Die mobile App
Stand: 2026-09-11
Plainva gibt es auch als App für Android und iOS. Sie arbeitet mit denselben Markdown-Dateien, demselben OKF-Format und derselben Sync-Technik wie die Desktop-App — Dein Vault bleibt in beiden Welten identisch.
Die App installieren
Die mobile App läuft als offener Test bei Google Play. Unter Android kommst Du direkt hinein: über plainva.com/de/android-beta den Test-Link öffnen, Tester werden antippen und die App aus Google Play installieren — Du brauchst keine Einladung und musst keiner Gruppe beitreten. Plainva steht auch direkt im Play Store. Auf iPhone und iPad ist TestFlight öffentlich: https://testflight.apple.com/join/ZRSEfZBn auf dem Gerät öffnen, TestFlight installieren, falls es danach fragt, und Plainva installiert sich von dort.
Systemvoraussetzungen: Auf iPhone und iPad braucht Plainva iOS 16.4 oder neuer — dort gehört die Engine, mit der die App ihre Oberfläche zeichnet, zum System, und ein neuerer Safari ändert daran nichts. Unter Android genügt Android 7, aber die Android System WebView muss aktuell sein; ist sie zu alt, sagt Plainva das beim Start und nennt den Weg über den Play Store.
Es ist eine frühe Version: Halte eine Sicherung Deines Vaults bereit und sag Bescheid, was hakt.
Aufbau
- Untere Leiste: zwei bis vier Arbeitsflächen Deiner Wahl und ganz rechts der feste Eintrag Bereiche — zusammen die drei bis fünf Ziele, die auf eine Leiste gehören. Notizen bleibt immer sichtbar: darüber erreichst Du Deine Dateien.
- Alle Bereiche (Notizen, Heute, Aufgaben, Kalender, E-Mail, Graph, Offene Kommentare) erreichst Du jederzeit über das Bereichs-Blatt: über Bereiche in der Leiste oder langes Drücken auf die Leiste. Das Blatt markiert den aktuellen Bereich und führt unten direkt zu Navigationsleiste anpassen…. Tags, Lesezeichen und Zuletzt geöffnet sind keine eigenen Bereiche mehr — sie liegen unter Notizen.
- Navigationsleiste einstellen: Einstellungen → Navigationsleiste. Dort legst Du mit −/+ fest, wie viele Arbeitsflächen die Leiste zeigt (2–4, mit Live-Vorschau), und ordnest die Liste per Zieh-Griff: die oberen Einträge bilden die Leiste (im Rahmen markiert), nach oben ziehen befördert einen Bereich hinein. Am oberen oder unteren Rand scrollt die Liste beim Ziehen mit — so reicht eine Bewegung auch über die ganze Liste. Ausgeblendet wird nichts — was nicht in der Leiste steht, bleibt über Bereiche erreichbar. Verlässt der gerade offene Bereich die Leiste, springt die App auf den ersten sichtbaren. Dieselbe Leiste kannst Du auch am Desktop anordnen (Einstellungen → Vault → Leisten & Bereiche); mit eingeschaltetem Einstellungs-Sync reist die Anordnung zwischen Deinen Geräten mit.
- Eine Ordnerzeile zählt alles darunter, nicht nur die Notizen, die direkt darin liegen — ein Ordner voller Unterordner meldet also nicht mehr „0 Notizen“ neben einem Pfeil, der zu Hunderten führt.
- + schwebt als runder Knopf über der Leiste und öffnet die Schnellanlage in zwei Gruppen: Notiz, „Aus Vorlage…”, Tagesnotiz, Ordner, Datenbank — und darunter Termin und Aufgabe, die im Kalender beziehungsweise in der Aufgabenliste angelegt werden. Dieselben Einträge in derselben Reihenfolge bietet am Desktop das Neu-Menü.
- Ein langes Drücken auf eine Zeile zeigt, was diese Zeile kann — Notiz, Ordner, Datenbank und Aufgabe antworten gleich, und Mehrere auswählen ist der erste Eintrag in dem Blatt. Ein Wisch nach links führt die zwei häufigsten Aktionen direkt aus; Blatt und Wisch bieten dasselbe in derselben Reihenfolge.
- Kopfzeile: überall dieselbe — links Zurück (auf einer Arbeitsfläche entfällt es), in der Mitte Titel und eine Zeile Kontext, rechts Suche und ⋮. Beim Scrollen hebt sie sich vom Inhalt ab, und die Navigationsleiste zieht sich auf ihre Symbole zurück; scrollst Du zurück, geht sie wieder auf.
- Ein ⋮ bedeutet immer dasselbe: Aktionen auf dem Objekt, das gerade offen ist. App-Einstellungen liegen nicht dahinter.
- Einstellungen: ganz unten unter Notizen, dort wo sie auch am Desktop stehen. Sie öffnen zuerst die Bereichsliste (wie die linke Seite der Desktop-Einstellungen) — ein Tipp öffnet die jeweilige Seite. Ganz oben führt Aktiver Vault zur Vault-Verwaltung: Vault wechseln (Häkchen = aktiv), Neuen Vault erstellen und Mit Cloud verbinden. Die Liste zeigt dieselben Bereiche wie am Desktop — dazu gehören Start & Verhalten (Willkommen und Neuigkeiten erneut anzeigen), Leisten & Bereiche (die Navigationsleiste) und Wartung (Vault-Statistik, Index neu aufbauen, gelöschte Dateien wiederherstellen). Nur Updates fehlt: die App aktualisiert sich nicht selbst, das übernehmen Google Play und TestFlight. Wartung führt zusätzlich den Import aus anderen Apps — er schreibt auf dem Telefon immer in einen Unterordner des offenen Vaults, zeigt vorher, was er anlegen würde, lässt sich währenddessen abbrechen und legt am Ende einen Bericht ab.
Notizen lesen und bearbeiten
Notizen öffnen gerendert und schreibgeschützt; der Stift oben rechts wechselt ins Bearbeiten (mit Werkzeugleiste über der Tastatur: Formatierung, Listen, Wiki-Link, Slash-Befehle, Foto einfügen). ![[Notiz]]-Einbettungen erscheinen als antippbare Vorschau-Karten.
Ordner lassen sich über die Werkzeugzeile über der Liste durchsuchen und sortieren — nach Titel, Zuletzt geändert oder Erstellt, die zweite Wahl kehrt die Richtung um; die Sortierung merkt sich das Gerät. Beim Kaltstart öffnet die App, was Du zuletzt offen hattest — Notiz, Ordner oder Datenbank-Ansicht samt Reiter — und jede Notiz öffnet an der Stelle, an der Du sie verlassen hast; Einrichtungs-Assistenten und eine angefangene Mail werden nicht wiederhergestellt. Listen mit Untereinträgen klappst Du mit einem Tipp auf ihren Punkt ein und wieder aus.
Das Notiz-Details-Symbol in der Kopfzeile (zwischen Lesezeichen und ⋮-Menü) öffnet das Kontext-Blatt der Notiz: Eigenschaften (direkt editierbar), Backlinks, Gliederung, Graph und der Versionsverlauf — jede Bearbeitung erzeugt automatisch Snapshots, die Du ansehen, vergleichen und wiederherstellen kannst. Markdown-Quelltext und die Suche in der Notiz erreichst Du über das ⋮-Menü.
Auf einem breiten Bildschirm (Tablet ab 1024 px) kann dieses Blatt als dritte Spalte neben der Notiz stehenbleiben, statt sich jedes Mal zu öffnen und zu schließen. Der Schalter dafür heißt Kontext-Panel andocken und steht unter Einstellungen → Erscheinungsbild → Layout; er gilt für dieses Gerät. Ist er aus — oder ist das Fenster schmaler —, öffnet derselbe Knopf wie bisher das Blatt.
Vorlagen
Vorlagen wirken auf dem Telefon genauso wie am Desktop: Die Platzhalter ({{title}}, {{date}}, {{daily+1}}, {{weekday:monday}} …) werden beim Anlegen ersetzt, alle Fragen einer Vorlage erscheinen zusammen in einem Blatt — brichst Du es ab, entsteht nichts — und {{cursor}} setzt die Schreibmarke, sobald die Notiz aufgeht.
Die Zuordnungen Ordner → Vorlage und Notiztyp → Vorlage legst Du am Desktop fest; sie reisen über die Einstellungs-Synchronisation mit und greifen hier ebenso — eine Notiz in Projekte/ beginnt also auf beiden Geräten gleich, auch beim +-Erfassen und bei + Eintrag in einer Datenbank. Zwei Feinheiten: {{weekday:…}} rechnet auf dem Telefon immer ab Montag (der Wochenbeginn kommt aus Erscheinungsbild), und {{clipboard}} fragt den Inhalt der Zwischenablage im selben Blatt ab, statt ihn ungefragt zu lesen. Alle Platzhalter stehen in Notizen und Markdown.
Datenbanken (.base)
.base-Datenbanken funktionieren wie am Desktop: alle Ansichten (Tabelle, Liste, Galerie, Board, Kalender, Zeitachse), typgerechtes Bearbeiten der Zellen, Karten im Board per Gedrückthalten verschieben. Über Konfigurieren verwaltest Du Ansichten, Spalten, Filter (auch Gruppen), Sortierung und Eigenschaften.
Die Kalenderansicht kennt drei Zeiträume: Monat, Woche, Tag. Der Monat bleibt der Einstieg — er ist der einzige, der auf einem Telefonschirm noch eine Form zeigt; Woche und Tag sind Listen, weil sieben Spalten Inhalt dort nicht mehr lesbar wären. Ein Eintrag über mehrere Tage erscheint als Balken statt an jedem Tag erneut, und Uhrzeiten stehen vor dem Titel. Die Zeitachse zeigt eine Zeile je Eintrag mit einem Balken von Anfang bis Ende: an beiden Enden lässt sich der Balken mit dem Finger ziehen und schreibt damit das Datumsfeld der Notiz. Unter Konfigurieren wählst Du Datums- und Enddatumsfeld sowie Farbe nach — dieselbe Einstellung, dieselbe Datei wie am Rechner. Relationen-Schema (Ziele, Kardinalität) pflegst Du weiterhin am Desktop.
Mehrere Einträge auf einmal: Halte eine Zeile gedrückt und wähle Mehrere auswählen — der erste Eintrag im Blatt. Danach wählt ein Tipp aus statt zu öffnen, und eine Leiste unten zeigt, wie viele es sind. Dort kannst Du die Auswahl löschen (eine Frage, nicht zwölf — mit demselben Überblick über Zusammenhänge wie beim einzelnen Löschen) oder mit Wert setzen… eine Eigenschaft für alle auf einmal setzen: erst die Eigenschaft wählen, dann den Wert. Steht neben einer Eigenschaft derzeit gemischt, tragen die ausgewählten Einträge verschiedene Werte. Ein leerer Wert entfernt die Eigenschaft. Beim Setzen läuft ein Fortschritt mit, der sich abbrechen lässt; bereits Geschriebenes bleibt. Tags, Listen, Mehrfachauswahl und Relationen sind bewusst nicht dabei — dort hieße „alle auf X setzen”, dass jeder bestehende Wert verschwindet.
Eine Pinnwand-Ansicht zeigt die Notizen als zweispaltiges Brett aus Zetteln: Tippen öffnet die Notiz, langes Drücken zeigt die Aktionen (Anpinnen, Labels, Farbe, Löschen), Ziehen nach langem Drücken ordnet um, und Kontrollkästchen lassen sich direkt auf der Karte abhaken. Das Eingabefeld oben erfasst einen neuen Zettel. Tipp: Zeigt die Datenbank auf Deinen Eingangsordner (Einstellungen → Inhalt & Struktur), landen auch die +-Schnellnotizen und aus anderen Apps geteilte Texte direkt auf dem Brett.
Aufgaben
Der Bereich Aufgaben sammelt jede Checkbox Deines Vaults — alle - [ ]- und - [x]-Zeilen über alle Notizen hinweg, nach Notiz gruppiert. Das ist die zeilenbasierte Übersicht, die eine Datenbank nicht liefern kann, weil eine Datenbank mit ganzen Notizen arbeitet.
Tippen auf eine Aufgabe öffnet die Notiz an dieser Zeile; das Kästchen hakt ab und schreibt genau das eine [ ]/[x]-Zeichen zurück. Fälligkeit (📅) und #tags erscheinen als Chips, damit sie nicht doppelt im Text stehen.
Hat Dein Vault eine Aufgaben-Datenbank (Einstellungen → Inhalt & Struktur), zeigt der Bereich sie darüber als eigene Sektion: abhaken, Status wechseln, + Neue Aufgabe und Als Datenbank öffnen. Benennt die Datenbank eine Anbieter-Aufgabenliste (Konfigurieren → Datenquelle → Neue Aufgaben auch anlegen bei — hier genauso einstellbar wie am Desktop), trägt das Anlegen-Blatt zusätzlich einen Schalter Auch anlegen bei „…“: eingeschaltet, weil die Wahl der Liste bereits die Entscheidung ist, abschaltbar für die eine Aufgabe, die im Vault bleiben soll. Eine beförderte Checkbox und eine als Aufgabe erfasste E-Mail gehen denselben Weg. Jede Checkbox-Zeile trägt dann in ihrer Meta-Zeile zusätzlich In Datenbank — die Zeile bleibt als Wiki-Link stehen, die Aufgabe lebt ab dann als eigene Notiz.
Die ausgewählten Aufgabenlisten Deiner Konten spiegelt das Telefon selbst in diese Datenbank — es importiert neue Aufgaben, erkennt eine bereits vorhandene Notiz an ihrem Anker (statt eine zweite anzulegen) und schickt Deine Änderungen an den Anbieter. Löschst Du eine Aufgaben-Notiz bestätigt, wird die Aufgabe beim Anbieter mitgelöscht — mit acht Sekunden Rückgängig; schickst Du die App in dieser Zeit in den Hintergrund, bleibt die Aufgabe stehen. Eine bloß fehlende Datei löscht dagegen nie etwas. Die Regeln im Einzelnen stehen unter Kalender & Aufgaben. Wann das geschieht, sagt Kalender und Termine: ein Telefon hält im Hintergrund keinen Abgleich am Laufen, deshalb holt Plainva ihn beim Zurückkehren in die App und beim Öffnen dieses Bereichs nach.
Über der Liste stehen dieselben Filter wie am Desktop: Ordner, Tag, Nur mit Fälligkeit und Ausgeblendete anzeigen. Ausblenden ist eine Eigenschaft der Notiz, nicht der einzelnen Aufgabe — das Augen-Symbol an einer Notiz-Überschrift trägt plainva.tasks: false in deren Frontmatter ein und nimmt sie damit aus der Übersicht; Vorlagen ausblenden macht das in einem Zug für den ganzen Vorlagen-Ordner. Die Datei behält die Aufgaben, sie zählen nur nicht mehr mit. Ein langes Drücken auf In Datenbank wählt die Ziel-Datenbank aus, wenn Dein Vault mehrere hat.
Eine Aufgabenzeile zeigt ihren Titel über die volle Breite; Status, Fälligkeit, Wiederholung und Tags stehen darunter, rechts steht genau eine Aktion. Zeit blocken (das Kalender-Symbol rechts) legt bei verbundenem Kalender einen Termin für die Aufgabe an (Datum, Beginn, Dauer, bei mehreren beschreibbaren Kalendern die Auswahl); Wiederholung in der Meta-Zeile legt beim Abhaken die nächste Aufgabe mit neuer Fälligkeit an. Details zu beidem stehen unter Aufgaben.
Heute
Heute ist die Tagesfläche. Der Streifen oben wählt einen Tag — er läuft in beide Richtungen, zwei Wochen zurück und zwei Wochen voraus, ein Punkt markiert jeden Tag, an dem schon eine Tagesnotiz liegt. Darunter steht die Tagesnotiz des gewählten Tages (mit Vorlage und Ordner, zum Öffnen oder Anlegen), dann Termine und Fälligkeiten dieses Tages und zuletzt, was Du an dem Tag bearbeitet hast.
Die mittlere Sektion führt zusammen, was sonst auf zwei Flächen liegt: ganztägige Termine zuerst, danach die zeitgebundenen in Uhrzeit-Reihenfolge, zum Schluss die Aufgaben, die an dem Tag fällig sind. Ein Tipp auf eine Aufgabe öffnet ihre Notiz. Ohne verbundenen Kalender und ohne Aufgaben-Datenbank fehlt die Sektion einfach.
Tags
Die Tag-Liste liegt unter Notizen. Ein Tipp öffnet die Notizen eines Tags, das Chevron klappt verschachtelte Tags auf. Langes Drücken auf einen Tag bietet Tag umbenennen — vault-weit, wie am Desktop: Plainva schreibt jede Notiz um, die den Tag trägt (im Frontmatter und als #tag im Text, samt seiner tag/unter-Kinder) und nennt Dir danach, in wie vielen Notizen der Tag ersetzt wurde. Eine Notiz, die sich nicht lesen oder schreiben lässt, wird übersprungen — die übrigen werden trotzdem umbenannt.
Im ganzen Vault suchen & ersetzen
Der Weg dorthin ist die Lupe in der Kopfzeile, dann > und Im Vault suchen & ersetzen. Die Fläche durchsucht alle Notizen auf einmal. Suchtext eingeben, Suchen tippen — die Treffer erscheinen nach Notiz gruppiert mit ihrer Trefferzahl; ein Tipp öffnet die Zeilen einer Notiz, und es bleibt immer nur eine offen. Notizen, die Du auslassen willst, wählst Du ab — pro Notiz, nie pro Zeile, denn eine Notiz wird ganz oder gar nicht ersetzt. In N Notizen ersetzen schreibt den Rest um, mit Fortschrittsbalken und einem Abbrechen, das bei der nächsten Notiz hält. Jede Notiz wird unmittelbar vor dem Schreiben neu gelesen, sodass eine veraltete Vorschau nie neueren Inhalt überschreibt; eine Notiz, die sich zwischenzeitlich geändert hat, wird übersprungen und das wird Dir gesagt. Groß/klein, ganzes Wort und Regex gelten auch hier.
Jeder Treffer zeigt zwei Zeilen — vorher mit der Fundstelle, nachher mit dem Ergebnis, bei Regex mit aufgelösten $1-Rückverweisen —, damit Du die Änderung prüfen kannst, bevor etwas geschrieben wird.
Übersichten (index.md)
In einem OKF-Vault ist die index.md das Inhaltsverzeichnis eines Ordners. Am Telefon gibt es zwei Wege dorthin, und sie sind für zwei verschiedene Momente gedacht.
Für den Moment, in dem es auffällt: Halte einen Ordner in der Liste — das Blatt bietet Übersicht erzeugen an, wenn keine da ist, und Übersicht aktualisieren, wenn Plainva die vorhandene führt. Die Zeile benennt also ihre Wirkung, statt Dich wählen zu lassen. Hast Du die index.md dieses Ordners selbst geschrieben, erscheint die Zeile gar nicht: Deine Datei gehört Dir.
Für den Aufräum-Durchgang: Einstellungen → Vault → Wartung → Übersichten listet jeden Ordner mit Notizzahl und Zustand — sortiert nach wo etwas fehlt, nicht alphabetisch, damit die paar Ordner, die Aufmerksamkeit brauchen, nicht zwischen lauter erledigten stehen. Oben legt In allen N Ordnern ohne index.md erzeugen die fehlenden in einem Zug an. Steht in einem Ordner ohne index.md bereits eine Überblicksnotiz (MOC, Übersicht, README …), kannst Du sie hier übernehmen — das benennt die Datei um und zieht die Links vault-weit mit, deshalb wird vorher gefragt.
Automatisch aktuell. Von Plainva erzeugte Übersichten tragen eine unsichtbare Markierung. Nur solche Dateien hält die App nach — und ab sofort auch am Telefon: legst Du dort Notizen an, verschiebst oder löschst Du welche, schreibt Plainva die betroffenen Übersichten kurz darauf neu. Früher tat das nur der Desktop, ein am Telefon gepflegter Vault veraltete also still.
Schreibgeschützt mit Ausweg. Eine verwaltete Übersicht öffnet als Leseansicht mit einem Band darüber: Aktualisieren schreibt sie neu, Trotzdem bearbeiten entfernt die Markierung — danach gehört die Datei ganz Dir und wird nicht mehr automatisch überschrieben. Ohne diesen Schutz würde der nächste Lauf still über alles schreiben, was Du hineingetippt hast.
In OKF-Format überführen
Einen ganzen Vault auf das OKF-Format zu heben, geht jetzt auch vom Telefon: Einstellungen → Vault → Wartung → In OKF-Format überführen. Der Wizard scannt, lässt Dich den Standard-type wählen, zeigt die betroffenen Notizen namentlich und schreibt erst danach — vor jeder Änderung landet die Datei im Backup-Ordner.
Weil ein Telefon eine laufende App jederzeit beenden darf, hält der Lauf hier zusätzlich an der nächsten Datei an, wenn Du Anhalten tippst oder die App in den Hintergrund geht. Dass Plainva beim nächsten Öffnen fragt, ob ein unterbrochener Lauf fortgesetzt oder zurückgerollt werden soll, gilt auf beiden Geräten; Später ist eine gültige Antwort, die Frage kommt wieder und geht nicht verloren.
Ein unterbrochener Lauf lässt einen unvollständig konvertierten Vault zurück, keinen kaputten: Es werden ausschließlich Frontmatter-Felder ergänzt, jede Notiz bleibt gültiges Markdown und in jedem anderen Editor lesbar.
OKF 0.2 am Telefon
Die Felder aus OKF 0.2 — Herkunft, Prüfung, Status, Veraltet-ab — liest und zeigt das Telefon genauso wie der Desktop: das Abzeichen Entwurf/Eingestellt im Notizkopf, der Hinweis Als veraltet markiert über der Notiz, und der Abschnitt Vertrauen & Herkunft im Kontext-Blatt der Notiz mit der Vertrauensstufe. Dort steht auch Als geprüft markieren: Es hängt human:<Dein Name> an die Geprüft-Liste an; den Namen fragt Plainva einmal pro Vault ab, er bleibt auf dem Gerät und ist unter Einstellungen → Vault → Inhalt & Struktur → Prüfername änderbar. Die Bundle-Version eines Vaults hebst Du unter Einstellungen → Vault → Wartung → Bundle-Version auf 0.2 — mit Vorschau, Backup und dem Häkchen, das veraltete okf_version-Feld aus den Notizen zu entfernen.
Graph
Die Vault-Karte zeigt Deinen Vault als Knoten und Kanten. Ein Tipp auf eine Ordner-Blase klappt sie auf, ein Tipp auf eine Notiz öffnet sie; die Chips darüber filtern nach Notiztyp, Tag und Kantenart. Ziehst Du einen Knoten, merkt sich die Karte, wohin Du ihn gelegt hast — die gemerkte Anordnung liegt in .plainva/graph.json und bleibt bewusst auf diesem Gerät, wie der Suchindex.
Langes Drücken auf einen Knoten öffnet sein Menü: öffnen (bzw. Ordner entfalten/einklappen), Fokus auf Auswahl und, wenn der Knoten festgesteckt ist, Pin lösen. Ein langes Drücken auf eine Kante nennt beide Enden und öffnet die eine oder andere Notiz. Ziehst Du eine Notiz auf eine andere, bietet Plainva an, sie zu verlinken — als Text-Link am Notizende oder über eine Relation der zugehörigen Datenbank; eine Relation, die genau einen Eintrag erlaubt, fragt vorher nach, weil sie den bisherigen Wert ersetzt. Der Chip Auswählen macht aus dem Ziehen auf freier Fläche ein Auswahlrechteck (auf dem Telefon gibt es keine Zusatztaste); markierte Notizen lassen sich gemeinsam löschen — durch denselben Rückfrage-Dialog wie eine einzelne. Als SVG exportieren… gibt die Karte an das Teilen-Menü Deines Geräts weiter.
Dasselbe Aufräumen im Kleinen leistet der Graph im Notiz-Kontext-Blatt: Er zeigt die Nachbarschaft der offenen Notiz und darunter Vorschläge, was noch zu ihr gehören könnte. Verlinken setzt den Link an der Fundstelle im Text — nicht ans Notizende —, und ein verworfener Vorschlag bleibt verworfen, auch nach dem Schließen der Notiz.
Der Chip Aufräumen öffnet die Aufräum-Liste: Waisen (Notizen, auf die nichts verweist), kaputte Links (Verweise ins Leere) und Erwähnungen — Stellen, an denen eine Notiz genannt, aber nicht verlinkt wird. Waisen löschst Du über denselben Rückfrage-Dialog wie überall sonst, zu einem kaputten Link legst Du die fehlende Notiz an, und eine Erwähnung verlinkst Du genau an der Fundstelle statt am Notizende. Was Du dabei verwirfst, bleibt verworfen: es taucht beim nächsten Durchlauf nicht wieder auf. Der Erwähnungs-Durchlauf liest jede Notiz und startet deshalb erst auf Deinen Tipp — er lässt sich jederzeit abbrechen.
Der Fokus setzt sich auch über das Knotenmenü: die Karte zeigt dann nur noch seine Nachbarschaft bis zur gewählten Tiefe (1 bis 3). Der Chip mit der Tiefe hebt den Fokus wieder auf. Zwei weitere Chips lesen die Karte nach Alter: Heatmap färbt jeden Knoten danach, wie kürzlich er sich geändert hat, und Zeitreise blendet alles aus, was neuer ist als der Regler — so lässt sich zusehen, wie der Vault gewachsen ist.
Kalender und Termine
Der Bereich Kalender zeigt Deine verbundenen Kalender in den Ansichten Tag, 3 Tage und Agenda — dasselbe Konten-Modell wie am Desktop. Du erreichst ihn über die Navigationsleiste oder über Bereiche. Jede Tagesspalte trägt oben ihren Wochentag und das Datum, darunter einen Streifen für die ganztägigen Termine des Tages; beides scrollt mit dem Raster, statt Platz dauerhaft zu belegen. Ein Tipp auf einen Termin öffnet die Termin-Vorschau als Blatt — dieselbe Fläche wie das freischwebende Fenster am Desktop: Zeitraum, Ort, Beschreibung, Teilnehmende mit ihren Antworten, und bei einer Serie ihr Rhythmus samt nächstem Termin. Bei einer Einladung stehen dort Zusagen, Vorläufig und Absagen, darunter Termin bearbeiten, Meeting-Notiz und Termin löschen. Wischen nach unten schließt das Blatt. Tagesnotizen liegen nicht hier, sondern in Heute. Ein Tipp auf den Zeitraum unter dem Titel öffnet die Datumsauswahl als Sheet: Jahr, Monat, Tag, Heute — ein Tag springt hin. Wischen nach links oder rechts blättert zum nächsten oder vorigen Abschnitt — genau das, was die Pfeile tun; die Pfeile bleiben.
Ein Tipp auf eine Termin-Erinnerung öffnet den Termin selbst — die Tagesansicht an seinem Tag, den Termin geöffnet. Welche Ansicht Du zuletzt hattest (Tag, 3 Tage, Agenda), merkt sich das Gerät, wie am Desktop.
Wann das Telefon nachsieht. Im Hintergrund läuft auf einem Telefon keine Uhr — der regelmäßige Abgleich steht also still, solange die App weg ist. Deshalb fragt Plainva von sich aus nach, sobald Du in die App zurückkehrst und sobald Du Kalender, Aufgaben oder die Kalenderkonten öffnest; höchstens einmal pro Minute, damit häufiges Hin- und Herwechseln keine Kette von Abgleichen auslöst. Beim Zurückkehren werden zugleich die Erinnerungen neu geplant, auch wenn nichts Neues dazugekommen ist — die Uhr ist ja trotzdem weitergelaufen. Willst Du nicht warten, gibt es weiterhin Jetzt aktualisieren und das Herunterziehen der Liste.
Konten verwaltest Du über das Zahnrad-Symbol im Termin-Kalender: CalDAV verbindest Du direkt auf dem Gerät mit einem App-Passwort (z. B. Fastmail, Nextcloud, iCloud); Google und Microsoft folgen über die Browser-Anmeldung. Je Konto lassen sich einzelne Kalender ein- und ausblenden.
Aus einem Termin heraus legst Du über Besprechungsnotiz die zugehörige Notiz an — dieselbe Notiz, die auch der Desktop findet: sie trägt einen Anker auf den Termin, wird beim zweiten Aufruf wieder geöffnet statt doppelt angelegt und landet im Meeting-Ordner. Diesen Ordner wählst Du im Konten-Bereich unter Kalender-Einstellungen über einen Ordner-Browser aus, statt seinen Pfad zu tippen; dort steht auch der Standardkalender für Termine (in dem ein neuer Termin startet); beides gilt für den Vault und reist über die Einstellungs-Synchronisation mit. Ebendort wählst Du je Konto auch die Aufgabenlisten, die in Deine Aufgaben-Datenbank gespiegelt werden.
Anmelden gilt pro Gerät. Synchronisiert werden Deine Konto-Einstellungen, nie die Anmeldung selbst — das ist Absicht: Zugangsdaten sollen das Gerät nicht verlassen. Ein Konto, das über die Einstellungs-Synchronisation kam, taucht deshalb in der Liste auf, trägt aber die Markierung anmelden; darunter steht, was zu tun ist. Solange kein Konto auf diesem Gerät angemeldet ist, erklären der Kalender und das Postfach das an Ort und Stelle, statt einfach leer zu bleiben, und führen Dich mit Auf diesem Gerät anmelden zu den Konten. Angemeldete Konten zeigen aktiv. Läuft eine Anmeldung später ab oder wird sie widerrufen, steht dort Anmeldung abgelaufen samt Grund — und Neu anmelden setzt sie wieder in Gang, ohne das Konto zu entfernen: es bleibt dasselbe Konto mit denselben Kalendern. Für Google und Microsoft sucht Plainva die dafür nötige App-Registrierung selbst auf dem Gerät — beim Konto, beim Datei-Sync desselben Kontos oder bei einem anderen Konto desselben Anbieters. Das gilt beim Neu anmelden wie beim Anlegen eines Kontos: findet Plainva eine, steht im Formular Client-ID von diesem Gerät übernommen mit Bearbeiten daneben. Nur wenn wirklich keine da ist, fragt das Formular danach.
Ein Login für alle Dienste — auch hier. Trägt ein Microsoft- oder Google-Konto mehrere Dienste (etwa Dateien und Kalender), bietet die Übersicht Cloud-Konten an, sie in einer einzigen Anmeldung zusammenzuführen. Danach hält eine Anmeldung jeden Dienst am Leben statt nur einen — vorher konnte ein Dienst weiterlaufen, während ein anderer desselben Kontos still abgelaufen war. Ein Gmail-Postfach bleibt außen vor: es läuft über IMAP mit App-Passwort und braucht keine Zustimmung. Das Angebot bleibt stehen, solange die gemeinsame Anmeldung nicht alle Dienste des Kontos trägt. Deckt sie einen Dienst nicht ab, findest Du in den Konto-Details zwei Auswege: Geteilte Anmeldung zurücksetzen lässt jeden Dienst wieder seine eigene benutzen, Assistent beenden räumt einen Verbindungsversuch weg, der nie zu Ende kam.
Erinnerungen. Unter Kalender-Einstellungen → Erinnerungen schaltest Du Termine erinnern ein; dabei fragt das Telefon einmal nach der Berechtigung für Benachrichtigungen. Was der Termin selbst an Erinnerung mitbringt, gilt — erst wenn er nichts sagt, erinnert Plainva 15 Minuten vorher, ganztägige Termine am Abend davor um 19:00 Uhr. Ein Termin, der ausdrücklich keine Erinnerung will, bekommt auch keine. Geplant werden die nächsten 14 Tage und höchstens 64 Erinnerungen im Voraus — so viele lässt iOS zu; Plainva füllt dieses Fenster bei jedem Öffnen und nach jeder Kalender-Aktualisierung neu auf und sagt Dir, ab wann ein Zeitraum nicht mehr hineinpasst, statt Termine still zu verschlucken. Die Grenze, die bleibt: Das Telefon kann nur ankündigen, was es beim letzten Abgleich gesehen hat — eine Einladung, die zehn Minuten vor Beginn eintrifft, erreicht keine Benachrichtigung mehr.
Was Du dabei einstellst. Die Vorlaufzeit gilt für Termine ohne eigene Erinnerung; Ganztägige Termine legt fest, an welchem Abend oder Morgen sie sich melden. Fällige Aufgaben nimmt zusätzlich die Aufgaben Deiner Aufgaben-Datenbank auf — mit Uhrzeit wie ein Termin, ohne Uhrzeit nach der Zeile Aufgaben ohne Uhrzeit direkt darunter, die standardmäßig am Fälligkeitstag um 09:00 erinnert. Nur diese Kalender grenzt ein, woher überhaupt erinnert wird; wählst Du nichts aus, steht dort Alle, und ein später hinzugekommener Kalender ist von sich aus dabei. Das Blatt bleibt dabei offen, bis Du fertig bist — Du hakst also mehrere Kalender in einem Zug ab. Auf der Benachrichtigung selbst liegen zwei Handgriffe: bei einem Termin Besprechungsnotiz (legt sie an oder öffnet die vorhandene), bei einer Aufgabe Abhaken — das hakt sie sofort ab und erzeugt bei einer wiederkehrenden Aufgabe die nächste, ohne dass Du die App öffnen musst. Unter den Einstellungen steht außerdem, was tatsächlich geplant wurde — etwa „Geplant: 12 Termine · 3 Aufgaben“ — oder warum nichts geplant wurde, zum Beispiel weil auf diesem Gerät keine Aufgaben-Datenbank hinterlegt ist. Gibt es noch gar nichts auszuwählen, sagt die Zeile das, statt Alle zu behaupten: Noch keine Kalender, wenn ein Konto verbunden ist, aber noch keine Kalender angekommen sind — ein Tipp bietet dort Jetzt aktualisieren an —, und Kein Konto verbunden, solange überhaupt kein Kalenderkonto eingerichtet ist.
Die Kalender, die Dein Telefon schon kennt, verbindest Du ohne Anmeldung: Einstellungen → Cloud-Konten → Konto verbinden… bietet als erste Kachel Auf diesem Gerät an, solange es noch kein Gerätekonto gibt. Ein Tipp fragt die Systemberechtigung; danach stehen alle Kalender des Geräts in der Liste und auf iOS die Erinnerungslisten als Aufgabenlisten. Die Kontokarte zeigt den Stand der Berechtigung und führt in die Systemeinstellungen, wenn sie fehlt; Konto entfernen löst nur die Verbindung, die Kalender des Geräts bleiben.
Unter Einstellungen → E-Mail verbindest Du ein Microsoft-Postfach (Outlook.com, Microsoft 365) direkt über die Anmeldung im Browser — ohne App-Passwort. Wie beim Kalender gilt: Anmelden geschieht pro Gerät.
Danach kannst Du E-Mail über das Bereichs-Blatt als eigenen Bereich öffnen und in der Navigationsleiste ablegen. Die Zeile unter dem Titel zeigt Ordner, ungelesene Anzahl und Konto und öffnet die Ordnerauswahl. Eine Nachricht öffnest Du per Tipp; Als Notiz ablegen legt sie im Ordner Mail Deines Vaults ab (zweimal erfassen öffnet dieselbe Notiz). Externe Bilder bleiben blockiert, bis Du sie für die Nachricht freigibst — ein nachgeladenes Bild verrät dem Absender, wann und wo Du gelesen hast. Die vier Aktionen — Antworten, Allen antworten, Weiterleiten und Als Notiz ablegen — liegen in einer angedockten Zeile am unteren Rand; solange eine Nachricht offen ist, tritt die Navigationsleiste zurück und gibt ihr den Platz. Hältst Du eine Zeile gedrückt, öffnet sich ihr Blatt: Mehrere auswählen steht zuerst, darunter dieselben Aktionen wie im Rechtsklick-Menü am Desktop — gelesen/ungelesen, Markieren, Verschieben, Zurückstellen, Spam und Löschen.
IMAP-Postfächer funktionieren auf dem Telefon ebenfalls. Leg eines unter Einstellungen → E-Mail an: Anbieter wählen, Adresse und App-Passwort eintragen, die Server füllt Plainva aus. Ist Dein Anbieter nicht dabei, trägst Du unter Erweitert IMAP- und SMTP-Server, Ports und einen abweichenden Benutzernamen selbst ein; ein bestehendes Konto lässt sich später bearbeiten. Mehrere Nachrichten wählst Du aus, indem Du eine davon gedrückt hältst; danach schaltet ein Tipp weitere hinzu. In der Konversations-Ansicht wählt das ganze Gespräch aus, wer die Konversationszeile hält oder antippt — jede Nachricht darin behält dabei ihren eigenen Ordner, eine Antwort aus Gesendet wird also auch dort markiert.
Eine geöffnete Nachricht bietet Antworten, Allen antworten und Weiterleiten. Antworten zitiert das Original unter Deinem Text; „Allen antworten” nimmt zusätzlich die übrigen Empfänger auf und lässt Deine eigene Adresse dabei weg. Beim Verfassen hängst Du über Datei anhängen eine Datei aus dem Vault an — auf dem Telefon ist der Vault der erreichbare Speicher, und alles, was auf dem Gerät ankommt (ein gespeicherter Anhang, ein eingefügtes Foto), liegt ohnehin dort. Jeder Anhang steht als eigene Zeile mit Anhang entfernen, solange die Nachricht noch nicht raus ist.
Schicken musst Du eine begonnene Nachricht nicht: Als Entwurf legt sie im Entwurfsordner Deines Kontos ab — also dort, wo jedes Mailprogramm auf diesem Postfach sie findet, nicht in einer Ablage nur auf dem Telefon. Welcher Ordner das ist, sagt der Server; nur wenn er dazu schweigt, wird der Name geraten. In der Liste blenden zwei Schalter neben der Ordnerzeile ein: Ungelesen verkleinert das, was gerade geladen ist (der Zähler und Mehr laden bleiben also erreichbar), Markiert fragt dagegen den Server nach allen markierten Nachrichten des Ordners — auch nach solchen weit unterhalb der geladenen Seite. In Alle Posteingänge fehlt der Markiert-Schalter mit Absicht: die Abfrage gilt genau einem Postfach.
Aus einer geöffneten Nachricht führen drei Wege in den Vault: Als Notiz speichern, im ⋮-Menü → Aufgabe (legt einen Eintrag in Deiner Standard-Aufgabendatenbank an — mit Vorlage, Status und dem Datum der Mail) und + .eml, das zusätzlich die Originalnachricht sichert und aus der Notiz darauf verlinkt. Alle drei sind verankert: dieselbe Mail zweimal zu erfassen öffnet, was schon da ist. Löschen liegt jetzt ebenfalls im ⋮-Menü statt neben dem Zurück-Pfeil; in der Liste genügt ein Wisch. Verschieben in den Papierkorb bietet Rückgängig an, weil es umkehrbar ist — endgültiges Löschen aus dem Papierkorb fragt weiterhin nach, weil es das nicht ist. Und statt mehrerer Hinweisbalken übereinander steht jetzt eine Zeile: der Fehler, sonst die nicht erreichbaren Konten (ab zwei als Anzahl), sonst der Hinweis auf die gespeicherte Kopie.
Eine Notiz kannst Du aus deren ⋮-Menü verschicken: Notiz per E-Mail senden (mailto) übergibt sie der Mail-App des Telefons — dafür braucht Plainva selbst kein Konto —, Per Mail verschicken öffnet Plainvas eigenes Verfassen-Fenster mit Betreff und Text.
Aus einer anderen App importieren
Unter Einstellungen → Wartung → Aus anderer App importieren holst Du Notizen aus einer anderen App auf dieses Gerät — mit denselben Quellen wie am Desktop.
Du legst zuerst fest, wohin geschrieben wird: in einen Unterordner des geöffneten Vaults oder in einen neuen Vault auf diesem Gerät. Der neue Vault ist die richtige Wahl, wenn hier noch nichts liegt; Du vergibst nur einen Namen, und rückgängig machst Du den ganzen Import, indem Du ihn unter Mehr → Vaults wieder entfernst.
Quellen, die einen Zugang brauchen — Notion über die API —, fragen im Assistenten nach einem Token. Der gilt für diesen einen Lauf und wird nicht gespeichert.
Die Einzelheiten zu jeder Quelle stehen unter Aus einer anderen App importieren.
Synchronisation
Die Einstellungen (ganz unten unter Notizen) führen über Aktiver Vault zur Vault-Verwaltung; dort verbindest Du Cloud-Speicher (WebDAV/Nextcloud, Google Drive, OneDrive, Dropbox, S3). Mit Cloud verbinden holt einen bestehenden Cloud-Vault aufs Gerät; Neuen Vault erstellen fragt zuerst Auf diesem Gerät oder Bei einem Online-Dienst und danach die Startstruktur (leer oder eine Vorlage wie PARA) — beim Online-Weg folgt das Verbinden, der Ziel-Ordner in der Cloud lässt sich im Auswahl-Blatt über Neuer Ordner frisch anlegen, und die Struktur wird beim ersten Sync hochgeladen. Dieselbe Wahl zwischen bestehendem und neuem Cloud-Vault bietet auch der erste Start („Mit Cloud verbinden”). Jede Verbindung bekommt einen eigenen, getrennten Vault auf dem Gerät. Die Vault-Seite zeigt Status, Fortschritt, ausstehende Übertragungen und bietet Vault exportieren (ZIP über das Teilen-Menü).
Die Vault-Seite ist nach dem geordnet, wofür ihre Schalter da sind: oben eine Statuskarte, die die eine Frage beantwortet, mit der man diese Seite öffnet — läuft es? (Zustand, letzter Lauf, ausstehende Übertragungen und Intervall in einer Zeile). Darunter benannte Gruppen — Verbindung, Inhalte — und ganz unten, durch eine eigene Kante abgesetzt, der Gefahrenbereich mit Sync trennen und Vault löschen. Vorher standen bis zu neun gleich aussehende Knöpfe in einer Reihe, in der Gelöschte Dateien wiederherstellen direkt neben Vault löschen lag.
Unter Inhalte steht neben Vault exportieren jetzt auch die automatische Vault-Sicherung: einmal täglich ein ZIP des ganzen Vaults, von dem standardmäßig die letzten sieben behalten werden (Aufbewahrte Sicherungen); Jetzt sichern erstellt sofort eines. Die Archive liegen in den Dokumenten des Geräts, nicht im Zwischenspeicher — was das Betriebssystem jederzeit leeren darf, ist kein Archiv. Ein Telefon bekommt keinen Hintergrund-Wecker: geprüft wird beim Öffnen und bei jeder Rückkehr in die App, also holt die Sicherung nach, statt zur Uhrzeit zu laufen. Die Zeile unter dem Schalter nennt deshalb, wann sie zuletzt gelaufen ist — daran erkennst Du eine Sicherung, die still nie stattfindet. Bislang gab es mobil nur den Export von Hand — ein Vault, an dessen Export niemand dachte, hatte damit gar kein Archiv. Nach einer Neuinstallation unter Android kann das Telefon seine älteren Archive nicht mehr lesen — sie bleiben im Ordner, werden aber weder gezählt noch aufgeräumt; die Karte Ältere Sicherungen sind nicht lesbar sagt das, statt „0 Sicherungen” zu behaupten. Einen Archiv-Ordner, den diese Installation nicht lesen kann, meldet die Karte als Ältere Sicherungen sind nicht lesbar — nie als „0 Sicherungen”.
Wie oft dieser Vault nach Änderungen der Gegenstelle schaut, legst Du auf derselben Seite fest (Sync-Intervall, mindestens 5 Sekunden) — lokale Speicherungen gehen unabhängig davon sofort raus. Bei Google Drive, OneDrive, Dropbox und S3 lässt sich der Cloud-Ordner auch nachträglich wechseln; bei WebDAV steckt der Ordner in der Serveradresse, dort verbindest Du stattdessen neu. Ist der Einstellungs-Sync verschlüsselt, kannst Du zusätzlich Bei jedem Start nach der Passphrase fragen einschalten: der Schlüssel wird dann nicht auf dem Gerät gespeichert. Und Sicherheit & Freigaben sagt jetzt offen, dass verschlüsselte Workspaces experimentell und noch nicht unabhängig geprüft sind — bewahre Wiederherstellungsdatei und -code sicher auf.
Auf der Vault-Seite steht außerdem, ob Deine Einstellungen mitreisen — als Karte mit klarem Zustand statt als nackter Knopf:
- Werden nicht synchronisiert: Der Einstellungs-Sync ist für diesen Vault aus. Am Desktop schaltest Du ihn ein.
- Noch nicht verschlüsselt: Für diesen Vault gibt es noch keine Sync-Passphrase. Du kannst sie jetzt am Telefon vergeben: Der Assistent zeigt den Wiederherstellungscode und lässt Dich zwei zufällig gewählte Gruppen daraus zurücktippen, bevor überhaupt etwas geschrieben wird. Liegt in der Cloud bereits eine Passphrase, sagt das Telefon Dir das und legt keine zweite an — sonst würden alle anderen Geräte ausgesperrt.
- Auf diesem Gerät noch nicht entsperrt: Die Einstellungen liegen verschlüsselt in der Cloud. Gib die Passphrase ein, die beim Einrichten vergeben wurde — am Desktop oder hier am Telefon; dieses Gerät entsperrt sie damit einmalig.
- Werden synchronisiert: Dieses Gerät ist entsperrt; Ordner, Ansichten und Backup-Regeln bleiben mit Deinen anderen Geräten im Gleichschritt.
Jede Karte sagt auch, was nicht mitreist: Anmeldungen bleiben immer auf dem Gerät (siehe Kalender und Termine).
Einstellungen → Sicherheit & Freigaben benennt, was die Verbindung tatsächlich ist — und richtet bei einem normalen Cloud-Vault den verschlüsselten Workspace direkt auf dem Telefon ein (Identität → Wiederherstellungsdatei und Code → Aktivierung). Ohne Cloud-Verbindung gibt es nichts zu verschlüsseln; der Bereich sagt das auch so.
Beide Einrichtungen — der verschlüsselte Workspace und die Sync-Passphrase — laufen jetzt als eigener Ablauf ohne Navigationsleiste: solange sie läuft, gibt es genau einen Weg hinaus, und der fragt nach. Das ist kein Zierrat. Bis zum letzten Schritt existiert Dein Schlüssel nur im Arbeitsspeicher, und Verlassen verwirft ihn; vorher konnte ein Tipp auf die Leiste das wortlos tun. Der letzte Schritt zeigt einen Fortschrittsbalken, wenn es etwas zu zählen gibt — beim Workspace wird jede Datei neu verschlüsselt, bei der Sync-Passphrase sind es zwei Schreibvorgänge, und dafür eine Prozentzahl zu erfinden wäre eine Lüge in Balkenform.
Freigaben verwaltest Du jetzt hier, nicht mehr nur am Desktop: unter Personen & Rechte lädst Du ein Mitglied mit einer Rolle ein (Einladen legt es an — sein Gerät koppelst Du danach), legst eine Gruppe an und änderst die Rolle einer Gruppe direkt in ihrer Zeile. Unter Slices erstellst Du eine Freigabe für einen Ordner. Bewusst nicht auf dem Telefon: Slices aus einer freien Auswahl oder einer dynamischen Regel — beide bräuchten Flächen, die es hier nicht gibt. Den Ordner wählst Du über Ordner auswählen…, statt den Pfad zu tippen.
Von einer anderen App synchronisieren lassen (iPhone und iPad). Plainvas Ordner erscheint in der Dateien-App unter Auf meinem iPhone → Plainva. Ein anderes Programm — etwa ein Syncthing-Client — kann ihn damit auswählen und über Deine Geräte hinweg synchron halten, ganz ohne Cloud-Verbindung in Plainva. Der Vault, den Du auf dem Gerät angelegt hast, liegt darin als vault, jede Cloud-Verbindung als eigener Unterordner unter vaults. Umgekehrt gilt das nicht: Plainva arbeitet in seinem eigenen Ordner, nicht in dem einer anderen App. Unter Android ist dieser Ordner für andere Programme nicht sichtbar.
Ein vorhandener Ordner als Vault (Android und iOS). Unter Vaults → Vault anlegen gibt es den dritten Weg Ein Ordner auf diesem Gerät: Du wählst einen Ordner, den ein anderes Programm hält — Syncthing, die Dateien-App, ein zweiter Sync-Client —, und Plainva liest und schreibt dort, ohne etwas zu kopieren. Der Ordner bleibt der Ordner: Entfernst Du den Vault, geht nur die Verbindung, die Dateien bleiben. Änderungen, die ein anderes Programm dort macht, sieht Plainva beim Zurückkehren in die App und beim Öffnen einer Notiz. Der Cloud-Sync ist für solche Vaults aus — ein zweiter Sync auf derselben Ablage würde den ersten überschreiben —, und die Karte im Vault-Detail sagt das. Läuft der Zugriff ab (Ordner verschoben, Berechtigung entzogen), nennt die Karte es und Ordner neu verbinden stellt ihn her.
Sicherheitsnetz
Snapshots (Versionsverlauf), ein Entwurfs-Journal (nach einem Absturz bietet die Notiz den letzten ungespeicherten Stand an) und Konflikt-Kopien mit Vergleichsansicht schützen Deine Daten. Die Aufbewahrung stellst Du unter Einstellungen → Backup & Versionierung ein.
Ändert jemand dieselbe Notiz woanders, während Du hier tippst, sichert Plainva Deine Fassung als Kopie daneben und übernimmt die eingetroffene. Das steht jetzt an der Notiz und bleibt dort, bis Du es auflöst: ein Hinweis über dem Text nennt den Pfad der Kopie, öffnet sie und zeigt auf Wunsch die Unterschiede. Vorher war das ein Hinweis, der nach Sekunden verschwand — und der Speicherversuch lief weiter, sodass bei jedem Anlauf eine weitere Kopie entstand. Es entsteht jetzt genau eine.
Die Unterschiede öffnen dieselbe Vergleichsfläche wie am Desktop: links die Notiz, rechts Deine Kopie, gleiche Zeilen eingeklappt, und dieselben Ausgänge — übernehmen, beide behalten (die Kopie heißt dann Notiz (Version …).md), Kopie verwerfen, jeder mit Rückfrage.
Beim Löschen eines Ordners nennt die Rückfrage, wie viele Dateien darin liegen — die Zahl steht auch auf dem Knopf. Plainva legt vorher von jeder Datei darin einen Snapshot an, den Du unter Einstellungen → Wartung → Gelöschte Dateien wiederherstellen zurückholen kannst. Eine Grenze nennt der Dialog offen: gesichert werden kann nur, was dieses Telefon schon einmal geschrieben hat. Eine Notiz, die nur per Synchronisation angekommen und hier nie bearbeitet wurde, liegt in keinem Snapshot. Anders als am Desktop gibt es auf dem Telefon keinen Papierkorb des Systems, der das auffangen würde. Betrifft die Löschung mehr als zehn Dateien oder mehr als ein Fünftel des Vaults, fragt Plainva ein zweites Mal — genau wie am Desktop.
Teilen und Verknüpfungen
Auf Android und iOS landen geteilter Text und URLs als neue Notiz im Eingangsordner; geteilte Bilder und Dateien werden als Anhänge übernommen (maximal 25 MB pro Datei). Auf Android bietet das gedrückt gehaltene App-Symbol zusätzlich Neue Notiz und Heute.
Ordner, Fotos und Kalender
Der schwebende Plus-Knopf bleibt auch in verschachtelten Ordnern verfügbar; alle Schnellaktionen erstellen im aktuell geöffneten Ordner — auch neue Ordner. Das ⋮ im Kopf gehört dagegen dem geöffneten Objekt: es zeigt dessen Aktionen, nie die App-Einstellungen.
Der Foto-Knopf im Editor fragt Foto aufnehmen oder Aus Mediathek wählen, behält die Einfügeposition und meldet Berechtigungs- oder Dateifehler sichtbar. Fotos landen im Anhänge-Ordner des Vaults — demselben, den auch Dein Rechner benutzt.
Termine und Tagesnotizen sind bewusst getrennt: Kalender zeigt die verbundenen Kalender (siehe Kalender und Termine), Heute die Tagesnotiz eines gewählten Tages. Im Monatsraster von Kalender markiert ein Punkt die Tage, die schon eine Tagesnotiz haben; ein Tipp auf den Punkt öffnet sie, ein Tipp auf den Tag weiterhin die Tagesansicht. Der Streifen in Heute zeigt dieselben Punkte.
Anhänge und Bilder
Der Navigator zeigt neben Notizen und Datenbanken auch Anhänge — Bilder, PDFs, alles, was sonst im Ordner liegt. Ein Bild öffnet sich in Plainva; alles andere reicht die App an das System weiter, das mit einem PDF umgehen kann und Plainva nicht. Über Teilen geht eine Datei an jede andere App.
Im ⋮-Menü einer Notiz steht Als Markdown exportieren…: Das übergibt die Datei selbst an das Teilen-Blatt des Systems — dort findest Du Drucken, „In Dateien sichern“ und jeden installierten Editor. Teilen darüber verschickt dagegen nur den Text der Notiz. Trägt die Notiz offene Anmerkungen, fragt Plainva vorher Anmerkungen mitexportieren? — Als Liste am Ende (überall lesbar) oder Im Text markieren (CriticMarkup); die unsichtbaren Anker-Markierungen fallen in jedem Fall weg.
Wischen
Eine Zeile nach links wischen legt ihre Aktionen frei: bei einer Notiz Lesezeichen und Löschen, bei einem Ordner Umbenennen und Löschen, bei einer Datenbank und im Postfach Löschen. Es sind dieselben Aktionen, die die Zeile im Menü anbietet (langer Druck) — der Wisch ist der kürzere Weg dorthin, nie der einzige. Beim ersten Mal sagt Dir das eine Zeile über der Liste, die Du wegtippst; sie erscheint je Vault genau einmal. Im Kalender blättert ein Wisch nach links oder rechts zum nächsten oder vorigen Abschnitt (Tag, drei Tage, Woche, Monat); ein Zug, der senkrecht beginnt, scrollt wie gewohnt, und die Chip-Zeile darüber scrollt für sich.
Löschen fragt durch denselben Dialog nach wie überall sonst. Solange Du mehrere Zeilen auswählst, ist das Wischen abgeschaltet — eine Geste, die genau eine Zeile meint, hat neben einer Auswahl, die Du gerade erst zusammenstellst, keine eindeutige Bedeutung. Sind im Postfach Konversationen eingeschaltet, meint ein Wisch auf einem Gespräch das ganze Gespräch (statt eines Rückgängig nennt es Dir danach, wie viele Nachrichten es waren); eine aufgeklappte Einzelnachricht wischst Du weiterhin einzeln. Aufgabenzeilen haben keine Wischaktionen — sie tragen ihre Bedienelemente sichtbar auf der Zeile.
Auf breiten Bildschirmen
Die App richtet sich nach der Fensterbreite, nicht nach dem Gerätenamen:
- unter 600 px — eine Fläche nach der anderen, wie auf dem Telefon.
- 600 bis 839 px — die Navigationsleiste wird zur Leiste am Rand; es bleibt bei einer Fläche.
- ab 840 px — Navigator und Arbeitsfläche stehen nebeneinander. Es ist derselbe Navigator wie im Bereich Notizen, nur neben Deiner Arbeit statt davor.
Die Leiste am Rand zeigt alle Bereiche. Auf dem Telefon fasst die untere Leiste drei bis fünf Ziele — mehr trifft ein Daumen nicht zuverlässig, deshalb liegen die übrigen hinter Bereiche. Am Rand einer breiten Fläche gilt diese Grenze nicht: dort steht die ganze Liste in Deiner Reihenfolge (Einstellungen → Navigationsleiste), der Umweg über Bereiche entfällt, und ganz unten sitzen die Einstellungen. Die Leiste beginnt unter der Statusleiste — auf einem Tablet mit Kamera-Aussparung lag ihr erstes Symbol vorher darunter.
Den Navigator kannst Du wegklappen. Solange Du eine Notiz suchst, gehört ihm die linke Spalte; solange Du eine schreibst, gehört sie der Notiz. Das Symbol unten in der Leiste — direkt über den Einstellungen — klappt ihn weg und wieder hervor; die Arbeitsfläche nimmt dann die ganze Breite ein. Der Schalter erscheint nur dort, wo es überhaupt eine zweite Spalte gibt (ab 840 px), gilt für dieses Gerät und bleibt über einen Neustart hinweg so, wie Du ihn gelassen hast. Am Desktop ist es derselbe Handgriff — dort heißt er Linke Seitenleiste umschalten.
Auf einem Tablet oder einem gedrehten großen Telefon bekommst Du damit dasselbe Raummodell wie am Desktop — links navigieren, in der Mitte arbeiten — statt eines vergrößerten Telefons.
Datenbanken im Kalender
Über den Kalenderansichten steht eine Reihe von Chips: jede .base-Ansicht vom Typ Kalender oder Zeitachse mit benanntem Datumsfeld lässt sich dort einblenden. Eingeblendete Einträge erscheinen in Tages- und Agenda-Liste zwischen den Terminen — mit Raute und gestrichelter Kante, damit eine Notiz nie wie ein Termin aussieht; im Monatsraster als hohler Punkt. Ein Tipp öffnet die Notiz.
Die Auswahl gehört zum Vault, nicht zum Gerät: Was Du am Rechner einblendest, findest Du hier vor, sobald die Einstellungs-Synchronisation gelaufen ist. Terminieren geht am Telefon über das Blatt des Eintrags — Ziehen bleibt dem Rechner vorbehalten.
Umgekehrt zeigt die Kalenderansicht einer Datenbank auf Wunsch die Zahl der echten Termine eines Tages in der Ecke der Zelle — Du siehst, wogegen Du planst.
Benachrichtigungen zu Anmerkungen
Hat jemand etwas an eine Notiz geschrieben, kann Plainva Dich benachrichtigen — dieselben drei Stufen und derselbe Vorschau-Schalter wie am Desktop, unter Einstellungen → Inhalt & Struktur. Ein Tipp auf die Meldung öffnet die Notiz und hebt die gemeinte Karte hervor. Eine einzelne Notiz schaltest Du im Kommentar-Blatt über die Glocke stumm.
Sind mehrere Anmerkungen auf einmal neu, öffnet die Meldung Offene Kommentare auf dem Reiter Neu — genau die Fäden, die sie gemeint hat; Alle und An mich stehen daneben.
Alles Weitere zu Kommentaren und Vorschlägen — auch wo die Dateien liegen und was „gesperrt“ heißt — steht unter Kommentare & Vorschläge.
Die Meldung kommt hier später als am Desktop, und das ist eine Eigenschaft, kein Fehler. Plainva hat keinen Server, der Dein Telefon anstupsen könnte — den zu bauen hieße, dass ein fremder Server erfährt, wann wer welche Notiz kommentiert hat. Eine Anmerkung fällt deshalb dort auf, wo das Telefon ohnehin nachsieht: nach einem Sync-Zyklus und beim Zurückkehren in den Vordergrund. Im Hintergrund läuft dafür kein Zeitgeber; das erlaubt keine Telefon-Plattform.
Ab Release 0.8.2 nennen die mobilen Neuerungen den gemeinsamen Plainva-Release, unabhängig von der nativen Buildnummer. Unter iOS kann TestFlight deshalb die Store-Version 1.0 anzeigen, während die Neuerungen 0.8.2 beschreiben. Jeder neue Release erscheint einmal; ein weiterer interner Build mit denselben Neuerungen zeigt sie nicht erneut. Nach einer Neuinstallation folgt auf die Einführung keine zweite Begrüßung. Der Blog-Knopf öffnet die verfügbare Übersetzung für Deine App-Sprache, sonst die englische Fassung.