Kommentare & Vorschläge
Stand: 2026-09-10
Kommentare und Vorschläge gibt es in jedem Vault — mit oder ohne Sync, mit oder ohne Verschlüsselung. In einem verschlüsselten Workspace sind sie signierte Objekte (siehe Sicherheit & Freigaben); überall sonst tragen sie den Namen aus Dein Name (Anmerkungen und Prüfungen) in den Einstellungen. Ein Vorschlag ist ein Kommentar mit Ersatztext: Beide laufen durch denselben Speicher, dieselbe Spalte, dasselbe Blatt. Fehlt der Name, fragt Plainva beim ersten Kommentar einmal danach; ohne Antwort zeichnet das Gerät mit seiner eigenen Bezeichnung (etwa „Windows-Gerät 4f3a“). Deine eigenen Anmerkungen stehen als Du da.
Kommentare an einer Notiz
Commenter sehen einen schreibgeschützten Editor mit Kommentare daneben. Markiere eine Stelle im Text und schreibe Deine Anmerkung dazu — der Kommentar hängt dann an dieser Stelle statt am Dokument. Antworten bilden einen Faden, Erledigen legt ihn ab. Kommentare und Erledigt-Markierungen sind selbst verschlüsselte, signierte Workspace-Objekte; die Notiz bleibt reines Markdown, und keine Antwort landet in ihrem Versionsverlauf. Die Spalte lässt sich über den Knopf Anmerkungen in der Kopfleiste der Notiz ein- und ausblenden — er trägt die Zahl der offenen Fäden; Plainva merkt sich Deine Wahl je Vault und öffnet die Spalte sonst nur, wenn die Notiz offene Fäden hat. Ihr Kopf zählt, filtert (Offen · Alle) und schaltet stumm; jede Karte nennt oben, wer wann geschrieben hat, und zeigt ihre Aktionen, sobald Du sie überfährst oder auswählst. Einen eigenen Kommentar oder Vorschlag kannst Du löschen (Papierkorb auf der Karte, Rückfrage direkt dort); Besitzer und Admins können das mit jedem. Gelöscht heißt für alle ausgeblendet — der versiegelte Datensatz bleibt im Speicher.
Schreibst Du im Kommentarfeld ein @, schlägt Plainva die Mitglieder des Workspace vor; die Auswahl setzt den Namen als gewöhnlichen Text in den Kommentar. Ein Faden, in dem Dein Name fällt, rückt in der Spalte nach oben und trägt die Marke Nennt Dich — ein erledigter Faden nicht, der braucht keine Aufmerksamkeit mehr. Erwähnungen werden nirgends gespeichert, sondern beim Anzeigen aus dem Text gelesen: Benennt sich jemand um, folgen alte Kommentare dem neuen Namen; verlässt jemand den Workspace, fällt die Hervorhebung weg und der getippte Text bleibt genau so stehen.
Damit ein Kommentar seine Stelle auch nach späteren Änderungen wiederfindet, setzt Plainva unsichtbare HTML-Kommentare darum. Andere Editoren zeigen sie nicht an; wer sie trotzdem nicht in seinen Dateien haben möchte, schaltet unter Inhalt & Struktur die Einstellung Kommentierte Stellen in der Notiz markieren aus — dann sucht Plainva die Stelle über den zitierten Text. Findet sie sich nicht mehr, sagt der Kommentar das, statt irgendwohin zu zeigen. Im Live-Modus sind diese Marker unsichtbar — auch in der Zeile, in der Du gerade schreibst; der Cursor springt über sie hinweg. Nur der Quelltext-Modus zeigt sie.
Nicht jede Anmerkung gilt einem Satz. Ein Kommentar kann ebenso an einem Bild, einem Diagramm, einer Tabellenzelle oder einer Eigenschaft im Eigenschaften-Panel hängen. Jedes hat seinen eigenen Einstieg: eine kleine Blase am Bild oder Diagramm, ein Eintrag im Zellenmenü, ein Punkt an der Eigenschaftszeile. Bei einem Bild kannst Du zusätzlich ein Rechteck aufziehen und damit sagen, welche Stelle Du meinst — ein Klick ohne Zug meint das ganze Bild. Die Karte nennt dann, woran sie hängt, statt Text zu zitieren: „Zum Bild“, „Zur markierten Stelle im Bild“, „Zum Diagramm“, „Zelle · Zeile 2, Spalte „Status““, „Zur Eigenschaft ‚Status‘“. Diese Anker schreiben nichts in die Notiz: das Markerpaar von oben ist für Textstellen, ein Bild oder eine Zelle braucht keins. Eine Tabellenzelle zeigt beim Überfahren dieselbe Sprechblase wie ein Bild; das Zellenmenü (Rechtsklick) bleibt der zweite Weg. Trägt eine Zelle schon einen Kommentar, zeigt sie stattdessen ein kleines Dreieck in der oberen rechten Ecke — ein Klick darauf öffnet die Karte. Eine Zelle hat einen Kommentar; wer etwas ergänzen will, antwortet in dessen Faden. Aus einer Datenbank heraus geht beides direkt: Ein Rechtsklick auf eine Zelle bietet Eigenschaft kommentieren (am Telefon steht der Punkt im Blatt, das ein Tipp auf die Zelle öffnet), und die kleine Sprechblase mit der Zahl in einer Zelle öffnet den Eintrag genau bei dieser Anmerkung.
Der Lesemodus zeigt dieselben Markierungen wie der Editor: getönte Textstellen, kommentierte Zellen mit ihrem Eck-Dreieck und Bilder samt markiertem Ausschnitt; ein Klick darauf öffnet die Karte. Sind in einer Tabelle mehrere Zellen kommentiert, trägt jede von ihnen ihr Dreieck.
Dinge verschieben sich, und die Karte sagt das, statt auf die falsche Stelle zu zeigen. Eine Zelle wird über ihren Inhalt wiedergefunden: Eine darüber eingefügte Zeile verschiebt sie, und die Karte nennt die neue Zeile; eine Zelle, die inzwischen etwas anderes sagt, sagt genau das. Eine Eigenschaft, die es nicht mehr gibt, nennt den Wert, den sie trug, als der Kommentar geschrieben wurde — sonst wäre die Anmerkung zwar noch lesbar, aber nicht mehr verständlich. Eine bloß umbenannte Eigenschaft findet der Kommentar über die .base wieder, in der sie geführt wird, und folgt damit dem neuen Namen. Und eine kommentierte Eigenschaft zeigt ihren Punkt auch in der Datenbank, nicht nur in der Notiz — sonst wäre eine Frage an einer Status-Spalte für jeden unsichtbar, der aufs Board schaut.
Änderungen vorschlagen
Vorschlagen neben Lesen, Live und Quelltext ist der Weg, Änderungen vorzuschlagen: Du schreibst in einer Kopie der Notiz — Gelöschtes bleibt durchgestrichen stehen, Neues ist markiert —, während die Datei selbst unverändert bleibt. Ein Band über der Notiz zählt die Änderungen, nimmt einen optionalen Satz zur Runde auf und bietet Verwerfen und Vorschläge senden. Senden macht aus jedem geänderten Block einen Vorschlag; eine reine Einfügung wird zu einem Einfügepunkt, der zwischen zwei Wörtern steht. Vorschlagen darf jeder mit Kommentarrecht, auch ohne Schreibrecht. Die Vorschläge eines Sendens kommen als Runde unter dem Reiter Vorschläge der Kommentarspalte an: der Satz, die Zahl der Blöcke und — solange mehr als einer offen ist — Alle übernehmen und Alle ablehnen. Jeder Block lässt sich weiterhin einzeln Übernehmen oder Ablehnen; Übernehmen schreibt genau diese Stelle um, als ganz gewöhnliche Änderung, die der Versionsverlauf mit abdeckt. Hat sich der Text inzwischen verändert, wird nichts geschrieben, sondern gesagt, dass die Stelle nicht mehr passt. Im Text selbst steht ein offener Vorschlag wie in Word: die Stelle durchgestrichen, der neue Wortlaut direkt dahinter, mit Übernehmen und Ablehnen beim Überfahren; wer das nicht möchte, schaltet Änderungen im Text zeigen im Kopf der Spalte aus. Verlässt Du die Notiz, bleibt Deine ungesendete Kopie erhalten; beim Zurückkehren bist Du wieder im Modus. Ein Klick auf eine durchgestrichene Stelle oder auf die Einfüge-Pille im Text wählt die Karte des Vorschlags — die Spalte wechselt dafür auf Vorschläge und rollt zur Karte; ein Klick auf die Karte springt zur Stelle. Genau wie bei Kommentaren. Verlässt Du Notiz, Vault oder App, bevor Du sendest, bleibt die Kopie auf diesem Gerät gespeichert: beim nächsten Öffnen bietet Ungesendete Vorschläge gefunden an, weiterzumachen oder zu verwerfen — hat sich die Notiz inzwischen geändert, werden die Blöcke an ihrer Stelle wiedergefunden, und was keine Stelle mehr hat, wird als Anmerkung angehängt.
Als Aufgabe macht aus einem Faden Arbeit: Plainva legt die Aufgabe in der Standard-Aufgabendatenbank an — mit deren Vorlage, deren Ablageordner und deren Erledigt-Spalte, also genau so, wie dort jede andere Aufgabe entsteht. Die erste Zeile des Kommentars wird der Titel, die zitierte Stelle steht als Zitat in der Aufgabe, und ein Link führt zur Notiz zurück. Der Kommentar selbst bleibt, wo er ist, und bekommt eine Antwort, die die neue Aufgabe nennt — und er zählt weiter als offen: Die Arbeit ist umgezogen, das Gespräch nicht. Ist keine Standard-Aufgabendatenbank festgelegt, sagt Plainva das, statt irgendwo eine Notiz anzulegen. Die Antwort erscheint sofort, ihr Link zur Aufgabe ist klickbar, und die Meldung bietet Öffnen an; der Abgleich mit einer Anbieterliste läuft im Hintergrund.
Am Telefon
Am Telefon liegen dieselben Fäden in einem Blatt statt in einer Spalte, und ein Tipp auf das zitierte Stück springt in der Notiz dorthin. Lesen, antworten, erledigen und über Vorschläge entscheiden geht dort genauso, und die Anker jenseits des Fließtexts lassen sich dort auch anlegen — Bild samt Ausschnitt (mit dem Finger aufgezogen), Diagramm, Tabellenzelle und Eigenschaft. Eine Eigenschaftszeile öffnest Du dort mit einem langen Druck statt mit einem Knopf: die Zeile ist selbst schon ein Knopf, und ein Knopf darin würde sie unbedienbar machen. Einen Kommentar an einer Textstelle beginnst Du im Lesemodus aus der Auswahl: Text markieren, dann Kommentieren oder Vorschlagen in der Leiste darüber. Änderungen vorschlagen geht auch über das Menü — Vorschlagen im Menü der Notiz öffnet denselben Modus mit demselben Band, und das Blatt zeigt die Runden unter Vorschläge mit Alle übernehmen und Alle ablehnen. Als Aufgabe gibt es dort ebenfalls. Das Blatt trägt denselben Kopf, dieselben Karten, den Schalter für die Inline-Darstellung und das Löschen; Übernehmen und Ablehnen bleiben dort im Blatt, nicht im Text. Ein Tipp auf eine getönte Stelle oder einen Vorschlag im Text öffnet das Blatt auf der passenden Karte.
Benachrichtigungen und Übersicht
Plainva kann Dir sagen, wenn jemand etwas geschrieben hat — Einstellungen → Inhalt & Struktur → Benachrichtigungen zu Anmerkungen. Das ist ausgeschaltet, bis Du es einschaltest, und der Moment des Einschaltens ist die Nulllinie: Was vorher da war, wird nie nachgemeldet, es steht ohnehin in der Übersicht. Du wählst, worüber benachrichtigt wird: Nur Erwähnungen, Was mich betrifft (die Voreinstellung — Erwähnungen, Antworten in Deinen Strängen, Anmerkungen an Deinen Notizen und Entscheidungen über Deine Vorschläge) oder Alles. Zwei Dinge kommen auf jeder Stufe durch, weil sie sonst untergehen: wenn ein Gast einer Veröffentlichung etwas zurückgeschrieben hat, und wenn ein Vorschlag auf Deine Entscheidung wartet. Was Du selbst geschrieben hast, meldet Dir nie jemand. Pro Zyklus kommt eine Meldung, nicht eine je Anmerkung; nur wenn genau eine neu ist, nennt sie Notiz und Person. Eine einzelne Notiz schaltest Du über die Glocke in der Kommentarspalte stumm, und ein erledigter Strang meldet sich nie wieder.
Eine Meldung erscheint auf dem Sperrbildschirm, deshalb steht der Schalter Notiz und Text in der Meldung zeigen direkt daneben. Schaltest Du ihn aus, sagt die Meldung nur, dass etwas angekommen ist — kein Name, kein Notiztitel, kein Text. Ist der Vault gesperrt, gibt es ohnehin keine Vorschau: die Anmerkung kam verschlüsselt an, und nichts kann sie vorher öffnen. Das ist kein Fehler, sondern die Verschlüsselung, die tut, was sie soll. Ein Klick auf die Meldung öffnet die Notiz und hebt die gemeinte Karte hervor; sind es mehrere, führt er in die Übersicht. Am Telefon kommt die Meldung später als am Desktop, und das lässt sich nicht wegbauen: Plainva hat keinen Server, der ein Gerät anstupsen könnte — das würde bedeuten, dass ein fremder Server erfährt, wann wer welche Notiz kommentiert hat. Eine Anmerkung fällt deshalb dort auf, wo ein Gerät ohnehin nachsieht: im Sync-Zyklus. Am Desktop läuft der durchgehend, das Telefon merkt es beim Öffnen oder bei der Rückkehr in den Vordergrund.
Offene Kommentare sammelt alle unerledigten Fäden des Vaults an einer Stelle — sonst müsstest Du jede Notiz einzeln öffnen, um zu sehen, wo etwas auf Dich wartet. Am Desktop öffnest Du die Übersicht über die Aktionsleiste oder die Befehlspalette; am Telefon ist sie ein eigener Bereich, über Bereiche erreichbar und bei Bedarf in die Leiste zu holen. An mich zeigt nur die Fäden, die Dich per @ nennen — dieselbe Regel wie das Kennzeichen Nennt Dich —, Alle zeigt jeden offenen Faden. Ein Klick auf einen Eintrag öffnet die Notiz an der kommentierten Stelle. Erledigte Fäden fallen aus der Liste: sie ist eine Aufgabenliste, kein Archiv.
Meldet eine gesammelte Benachrichtigung mehrere neue Anmerkungen, öffnet ihr Klick die Übersicht auf dem Reiter Neu — genau die Fäden, die sie gemeint hat; Alle und An mich stehen daneben.
Wo die Anmerkungen liegen
Ohne Workspace liegen die Anmerkungen im Vault unter .plainva/sync/, je Gerät in einer eigenen Datei comments.<gerät>.json — mit Sync-Passphrase versiegelt als .enc. Sie stehen nie in der Notiz, und keine Antwort landet in deren Versionsverlauf. Jedes Gerät schreibt nur seine eigene Datei und liest alle: Deshalb kollidiert nichts, wenn der Ordner über Dropbox, iCloud, Syncthing, ein Netzlaufwerk oder Git geteilt wird — die Dateien reisen wie jede andere mit, und in einem Git-Vault gehören sie in die Historie. Eine Plainva-Sync-Verbindung trägt sie zusätzlich selbst. Alle Geräte sollten dieselbe Plainva-Version haben: Eine ältere liest nur die frühere gemeinsame Datei comments.json, die weiterhin gelesen, aber nicht mehr geschrieben wird.
Kommt die Datei eines anderen Geräts über einen fremden Sync an, siehst Du sie am Desktop, sobald der Ordner sich meldet, am Telefon beim nächsten Öffnen oder bei der Rückkehr in den Vordergrund.
Hat der Vault eine Sync-Passphrase und ist sie auf diesem Gerät nicht eingegeben, sind die Anmerkungen gesperrt: Spalte, Blatt und Übersicht sagen das und bieten Entsperren an. Gelesen und geschrieben wird erst nach dem Entsperren — ein gesperrtes Gerät legt nie eine Klartextdatei neben die versiegelte.
Benennst Du in Plainva eine Notiz um oder verschiebst sie (auch einen ganzen Ordner), folgen ihre Anmerkungen. Plainva merkt sich die Verschiebung auch vor dem ersten Kommentar oder bei gesperrter älterer Historie. Nach dem erneuten Öffnen oder Entsperren können spät eintreffende Kommentare den gespeicherten Pfadwechseln folgen. Verwendest Du den alten Dateinamen für eine neue Notiz, bleiben neuere Anmerkungen zu dieser Notiz dort.
Diese lokalen Nachweise enthalten nur Pfadwechsel und deren ursprünglichen Zeitpunkt. Sie bleiben erhalten, wenn eine Kommentardatei beschädigt ist oder nicht aktualisiert werden kann. Der Sync überträgt die Marker im üblichen Kommentar-Bündel, bei aktiver Passphrase verschlüsselt. Lässt sich schon der lokale Nachweis nicht speichern, bleibt die Umbenennung bestehen und Plainva warnt Dich. Prüfe Speicherplatz und Dateizugriff; Anmerkungen können unter dem alten Namen in Offene Kommentare verbleiben.
Lässt sich eine Anmerkungsdatei nicht lesen, wird sie nie überschrieben: Die eigene Datei dieses Geräts wird unverändert beiseitegelegt (comments.<gerät>.broken-<zeit>.json), die eines anderen Geräts bleibt, wo sie ist. Plainva meldet den Grund einmal und bietet Diagnose exportieren an — Pfade und Ursachen, nie Kommentartext.
Gleichzeitige Antworten, Verschiebemarkierungen und der laufende Sync werden beim Schreiben zusammengeführt. Eine fehlende, leere oder ältere Cloud-Datei entfernt keine bereits empfangenen Anmerkungen. Beim Einrichten eines neuen Sync-Ziels werden auch lokale Altbestände und empfangene Beiträge anderer Geräte mit ihren ursprünglichen Kennungen übertragen; doppelte Kopien erscheinen als derselbe Beitrag.
Vor dem Beiseitelegen einer beschädigten eigenen Datei wird die Sicherung vollständig gelesen und mit dem Original verglichen. Scheitert das, bleibt das Original erhalten und neue Anmerkungen werden nicht gespeichert; Plainva zeigt den Sicherungsfehler. Prüfe Speicherplatz und Dateizugriff und sende anschließend erneut. Klartextbestände werden erst entfernt, wenn ihr Inhalt vollständig in einer lesbaren verschlüsselten Kopie auf diesem Gerät und am Sync-Ziel enthalten ist. Hat sich die Quelle inzwischen geändert, bleibt sie bis zum nächsten erfolgreichen Abgleich erhalten.
Unvollständige Vorgänge und widersprüchliche Entscheidungen
Plainva hält den Abschluss eines Kommentarvorgangs auf diesem Gerät fest. Ist der Text schon gespeichert, aber die Anmerkung noch nicht, erscheint ein Hinweis mit Erneut versuchen. Die Wiederholung setzt die ausstehenden Schritte fort und nimmt weder den gespeicherten Text noch spätere Eingaben zurück. Bei einer nur teilweise gesendeten Korrekturrunde werden dieselben Vorschläge weitergesendet; weitere Änderungen Deiner Arbeitskopie bleiben ungesendet erhalten.
Hat sich die Notiz vor der Textbestätigung geändert, öffne Text vergleichen. Vergleiche die geplante Änderung mit dem aktuellen Text und bearbeite die Notiz bei Bedarf selbst. Eine Wiederholung prüft erneut; abweichender Text wird nicht durch die alte Fassung ersetzt.
Melden Geräte unterschiedliche Entscheidungen, zeigt die Karte Widersprüchliche Entscheidungen. Über Entscheidung prüfen vergleichst Du den Vorschlag mit der aktuellen Notiz. Als übernommen bestätigen oder Als abgelehnt bestätigen bestätigt diesen Text und ersetzt nur die hier bereits bekannten Entscheidungen. Der Vorschlag wird dabei nicht nochmals eingefügt. Eine später eintreffende unbekannte Gegenentscheidung kann erneut einen Konflikt anzeigen.
Ältere Anmerkungen im Workspace
Desktop und Mobil verwenden in einem verschlüsselten Workspace denselben signierten Kommentarspeicher. Offline geschriebene Beiträge bleiben im Ausgangskorb erhalten. Bei einem Sendefehler kannst Du denselben Beitrag erneut senden; bereits gespeicherte Beiträge werden dabei nicht verdoppelt.
Ältere Anmerkungen aus den bisherigen Kommentardateien bleiben erhalten und werden mit Verwaltungs- und Kommentierrechten übernommen. Aus älterem Bestand nennt weiterhin den ursprünglichen Namen und das ursprüngliche Datum. Diese Angaben sind keine nachträglich bestätigte Workspace-Mitgliedschaft; die neue Signatur bestätigt die Übernahme. Fehlen Rechte, die zugehörige synchronisierte Notiz oder ein erfolgreicher Speichervorgang, bleibt der Altbeitrag sichtbar. Bis zur dauerhaften Zuordnung bietet er keine Antwort-, Lösch- oder Vorschlagsaktionen. Eine Übernahme löst keine erneuten Benachrichtigungen für die alte Historie aus.
Ist nur der ältere Bestand gesperrt, führt Entsperren zur Sync-Passphrase; neue Workspace-Kommentare bleiben möglich. Ist der Workspace selbst gesperrt, führt die Aktion in die Sicherheitseinstellungen. Bereits vor dem Update begonnene Vorschlagsvorgänge behalten ihren gespeicherten Fortschritt und können mit den heutigen Rechten fortgesetzt werden. Die ursprünglichen Kommentardateien werden durch die Übernahme nicht entfernt.