (MinIO, R2 und die meisten Kompatiblen); nur für virtual-hosted AWS-Buckets deaktivieren

Den Key-Präfix (den Cloud-Ordner) kannst Du nach dem Verbinden über Ordner auswählen… direkt aus dem Bucket wählen.

Nach Verbinden startet der Sync direkt.

Siehe auch

Sync-Verschlüsselung (Passphrase)

Mit P3 ersetzt: Die folgenden Bedienelemente gelten nicht mehr für Vault-Inhalte. Nutze Sicherheit & Freigaben für den aktuellen verschlüsselten Workspace. Die hier verbleibende Passphrase schützt nur den optionalen Einstellungen-/Secrets-Sideband.

Plainva kann verschlüsseln, was Deinen Rechner in Richtung Sync-Server verlässt — Dein lokaler Vault bleibt dabei immer reines Markdown, das Obsidian lesen kann.

Öffne Einstellungen → Synchronisation → Sync-Passphrase & Verschlüsselung:

  1. Passphrase festlegen. Das erzeugt einen Verschlüsselungsschlüssel für den Vault und zeigt einmalig einen Wiederherstellungscode — bewahre ihn sicher auf, er ist der einzige Weg zurück, falls Du die Passphrase vergisst. Ab diesem Zeitpunkt reisen die synchronisierten Einstellungen des Vaults verschlüsselt.
  2. Vault-Inhalt verschlüsseln (optional). Der Knopf Verschlüsseln lädt jede Notiz erneut als Chiffretext zum Sync-Server hoch. Deine lokalen Dateien bleiben reines Markdown, ein lokaler Vault ist also nie in Gefahr — probier es zuerst an einem Wegwerf-Vault aus. Ist der Upload fertig, nutze Migration abschließen, damit ab dann nur noch Chiffretext akzeptiert wird.
  3. Auf einem anderen Gerät öffnest Du denselben synchronisierten Vault. Plainva erkennt, dass der Vault verschlüsselt ist, und fragt nach der Passphrase (oder dem Wiederherstellungscode). Nach dem Entsperren werden die Notizen entschlüsselt und erscheinen lokal.

Der entsperrte Schlüssel wird auf jedem Gerät zwischengespeichert. Schalte Passphrase bei jedem Start verlangen ein, um sie stattdessen nach jedem Neustart erneut einzugeben, und nutze Sperren, um den zwischengespeicherten Schlüssel auf diesem Gerät zu entfernen.

Konten auf all Deinen Geräten sind drei Schritte. 1 · Einstellungen und Konten: legt Vault-Einstellungen und Deine Konten (Kalender, Postfächer, Kalenderauswahl) als kleine Datei in den Vault — solange keine Passphrase eingerichtet ist, brauchst Du dafür keine; sobald es eine gibt, muss jedes Gerät sie eingeben, bevor von dort Einstellungen mitreisen. Dieser Schritt ist standardmäßig eingeschaltet — Einstellungen und Konten sind keine Geheimnisse; ausschalten kannst Du ihn pro Vault jederzeit. 2 · Sync-Passphrase (optional): nur nötig, wenn auch Anmeldungen mitreisen sollen; sie verschlüsselt zusätzlich die Einstellungen aus Schritt 1. 3 · Anmeldungen mitnehmen: nimmt statische IMAP- und CalDAV-Passwörter verschlüsselt mit und lässt sich erst einschalten, wenn Schritt 1 läuft und die Passphrase entsperrt ist — ein Passwort kann nur zu einem Konto reisen, das das Gerät schon kennt. Nicht mitgenommen werden gerätespezifische Pfade und OAuth-Anmeldungen (Microsoft, Google): deren Tokens sind gerätegebunden, das Konto erscheint auf dem neuen Gerät und braucht dort einmal Anmelden.

Auf dem Telefon findest Du dieselbe Kette auf der Vault-Seite — mit denselben drei Schritten und derselben Sperre. Konten, die von einem anderen Gerät kommen, werden dort angelegt; Du musst sie nicht erneut von Hand eintragen. Über Jetzt von einem anderen Gerät übernehmen holst Du sie sofort, statt auf den nächsten Abgleich zu warten.

Wenn Plainva meldet, dass eine ältere Version noch ausgemusterte Kontodaten veröffentlicht, aktualisiere Plainva auf jedem Gerät, das diesen Vault verwendet. Das aktuelle Gerät ignoriert alte Google-Clientdaten und behält seine funktionierende lokale Anmeldung. Bestätige die Entfernung der alten Remote-Daten erst, wenn alle beteiligten Geräte aktualisiert sind. Den Knopf dafür bietet Plainva im Hinweis unter Einstellungen → Vault → Synchronisation → Diagnose an: Ausgemusterte Einträge entfernen — die Rückfrage ist genau diese Bestätigung.

Wo dieses Anmelden stattfindet, hängt vom Dienst ab: ein Postfach zeigt den Knopf Auf diesem Gerät anmelden direkt bei sich im Bereich E-Mail, ein Kalender- oder Dateien-Konto in Cloud-Konten. Ein Microsoft-Postfach führt immer nach Cloud-Konten, weil seine Anmeldung im Browser läuft.

Richtest Du die Verschlüsselung neu ein, ist Schritt 3 von vornherein an — sonst säße jedes weitere Gerät dauerhaft ohne Anmeldungen da. Bei einem Vault, den Du schon nutzt, wird nichts still umgestellt: Plainva fragt einmal und merkt sich Deine Antwort.

Tauchen für ein Konto zwei Karten auf, konnte Plainva die Identität beim Anbieter nicht abrufen — raten darf es nicht. Öffne dann unter Cloud-Konten eine der beiden und sage über Zusammenführen, dass es dasselbe Konto ist; was übernommen wird, zeigt Plainva vorher an.

Stehen unter Kalender zwei Zeilen für denselben Kalender, meldet Plainva das als Hinweis und legt sie nicht von selbst zusammen: eine Zusammenlegung kostet die Kalenderauswahl und die Verknüpfung gespiegelter Aufgaben. Prüfe, welche Zeile Deine Auswahl trägt, und entferne die andere.

Ein Konto, das Du entfernst, bleibt entfernt: die Löschung reist über die Einstellungs-Synchronisation zu Deinen anderen Geräten, statt beim nächsten Abgleich von dort zurückzukommen.

Was mitreist und was hier bleibt

Wenn unter Cloud-Konten der Abschnitt Doppelte Konten prüfen erscheint, entscheidet Plainva absichtlich nicht anhand des Namens. Wähle Dieses Konto behalten bei der richtigen Karte. Die Bestätigung nennt Ziel, Quellen und betroffene Dienste; vorher wird auf diesem Gerät eine Sicherung angelegt. Abbrechen verändert nichts. Beim Zusammenführen werden nur verwaiste lokale Konten, Caches und Zugangsdaten entfernt — beim Anbieter wird nichts gelöscht.

Reist mit dem VaultBleibt auf diesem Gerät
Konten — Kalender, Postfächer, Cloud-Konten, LesezeichenAbsolute Pfade — Vault-Ort, Backup-Ziel
Ordner und Vorlagen — Tagesnotizen, Vorlagen-, Eingangs- und Anhänge-Ordner, AufgabendatenbankAnmelde-Tokens für Microsoft und Google
Kalender-Einstellungen — Meeting-Ordner, StandardkalenderWelches Postfach und welchen Ordner Du zuletzt offen hattest
Mail-Einstellungen — Ablage-Ordner, externe BilderDie Startanordnung dieses Geräts für neue Vaults
Backup-Regeln — Snapshot-Intervall, Aufbewahrung, ArchiveStatische Passwörter — außer Schritt 3 ist an
Sync-Intervall
Anordnung der Leisten (Desktop)

Das Telefon trägt davon etwas weniger: Die Anordnung der vier Desktop-Leisten bleibt am Rechner — seine eigene Navigationsleiste reist dagegen mit, ebenso der Meeting-Ordner. Seine eigene Kette auf der Vault-Seite zeigt, was es trägt, und beide Geräte sagen darunter, was der Sync zuletzt wirklich getan hat — mit den Namen der Einstellungen, die dabei gereist sind, und bei einem Empfang mit denen, die sich geändert haben. Die Meldung „Einstellungen von einem anderen Gerät übernommen” erscheint dabei höchstens einmal je Sitzung und nur, wenn sich wirklich etwas geändert hat — danach steht es in diesen Zeilen. Neu seit dieser Fassung übernimmt das Telefon auch das Dateiformat der Tagesnotizen, den OKF-Typ neuer Notizen und Deine Lesezeichen — vorher bekam ein Vault mit anderem Datumsformat eine zweite Tagesnotiz für denselben Tag, sobald das Telefon ihn anfasste.

Die Diagnose trennt jetzt zuletzt geprüft (lokale Profilfelder), zuletzt heruntergeladen, zuletzt übernommen und zuletzt tatsächlich gesendet. „Gesendet“ ändert sich nur nach einem erfolgreichen Schreiben in die Cloud; unveränderte Runden aktualisieren daher Prüfung und Download, aber nicht den Sendezeitpunkt. Secret-Ergebnisse stehen separat als Anzahlen für importiert, unverändert, abgelehnt, veraltet, fehlerhaft oder auf ein Konto wartend. Sie enthalten nur stabile Grundcodes — keine Konto-ID, kein Passwort, keinen Token und keinen Rohfehler. Ein Altclient-Hinweis bedeutet, dass Plainva auf allen beteiligten Geräten aktualisiert werden sollte; dieses Gerät ignoriert die ausgemusterten Google-Clientdaten.

Löschungen reisen mit. Eine Löschung, die Du bestätigt hast, steht 90 Tage lang in einem Journal (.plainva/sync/deletions.json) und wird auf jedem anderen Gerät ohne Rückfrage nachvollzogen — auch nach einem Neustart und auch dann, wenn dort viele Dateien auf einmal fehlen. Fehlen dagegen viele Dateien in der Cloud, ohne dass das Journal sie erklärt, hält Plainva das Spiegeln an und fragt: Löschungen übernehmen oder lokal behalten (dann lädt es die Dateien als neue wieder hoch). Dasselbe gilt für Aufgabenlisten: eine beim Anbieter ausgeführte Löschung räumt die Aufgaben-Notiz auch auf dem anderen Gerät ab, sofern sie dort unverändert ist. Bevor Plainva fragt — und bevor es hier auch nur eine Datei entfernt —, prüft es direkt bei der Cloud nach: Es fragt nach einer Stichprobe der fehlenden Dateien einzeln. Ist auch nur eine davon vorhanden, war die Liste der Cloud unvollständig: Nichts wird gelöscht, niemand wird gefragt, und der Sync-Status zeigt Die Cloud hat unvollständig geantwortet — nichts wurde gelöscht mit Erneut prüfen. Ein Journal-Eintrag entsteht erst, nachdem eine Datei geprüft fehlte und hier entfernt wurde, und ein Eintrag, dessen Datei in der Cloud wieder auftaucht, wird zurückgenommen; Löschprotokoll prüfen unter Über & Diagnose tut das auf Wunsch sofort. Findet Plainva den Cloud-Ordner eines Vaults nicht, der schon synchronisiert hat, legt es keinen leeren Ersatz mehr an, sondern meldet es — Du wählst dann den vorhandenen Ordner.

Fehler und automatische Wiederholung

Der Sync-Fehlerdialog bewahrt den genauen fehlgeschlagenen Versuch, auch wenn ein automatischer Retry den Live-Status bereits verändert hat. Er zeigt an, wenn der erneute Versuch läuft oder erfolgreich war. Eine neue Anmeldung wird nur bei einem Authentifizierungsfehler empfohlen; Netzwerk-, Timeout- und Providerfehler behalten ihre konkrete Ursache und werden automatisch erneut versucht. Auch der Abgleich der Einstellungen wartet vorübergehende Fehler ab: Eine Zeitüberschreitung erscheint zunächst als ruhiger Hinweis mit Zähler und wird erst nach dem dritten Fehlschlag in Folge zur roten Meldung — eine abgelaufene Anmeldung dagegen sofort.

Namen, die sich nur in der Schreibweise unterscheiden

Google Drive unterscheidet beim Suchen keine Groß- und Kleinschreibung, und Windows und macOS legen Notiz.md und notiz.md in derselben Datei ab. Dasselbe Zeichen kann außerdem auf zwei Arten gespeichert sein: ü als ein Zeichen oder als u mit angehängtem Trema. Bei dieser Schreibweise meint Plainva jetzt dieselbe Datei und synchronisiert normal weiter, solange es nur eine Entsprechung gibt.

Unterscheiden sich zwei Namen dagegen in der Groß- und Kleinschreibung, sind es zwei Dateien. Plainva ändert und löscht dann nichts, sondern zeigt die Karte Zwei Schreibweisen, eine Datei mit beiden Namen — mobil auf der Vault-Seite, am Desktop in den Sync-Einstellungen. Alle übrigen Dateien werden weiter synchronisiert. Benenne eine der beiden Notizen um, dann verschwindet die Karte von selbst.

Die neue Anmeldung deckt nicht alle Dienste ab. Deine bisherigen Zugänge bleiben erhalten. Melde Dich erneut an und erlaube alle angezeigten Dienste. Die Kontozuordnung hat sich geändert. Öffne die aktuellen Kontoeinstellungen und melde Dich erneut an.

Google Drive: offene Downloads

Wenn Google Drive vorübergehend zu viele Anfragen meldet, versucht Plainva den Download mit Abstand erneut. Bleibt ein Download erfolglos, wird er nicht als fehlende Datei oder erledigte Änderung gewertet. Der vorhandene lokale Inhalt und der bestätigte Sync-Stand bleiben erhalten; der nächste Durchlauf versucht die offene Änderung erneut. Erfolgreich geladene Nachbardateien bleiben verfügbar. Fehlende Rechte oder andere dauerhafte Ablehnungen erscheinen mit Dateipfad und Ursache als Fehler. Das gilt auf Desktop und Mobilgeräten.

Unterbrochene Dateiübertragungen

Zeitlimits gelten auch für den Empfang von Dateiinhalten über WebDAV, Dropbox, OneDrive, S3 und Google Drive. Liefert eine schrittweise empfangene Antwort keine weiteren Daten, beendet Plainva den Versuch und wiederholt Lesezugriffe begrenzt mit einer neuen Anfrage. Fortschritt hält einen solchen Download aktiv, auch wenn die gesamte Datei länger als das Grundzeitlimit braucht. Native Mobil-Anfragen haben zusätzlich eigene Zeitgrenzen. Ein unvollständiger Download ersetzt niemals die vorhandene lokale Datei und bestätigt keinen Sync-Fortschritt. Große Uploads behalten ihr größenabhängiges Zeitbudget; ein unklarer Upload-Abschluss wird durch die normale Sync-Wiederaufnahme behandelt und nicht blind erneut gesendet.

Vorhandene Konten erweitern

Füge Dateien, Kalender oder E-Mail direkt beim passenden Konto hinzu. Plainva prüft die gewählte Anmeldung und fragt fehlende Rechte gezielt an.

Öffne Cloud-Konten, wähle das vorhandene Konto und beim fehlenden Dienst Hinzufügen. Die vorhandenen Dienste bleiben bestehen. Gmail verwendet weiterhin seinen eigenen Mailzugang bzw. ein App-Passwort. Ein abgebrochener Assistent trennt keine bereits verbundenen Dienste. Bei der mobilen Dateiübernahme bleibt der Quell-Vault bestehen; ein vorhandener passender Ziel-Vault wird berücksichtigt, andernfalls entsteht ein eigener Container. Kollidierende Dateien werden einzeln verglichen und beide Inhalte behalten. Verschlüsselte Ziele werden über die bestehende Kopplung geöffnet.

Wenn Du mobil Dateien ergänzt, zeigt Plainva Quelle, Ziel und Kollisionen vor der Übernahme. Vorhandene Inhalte und Dienste bleiben erhalten; eine unterbrochene Übernahme lässt sich wiederholen.

Zertifikate für selbst gehostete Server

Android vertraut zusätzlich den Zertifizierungsstellen, die Du in den Systemeinstellungen installierst. Das gilt für alle Plainva-Verbindungen, die Androids Plattformkonfiguration verwenden, und nicht nur für einen WebDAV-Server. Desktop-HTTP-Verbindungen berücksichtigen System-Zertifizierungsstellen zusätzlich zu öffentlichen Stammzertifikaten; iOS verwendet seine Systemeinstellungen für das Vertrauen. Gültigkeitszeitraum und Servername werden weiterhin geprüft. Ein abgelaufenes, noch nicht gültiges oder zum falschen Host gehörendes Zertifikat musst Du auf dem Server beziehungsweise in der eingetragenen Adresse korrigieren. Plainva bietet keine Option, alle Zertifikate zu akzeptieren. Benennt das Betriebssystem die genaue Ursache nicht, meldet Plainva die fehlgeschlagene Verifizierung ohne Vermutung. Native mobile HTTP-Fehler erscheinen im Diagnoseexport als Methode und Fehlercode, ohne Zugangsdaten, Zertifikatsnamen oder private Serverpfade.

Automatische Wiederholung und fehlender Sync-Verlauf

Die Verbindung ist vorübergehend nicht verfügbar. Plainva versucht es automatisch erneut; ausstehende Änderungen bleiben auf diesem Gerät.

Melde Dich erneut beim Sync-Konto an. Ausstehende Änderungen bleiben auf diesem Gerät, bis der Zugriff wieder funktioniert.

Plainva kann den verschlüsselten Vault nicht überprüfen. Die Synchronisierung pausiert; lokale Daten und ausstehende Änderungen bleiben erhalten. Öffne Sicherheit & Freigaben, stelle gegebenenfalls eine überprüfbare Kopie wieder her und prüfe erneut.

Wähle auf einem Gerät mit dem vollständigen überprüfbaren Verlauf „Jetzt synchronisieren“. Plainva kann daraus fehlende signierte Änderungen wiederherstellen. Prüfe anschließend auf Plainva erneut. Gibt es keine gültige Kopie, behalte oder exportiere die lokalen Daten; der Prüfpunkt wird niemals zurückgesetzt, um die Lücke zu umgehen.

Unverschlüsselte Anmerkungsdateien anderer Geräte liegen weiterhin auf dem Server. Nur das jeweilige Ursprungsgerät kann seine Umstellung abschließen. Plainva löscht keine Dateien anderer Geräte.

Bestehende Anmeldungen werden erst nach Prüfung von Identität, tatsächlich erteilten Berechtigungen und sicherer Speicherung übernommen. Ein Konto kann mehrere getrennte Berechtigungen behalten; das Ergänzen eines Dienstes entfernt keine funktionierende Anmeldung der anderen Dienste. Microsoft-Mail kann eine passende Anmeldung für Dateien oder Kalender mitverwenden. Auf einem weiteren Gerät ist eine eigene Anmeldung nötig.

In den Sync-Einstellungen zeigt die Google-Drive-Ordnerauswahl das bisherige Ziel und eine Vorschau des gewählten Ordners. Öffne gleichnamige Ordner und vergleiche Dateien und Änderungsdaten. „Dieses Ziel übernehmen“ speichert die eindeutige Ordner-ID. Fehlt dieser Ordner später, meldet Plainva den Fehler und legt keinen Ersatz an. Andere Ordner werden nicht verschoben oder gelöscht.