Sicherheit & Freigaben
Experimentell — noch nicht unabhängig geprüft. Verschlüsselte Workspaces sind eine Vorschau. Das kryptografische Design wurde noch nicht von unabhängiger Seite auditiert, und die Zwei-Geräte-Abnahme auf echter Android- und iOS-Hardware läuft noch. Probier es aus, aber halte von allem, was Du nicht verlieren darfst, eine Sicherung — und verlass Dich noch nicht darauf für Material, das wirklich geschützt sein muss.
Sicherheitszentrale, Neuverschlüsselung und veröffentlichte Slices
Sicherheit & Freigaben hat zwei Ebenen. Die Übersicht (erste Ebene) zeigt den Schutzstatus, Migration abschließen (wenn noch Klartext-Reste bestehen), Verbindung zur verschlüsselten Cloud entfernen und zwei Karten, die die zweite Ebene öffnen — Geräte & Wiederherstellung und Mit anderen teilen. Auf der zweiten Ebene ersetzt die Bereichs-Navigation die linke Einstellungs-Spalte, gruppiert in Dein Zugang (Geräte, Wiederherstellung) und Teilen (Mitglieder, Gruppen, Slices, Veröffentlichungen); ‹ Übersicht führt zurück. Sichtbare Aktionen bleiben benutzbar: Fehlt eine Voraussetzung, öffnet Plainva den ausgewählten Vault, die Verbindungsverwaltung, die Einrichtung oder die Entsperrung. Beim Entfernen eines Geräts oder Mitglieds kann eine dauerhafte vollständige Neuverschlüsselung starten; ihr Fortschritt überlebt Pause, Absturz und Neustart. Die schnelle Rotation betrifft nur künftige Schreibvorgänge.
Ein Vault Slice entsteht in Details → Inhalt → Berechtigungen → Prüfen. Eine Freigabe an Menschen außerhalb des Vaults funktioniert am Desktop und am Telefon: Veröffentlichung erstellen legt einen eigenen verschlüsselten Workspace mit eigenen Schlüsseln in einem eigenen Ordner an, Empfänger einladen lässt jemanden hinein, und Zugang entziehen oder Veröffentlichung zurückziehen nimmt es wieder zurück — mit einer Grenze: Ein Entzug holt nicht zurück, was jemand schon kopiert hat; er sorgt nur dafür, dass nichts Neues mehr ankommt und die nächste Schlüssel-Epoche unlesbar ist. Eine bereinigte Veröffentlichung entfernt zusätzlich private Frontmatter-Eigenschaften, neutralisiert Links auf ausgeschlossene Notizen und lässt ausgeschlossene Einbettungen weg; Berechtigungen bei Google Drive, OneDrive, Nextcloud, Dropbox, WebDAV oder S3 sind zusätzlicher Schutz, nie ein Ersatz für die verschlüsselten Rollen, und Plainva zeigt den Hinweis zum gewählten Anbieter, ändert aber keine Freigabe-Einstellung für Dich. Am Telefon führt derselbe Weg über die Zeile des Slice: Vault Slice veröffentlichen legt sie an, danach steht sie unter Veröffentlichungen mit Modus, Zugriff, der Zahl der Objekte und ihrem Zustand — Aktuell, wie viele Änderungen noch ausstehen, oder Fehler beim Auffrischen samt Grund. Ein Tipp auf die Zeile öffnet die Empfänger mit Empfänger einladen und Zugang entziehen, langes Drücken bietet Veröffentlichung zurückziehen. Die öffentliche Freigabe bleibt gesperrt, bis das unabhängige Krypto-Review und echte Android-/iOS-Zwei-Geräte-Nachweise vorliegen.
Zuletzt geprüft: 2026-09-04
Plainva kann einen Vault auf Deinem Gerät als normal lesbare Dateien belassen und die Cloud-Kopie als undurchsichtige verschlüsselte Objekte speichern. Öffne nach dem Verbinden eines Cloud-Kontos Einstellungen → Dein Vault → Sicherheit & Freigaben.
Mobil nennt der Bereich zuerst den tatsächlichen Zustand dieses Vaults: Nur auf diesem Gerät ohne Cloud-Verbindung, Diese Verbindung ist nicht verschlüsselt bei einem normalen Cloud-Vault — Verschlüsselung einrichten führt dort die gleichen drei Schritte wie am Desktop aus (Identität → Wiederherstellungsdatei und Code → Aktivierung mit fortsetzbarem Fortschritt) — oder die Beitritts-Schritte, sobald auf der Verbindung ein verschlüsselter Workspace liegt.
Erste Einrichtung
- Wähle einen Owner- und Gerätenamen. Geräteschlüssel bleiben im System-Schlüsselbund; ist er nicht verfügbar, fragt Plainva nach einer lokalen Passphrase.
- Speichere die
.pvrecovery-Datei und bewahre den angezeigten Wiederherstellungscode getrennt auf — nicht in dem Vault, den sie aufsperrt: Plainva lehnt einen Speicherort innerhalb dieses Vaults ab, denn dort wäre das eine Artefakt, das sich nicht neu erzeugen lässt, genau so lange lesbar, wie Du es nicht brauchst. Jeder Codeblock trägt eine sichtbare Gruppennummer; zwei davon fragt Plainva ab, und ihre Werte bleiben verdeckt, solange die Frage offen ist. Aufdecken ist erlaubt, zieht aber ein frisches Paar — Abschreiben beantwortet nicht die Frage, die hier gestellt wird. Eine richtig beantwortete Gruppe kommt wieder in Sicht. Zur Wiederherstellung werden beide Teile benötigt; keiner enthält Cloud-Zugangsdaten. - Aktiviere den Workspace. Plainva veröffentlicht die signierte Owner-Policy und verschlüsselt alle lokalen Dateien nach
.pvws/. Der lokale Vault bleibt lesbar. Bricht der Lauf ab — Absturz, Stromausfall, geschlossene App —, nennt der Status beim nächsten Öffnen Einrichtung unvollständig und bietet Einrichtung fortsetzen an: Deine Schlüssel sind zu diesem Zeitpunkt längst gesichert, es fehlt nur der Rest der Umwandlung.
Bestehender Klartext bleibt während der Migration beim Anbieter neben .pvws/ erhalten. Erst beim Status Geschützt kannst Du ihn ausdrücklich entfernen. Lokale Dateien werden dabei nie gelöscht.
Im Alltag
Offline-Änderungen bleiben in einer dauerhaften Queue. Jede Änderung ist signiert; bloßes Remote-Fehlen löscht lokal nichts, ein signierter Tombstone dagegen schon. Parallele Offline-Bearbeitungen bleiben als .CONFLICT-…-Kopien erhalten. Sperren löscht die Workspace-Schlüssel wirklich aus dem Speicher — den Signaturschlüssel, den Entschlüsselungsschlüssel und jeden Gruppenschlüssel, den die Sitzung geholt hat; Entsperren holt sie erneut aus Schlüsselbund oder lokaler Passphrase.
Geräte und Wiederherstellung
Um Dein eigenes Zweitgerät hinzuzufügen, öffne Geräte & Wiederherstellung → Geräte → Weiteres Gerät hinzufügen: Plainva zeigt einen Einladungscode, der an Deine eigene Mitgliedschaft gebunden ist — er legt kein neues Mitglied an. Füge ihn auf dem Zweitgerät ein (Sicherheit & Freigaben → beitreten) und genehmige ihn auf einem bereits verbundenen Gerät; vergleiche zuerst den Fingerprint auf beiden Geräten. Während das Zweitgerät wartet, zeigt es, bis wann die Anfrage gilt, und fordert zum Fingerprint-Vergleich genauso auf wie die genehmigende Seite — ein Vergleich hilft nur, wenn beide Seiten hinsehen. Scheitert das Nachfragen, steht der Grund dort; vorher sah eine kaputte Verbindung genauso aus wie „niemand hat freigegeben“. Um stattdessen eine andere Person aufzunehmen, nutze Mit anderen teilen → Mitglieder → Person einladen (siehe unten). Entfernte Geräte können keine neuen gültigen Änderungen mehr signieren. Die Einladung und die Kopplungsanfrage eines beitretenden Geräts werden zusätzlich als scanbare QR-Codes angezeigt — mobil liest Einladung scannen einen Code mit der Kamera ein, statt ihn einzufügen.
Beim Entfernen eines Geräts oder Mitglieds hast Du zwei Möglichkeiten, auf dem Telefon ebenso. Nur künftig beendet den Zugang zu neuen Schlüsseln sofort und geht schnell. Vollständig neu verschlüsseln schreibt zusätzlich alles bereits Verschlüsselte um; das dauert, läuft im Hintergrund weiter und wird nach einem Neustart fortgesetzt — eine eigene Karte zeigt währenddessen Fortschrittsbalken und Objektzähler und sagt dazu, dass der Lauf einen Neustart übersteht. Beides kann nicht zurückholen, was die Gegenseite schon heruntergeladen hat; deshalb steht das in der Frage, bevor Du wählst. Das Gerät, das Du gerade in der Hand hast, lässt sich nie entfernen: es wäre danach ausgesperrt, mit nichts als dem Wiederherstellungspaket.
Wo kein System-Schlüsselbund antwortet — typisch auf einem Linux-Rechner ohne Desktop-Sitzung —, liegen die Schlüssel dieses Geräts unter einer lokalen Passphrase. Die lässt sich wechseln: Geräte & Wiederherstellung → Geräte → Passphrase ändern. Plainva fragt dabei nach der aktuellen Passphrase, auch wenn der Workspace gerade entsperrt ist — ein unbeaufsichtigter entsperrter Rechner ist genau der Fall, in dem ein stiller Wechsel die Besitzerin aussperren würde. Neu versiegelt werden nur die Schlüssel auf diesem Gerät: Deine Wiederherstellungsdatei und ihr Code bleiben gültig, und andere Geräte merken nichts davon. Auf dem Telefon gibt es den Knopf nicht, weil es dort nichts zu wechseln gibt — Android und iOS haben immer einen Schlüsselspeicher, also greift die Passphrase-Variante dort nie.
Die Wiederherstellung liegt unter Geräte & Wiederherstellung → Wiederherstellung, getrennt in Aktueller Status (ist ein Recovery-Paket gesichert, plus der Workspace-Fingerprint) und den Wiederherstellungs-Workflow. Sind alle Geräte verloren, wähle dort Zugriff wiederherstellen und öffne die .pvrecovery-Datei mit ihrem getrennten Code; Plainva erstellt ein neues Owner-Gerät, kann die alten Geräte sperren und schreibt dabei keine Inhaltsobjekte um. Mit Recovery erneuern ersetzt eine doppelt signierte Ankerkette das alte Recovery-Set. Speichere die neue Datei und den neuen Code wieder getrennt; das alte Set ist danach ungültig. Plainva fragt vorher nach, denn die Datei in Deiner Hand hört in diesem Moment auf zu funktionieren.
Mitglieder, Rollen und Vault Slices
Owner und Admins können Mitglieder einladen, Gruppen anlegen und Rollen auf den gesamten Workspace, einen Slice oder ein einzelnes Objekt begrenzen. Editor darf lesen und bearbeiten, Commenter lesen und kommentieren, Reader nur lesen und Contributor nur neue Inhalte im zugewiesenen Bereich einreichen — und weil ein Contributor den Bestand nicht lesen darf, seine eigene Notiz aber weiterschreiben können muss, gilt sein Schreibrecht für alles, was er selbst angelegt hat. Die vollständige Aufstellung steht aufklappbar als Was die Rollen erlauben im Bereich Mitglieder; dort steht auch der Satz, der sonst in jedem Dialog halb wiederholt würde: Rechte beim Anbieter sind ein zweites Schloss, nie ein Ersatz für die verschlüsselten Rollen. Die Prüfung erfolgt vor jedem lokalen Schreibzugriff und erneut vor dem Signieren; sie gilt dadurch auch für Import, Wiederherstellung, Automationen, KI-Aktionen und Änderungen anderer lokaler Programme.
Das Eigentum kann an ein anderes aktives Mitglied übergehen. Öffne Mit anderen teilen → Mitglieder (auf dem Telefon: den Bereich Team) und wähle bei dieser Person Eigentum übertragen. Dafür brauchst Du die aktuelle Wiederherstellungsdatei und ihren Code, denn Eigentum und Wiederherstellung wandern zusammen: Plainva erzeugt zuerst ein Ersatz-Wiederherstellungspaket und übergibt erst, wenn Du es gespeichert hast. Gib diese Datei und den neuen Code über getrennte Wege an die neue Eigentümerin oder den neuen Eigentümer weiter — Du wirst Admin, danach ist nur noch diese Person Eigentümer.
Ein Slice kann einen Ordner, eine explizite Objektauswahl oder eine dynamische Regel über Pfad, Typ, Tags und Properties enthalten. Alle drei werden ausgewählt, nicht getippt: Gruppenmitglieder hakst Du in einer Liste an, die Notizen eines Auswahl-Slice suchst und hakst Du an, und eine dynamische Regel baust Du zeilenweise aus Feld, Vergleich und Wert — die Tag- und Eigenschaftsvorschläge kommen aus denselben Objekten, gegen die die Vorschau prüft; was hier angeboten wird, kann also auch etwas treffen. Der gespeicherte Rohwert bleibt unter Technische Details erreichbar und bearbeitbar; eine von Hand geschriebene Regel, die der Baukasten nicht darstellen kann, wird nie stillschweigend umgeschrieben. Den Ordner eines Ordner-Slice wählst Du über Ordner auswählen… direkt aus dem Vault — am Telefon genauso; wer den Pfad lieber tippt, tippt ihn weiterhin.
Nutze vor dem Erstellen immer Vorschau — auf dem Telefon ebenso. Nur die angezeigten stabilen Objekt-IDs werden materialisiert; Dateien können für mehrere Gruppen verschlüsselte Umschläge besitzen. Nicht berechtigte Objekte werden weder materialisiert noch in Suche, Graph oder Vorschau aufgenommen. Anlegen lässt sich am Telefon ein Ordner-Slice; Auswahl und dynamische Regel bleiben dem Desktop vorbehalten, weil beide eine Auswahlfläche über den ganzen Objektbestand brauchen.
Lässt sich die Definition eines Slice nicht mehr lesen — ein von Hand bearbeiteter Eintrag, eine kaputte Regel —, dann gewährt er nichts, auch nicht über die Objekte, die er zuletzt erfasst hatte. Beide Shells nennen den Grund, statt „0 Objekte“ anzuzeigen: eine Null liest sich wie eine leere Freigabe, nicht wie eine kaputte. Und verschiebst Du eine Notiz aus einem geteilten Ordner heraus, fragt Plainva vorher nach und nennt die Gruppen beim Namen, die den Zugriff dabei verlieren — den eigenen Verlust merkst Du sofort, den fremden nie.
Kommentare, Versionen und Sicherheitsprüfung
Kommentare und Vorschläge — die Spalte, die Anker, der Vorschlagsmodus, die Übersicht und die Benachrichtigungen — sind auf der Seite Kommentare & Vorschläge beschrieben; sie gelten in jedem Vault. Hier steht nur, was am Workspace hängt.
Ist eine Notiz veröffentlicht und haben die Empfänger etwas dazu geschrieben, erscheint das unter Deinen eigenen Fäden — je Veröffentlichung ein eigener Abschnitt Zurückgemeldet aus „…“, mit den Namen aus deren Mitgliederliste. Diese Anmerkungen liegen im Workspace der Veröffentlichung, nie in Deinem Vault; deshalb kannst Du sie hier nur lesen. Antworten, Erledigen oder einen Vorschlag übernehmen wäre ein Schreibvorgang in der Veröffentlichung und geht von hier aus nicht. Zeigt die Veröffentlichung eine bereinigte Fassung, sagt die Karte, dass sich der Vorschlag hier nicht übernehmen lässt; hat jemand keinen Zugriff mehr, steht auch das dort. Ist eine Veröffentlichung gesperrt oder fehlt ihr Schlüssel auf diesem Gerät, bleibt ihr Abschnitt weg — Deine eigenen Kommentare bleiben davon unberührt. Am Telefon gibt es diese Spalte nicht.
Versionsverlauf liest die verschlüsselten Workspace-Revisionen und stellt eine ältere Revision als neue signierte Änderung oder als Kopie wieder her.
Fehlerhafte Remote-Artefakte landen einzeln unter Integrität & lokale Forks. Du kannst sie erneut prüfen, als Ciphertext exportieren, nach externer Reparatur als repariert markieren oder bewusst ignorieren. Eine fehlerhafte Datei hält gültige Synchronisationen nicht an; bloße Remote-Abwesenheit wird niemals als Löschung interpretiert. Änderungen eines lokalen Programms ohne Schreibrecht bleiben als private Fork-Kopie erhalten. Ein lokaler Fork — die Kopie, die dieses Gerät behält, wenn ein Schreiben abgelehnt wurde — trägt Vergleichen: dieselbe Vergleichsfläche wie bei einem Konflikt, mit den Ausgängen Übernehmen, Beide behalten und Verwerfen; danach verschwindet der Fork aus der Liste. Am Telefon genauso.
Was Integrität & lokale Forks sagt
Weist ein Artefakt aus der Cloud eine Prüfung ab, bleibt es in Quarantäne und der Sync läuft für alles andere weiter. Die Karte zeigt eine Gruppe je Ursache und Gerät — mit Zahl der Einträge, Erklärung und, wo es eine gibt, einer Zeile Was Du tun kannst. Die häufigste Gruppe ist eine unterbrochene Kette: Dieses Gerät erwartet von einem anderen die Änderung Nr. 14, in der Cloud liegt Nr. 16 — meist steckt ein zweiter Stand desselben Geräts dahinter (etwa eine Entwicklungs-Instanz mit eigenem Speicher) oder ein Gerät, das neu verbunden wurde und wieder bei 1 zählt. Erneut prüfen wartet den nächsten Abgleich ab und sagt, was noch offen ist; was dabei in Ordnung geht, verschwindet von selbst aus Offen und steht unter Alle als erledigt. Diagnose exportieren schreibt eine JSON-Datei mit Ursache, Gerät, Sequenznummern und Zeiten (am Telefon in die Zwischenablage), aber ohne Inhalte. Hinter ⋯ liegen Als behoben markieren und Gruppe ignorieren — Ignorieren ist endgültig, die Änderungen der Gruppe gehen dann verloren. Einträge anzeigen nennt je Artefakt den Cloud-Schlüssel und den technischen Grund.
Einen verschlüsselten Vault richtig entfernen
Wenn Du einen verschlüsselten Vault nicht mehr brauchst, lege ihn in Plainva still, bevor Du den Cloud-Ordner löschst. Die Reihenfolge ist wichtig: Der fail-closed-Schutz hält den Sync gestoppt, wenn die Cloud-Kopie verschwindet, während Plainva die Verbindung noch als verschlüsselt erwartet — das schützt Dich davor, dass jemand die Verschlüsselung abstreift, um Klartext zu erzwingen.
- Öffne Einstellungen → Dein Vault → Security & Sharing.
- Wähle auf der Übersicht in der Verschlüsselung-Karte Verbindung zur verschlüsselten Cloud entfernen. Plainva löscht die lokalen Schlüssel und Workspace-Daten auf diesem Gerät und öffnet den Vault als normalen Vault neu. (Das ist geräte-lokal: die Cloud-Kopie bleibt verschlüsselt. Willst Du sie wieder als Klartext, ist Verschlüsselung aufheben der Weg — siehe den Absatz darunter.)
- Lösche erst jetzt den Cloud-Ordner (die
.pvws/-Objekte) bei Deinem Anbieter, falls Du ihn loswerden willst. Plainva löscht die verschlüsselten Cloud-Objekte nicht für Dich.
Auf dem Telefon steht derselbe Schritt an derselben Stelle, mit einem Unterschied: Bestätigt wird er, indem Du den Namen des Vaults tippst. Alles Übrige ist gleich — die lokalen Schlüssel und Workspace-Daten sind weg, der Vault öffnet als normaler Vault, und die verschlüsselten Objekte in der Cloud bleiben, bis Du sie selbst löschst. Es geht auch ohne Verbindung, weil nichts daran die Cloud braucht.
Um stattdessen die Verschlüsselung ganz aufzuheben und den Vault als normale Dateien in der Cloud zu behalten, wähle in derselben Verschlüsselung-Karte Verschlüsselung aufheben: Plainva öffnet den Vault wieder als normalen Cloud-Vault und lädt alle Deine Notizen als Klartext-Dateien in dieselbe Cloud, danach wird nicht mehr verschlüsselt. Lokale Dateien werden nie verändert und nichts wird gelöscht; der alte verschlüsselte .pvws/-Ordner bleibt, bis Du ihn beim Anbieter löschst (die unveränderlichen Objekte kann Plainva nicht für Dich entfernen). Bestätige zuerst die Warnung — die Notizen verlassen den verschlüsselten Speicher als Klartext. Am Telefon steht dieselbe Aktion in der Sicherheits-Übersicht neben Verbindung zur verschlüsselten Cloud entfernen; der Klartext-Upload läuft dort über die normale Sync-Warteschlange weiter — auch nach einem App-Wechsel, unter den Regeln für mobile Daten — und eine Karte zählt, wie viele Dateien noch ausstehen.
Hast Du die Cloud-Kopie schon gelöscht und der Sync bricht jetzt mit „Workspace fehlt” oder „Manifest fehlt” ab, ist die Lösung derselbe Reset — dort angeboten, wo der Fehler erscheint:
- Bei einem verschlüsselten Workspace öffnest Du Sicherheit & Freigaben. Der Status zeigt einen Fehler mit einem Hinweis; wähle in der Verschlüsselung-Karte Verbindung zur verschlüsselten Cloud entfernen, um den Workspace auf diesem Gerät zurückzusetzen, damit der Sync wieder läuft.
- Bei einer inhalts-verschlüsselten Sync-Verbindung klickst Du auf den Sync-Status, öffnest den Sync-Fehler-Dialog und wählst Verschlüsselung zurücksetzen. Dieser Knopf erscheint nur, wenn die Verschlüsselungsdaten in der Cloud fehlen oder ungültig sind.
Beide Aktionen sind ausdrücklich und werden bestätigt. Plainva stuft eine verschlüsselte Verbindung nie still auf Klartext herab, und keine der Aktionen löscht lokale Dateien. Trägt die Cloud noch verschlüsselte Inhalte, die Du wirklich willst, brich stattdessen ab — ein Reset würde den Klartext-Sync wieder aufnehmen.
Ein Vault, den Du über App-Daten vergessen entfernst (Splash → Vault entfernen → auch App-Daten vergessen), räumt diese Verschlüsselungs-Merker ebenfalls ab; so bleibt von einem so entfernten Vault nichts zurück, das eine spätere Neu-Verbindung blockieren könnte.