Kalender & externe Aufgaben

Stand: 2026-08-12 Plainva kann Deine bestehenden Kalender- und Aufgaben-Konten verbinden — CalDAV (Nextcloud, Fastmail, mailbox.org …), Google (Kalender + Tasks) und Microsoft (Outlook-Kalender + To Do) — und in beide Richtungen damit arbeiten. Deine Notizen bleiben das Zentrum: Termine werden zu Meeting-Notizen, und externe Aufgabenlisten spiegeln sich als normale Notizen in Deine Standard-Aufgabendatenbank.

Experimentell. Der Kalender spricht mit echten externen Konten (CalDAV, Google, Microsoft), die sich in Plainvas automatisierten Tests nicht durchspielen lassen. Er funktioniert und wird täglich genutzt, aber behandle ihn als Vorschau: Behalte ein Backup, und melde bitte alles, was seltsam aussieht.

Ein Konto verbinden

Öffne Einstellungen → Dein Vault → Cloud-Konten → Konto verbinden…, wähle den Anbieter und hake im Dienste-Schritt Kalender & Aufgaben an:

Der Assistent zeigt je Dienst den Status („Verbunden — n Kalender gefunden”). Die Kalender-Auswahl (angehakte erscheinen im Kalender-Tab) und die Aufgabenlisten (bewusst standardmäßig abgewählt — ein Häkchen startet den unten beschriebenen Aufgaben-Sync) verwaltest Du danach im Bereich Kalender; dort sitzen auch der Meeting-Ordner (wo Meeting-Notizen entstehen) und der Standardkalender. Passwörter und Tokens liegen im Schlüsselbund Deines Betriebssystems.

Jedes Gerät meldet sich selbst an. Wenn Du die Einstellungs-Synchronisation nutzt, reisen die Konto-Angaben mit, die Anmeldung aber nie — sie bleibt bewusst auf dem Gerät. Ein so übernommenes Konto erscheint auf dem anderen Gerät also in der Liste, ist dort aber noch nicht angemeldet; in der mobilen App trägt es dann die Markierung anmelden und der Kalender erklärt es statt leer zu bleiben. Einmal verbinden genügt.

Wenn eine Anmeldung abläuft. Der Kalender-Bereich zeigt den Fehler dann direkt am betroffenen Konto und sagt, was zu tun ist: Ist die Anmeldung abgelaufen oder wurde sie widerrufen, steht dort Erneut anmelden — ein Durchgang, der bei Microsoft und Google alle Dienste dieses Kontos wieder in Gang setzt (Dateien, Kalender, E-Mail). Liegt es an der Anbieter-Konfiguration (falsche oder gelöschte Client-ID, fehlende API im Projekt), verweist der Hinweis dorthin statt eine neue Anmeldung anzubieten; bei einem Netzwerkfehler genügt ein späterer Versuch. Bei einem Google-Projekt im Testing-Modus ist der häufigste Fall die 7-Tage-Grenze — Details in der Drive-Anleitung. Solange ein Konto nicht erreichbar ist, behauptet Plainva nicht mehr, es biete keine Aufgabenlisten an: die Liste bleibt leer, mit dem Fehler darüber. In der mobilen App gilt dasselbe: Die Kontozeile nennt den Grund, und Neu anmelden repariert das Konto an seinem Platz.

Der Kalender-Tab

Googles Statuseinträge — Arbeitsort, Fokuszeit und Abwesenheit — erscheinen in Plainva als eigene Zeile beziehungsweise als ruhiges Band hinter dem Tag, nicht als weiterer Terminblock: „Homeoffice” ist kein Termin, und ein Tag mit drei solchen Einträgen und einer Besprechung darf nicht wie vier Besprechungen aussehen. Plainva liest sie und schreibt sie nie — eine Abwesenheit bei Google anzulegen sagt dort automatisch Einladungen ab, und das ist keine Nebenwirkung, die eine Kalenderansicht auslösen sollte.

Öffne ihn über die linke Aktionsleiste (Kalender-Symbol) oder die Befehlspalette (Kalender öffnen). Über den Umschalter im Kopf stehen fünf Ansichten bereit: Tag, 3 Tage und Woche zeigen ein Zeitraster mit einer Uhrzeit-Leiste links; Termine sitzen als Blöcke an ihrer Startzeit, ihre Höhe entspricht der Dauer, überlappende Termine stehen nebeneinander, und eine rote Linie markiert „jetzt”. Ganztägige Termine und (bei eingeschaltetem Aufgaben-Overlay) fällige Aufgaben sitzen im Streifen über dem Raster. Monat zeigt das Monatsraster (ein Farbpunkt je Kalender) plus rechts ein Tages-Zeitraster für den gewählten Tag. Agenda listet die kommenden Wochen nach Tagen gruppiert. Heute springt zurück; die Pfeile blättern um die jeweilige Periode (einen Tag, drei Tage, eine Woche oder einen Monat). Der erste Wochentag folgt der Einstellung Wochenbeginn (Einstellungen → App → Erscheinungsbild: Montag, Samstag oder Sonntag) — sie gilt auch für den Seitenleisten-Kalender. Die Ansicht aktualisiert sich alle paar Minuten von selbst; Jetzt aktualisieren erzwingt es. Bei Microsoft-Kalendern und den meisten CalDAV-Servern holt Plainva dabei nur noch die Änderungen statt jedes Mal den ganzen Zeitraum — das spart spürbar Datenvolumen, gerade am Telefon. Mindestens einmal pro Stunde läuft trotzdem ein vollständiger Abgleich, damit nichts stehen bleibt, was eine Änderungsliste übersehen hat; und gelöscht wird nur, was der Anbieter ausdrücklich als gelöscht meldet. Bei Google ist jeder Abgleich vollständig: dessen Schnittstelle erlaubt Änderungslisten nicht zusammen mit einem Zeitraum. Bereits vergangene Termine erscheinen blasser (wie im Google Calendar), damit die verbleibende Agenda des Tages hervorsticht. Ein mehrtägiger Termin ist ein durchgehender Balken über die Tage, die er berührt — eine Beschriftung, ein Klickziel, statt eines Eintrags je Tag. Reicht er über das Wochenende hinaus, wird er an der Wochenkante gerade abgeschnitten und läuft in der nächsten Zeile ohne wiederholten Titel weiter. Dasselbe gilt im Ganztags-Streifen der Tages-, Drei-Tage- und Wochenansicht.

Termin → Meeting-Notiz

Das Notiz-Symbol an einem Termin erstellt (oder öffnet erneut) seine Meeting-Notiz — eine normale Notiz im Meeting-Ordner mit dem Namen JJJJ-MM-TT Titel.md, vorbefüllt mit Datum, Ort und Teilnehmern, plus einer kleinen plainva.pim-Markierung im Frontmatter, die sie mit dem Termin verknüpft. Ein zweiter Klick auf denselben Termin öffnet immer dieselbe Notiz; eine zufällig gleichnamige eigene Notiz wird nie angetastet.

Externe Aufgabenlisten in Deiner Aufgabendatenbank

Erinnerungslisten (Apple Erinnerungen über iCloud-CalDAV, Nextcloud-Aufgabenlisten) sind auf dem Server eigene Sammlungen und erscheinen deshalb unter Aufgabenlisten — nie unter Kalender. Findet ein verbundenes Konto keine Aufgabenlisten, sagt der Bereich das und bietet Erneut suchen an; ist die Suche selbst fehlgeschlagen, steht dort der Grund und Deine bisherige Auswahl bleibt erhalten.

Hake bei einem verbundenen Konto eine Aufgabenliste an, und ihre Aufgaben erscheinen als Notizen in Deiner Standard-Aufgabendatenbank: der Titel wird die Notiz (H1), die Fälligkeit landet in der Datums-Spalte, und „erledigt” bildet sich über die Erledigt-Checkbox-Eigenschaft der Datenbank ab (die Status-Spalte folgt ihr; eine Datenbank ohne Checkbox-Spalte nutzt die Status-Konvention — erste Option = offen, letzte = erledigt). Der Abgleich läuft in beide Richtungen, Feld für Feld:

Zwei Sicherheitsregeln schützen Deine Daten: das Löschen der Notiz löscht nie die Aufgabe beim Anbieter (sie wird nur nicht mehr synchronisiert und auch nicht erneut importiert), und eine extern gelöschte Aufgabe löscht nie Deine Notiz (sie wird einfach eine normale Notiz). Umbenennen oder Verschieben einer Aufgaben-Notiz ist unproblematisch — die Frontmatter-Markierung hält die Verbindung.

Aktuelle Grenzen: als normale Notizen angelegte Aufgaben werden nicht zum Anbieter gepusht (lege sie extern oder über die Aufgabendatenbank an), und alles auf dieser Seite ist vorerst Desktop-first.

Von In anderen Kalendern blockieren erzeugte Kopien tragen eine anbieterspezifische Plainva-Verknüpfung (Google, Microsoft und CalDAV). Die Kalenderansichten zeigen diese Verbindung mit einem Kettensymbol; beim erneuten Laden werden Quelle und Block wieder zuverlässig zugeordnet, statt unverbundene Duplikate zu erzeugen.

Erinnerungen am Rechner

Unter Einstellungen → Kalender → Erinnerungen schaltest Du Termine erinnern ein; beim ersten Mal fragt das System einmal nach der Berechtigung. Was der Termin selbst an Erinnerung mitbringt, gilt — erst wenn er nichts sagt, greift die Vorlaufzeit, und ganztägige Termine melden sich zu der unter Ganztägige Termine gewählten Zeit. Fällige Aufgaben nimmt zusätzlich die Aufgaben Deiner Aufgaben-Datenbank auf, Nur diese Kalender grenzt ein, woher erinnert wird (nichts angehakt heißt: alle, und ein später verbundener Kalender ist von sich aus dabei).

Der Unterschied zum Telefon steht in der Einstellung, nicht im Kleingedruckten. Auf dem Telefon übernimmt das Betriebssystem die Erinnerung und weckt sie auch bei geschlossener App. Am Rechner gibt es diese Übergabe nicht: Plainva weckt selbst und muss dafür laufen. Ist die App zu, fällt die Erinnerung aus und wird nicht nachgeholt. Dafür gibt es hier keine Obergrenze.

Die Benachrichtigung selbst trägt keinen Knopf — das gibt der Rechner nicht her. Die Aktion liegt stattdessen im Hinweis in der App: bei einem Termin Im Kalender zeigen, bei einer Aufgabe Aufgabe öffnen. Das Fenster drängt sich dabei nie in den Vordergrund.

Im Hintergrund weiterlaufen

Weil eine Erinnerung am Rechner nur ankommt, solange Plainva läuft, gibt es unter Einstellungen → Start & Verhalten → Hintergrund zwei Schalter — getrennt, weil es zwei verschiedene Wünsche sind, und beide standardmäßig aus:

Der zweite Schalter weist sich selbst nach. Nicht jede Arbeitsumgebung zeigt einen Infobereich — und ob ein Symbol wirklich erscheint, lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Plainva legt es deshalb an und fragt Dich, ob Du es siehst. Nur ein Ja behält die Einstellung; sagst Du Nein, wird das Symbol wieder entfernt und der Schalter bleibt aus. So kann das Fenster nie verschwinden, ohne dass es einen Weg zurück gibt. Dieselbe Sicherung greift beim nächsten Start: lässt sich das Symbol dann nicht mehr anlegen, schaltet sich die Einstellung ab.

Die Zeile Erinnerungen erscheinen darunter sagt jederzeit, was gerade gilt — solange Plainva läuft oder auch bei geschlossenem Fenster.

Zu wissen: Läuft Plainva im Hintergrund weiter, laufen auch Synchronisierung, Kalender-Abgleich und die Backup-Prüfung weiter. Der Vault ist beim nächsten Öffnen aktuell — dafür arbeitet die App, während Du sie nicht siehst.

Datenbanken im Kalender einblenden

Der Kalender kann Einträge aus Deinen Datenbanken mitzeigen. Über der Ansicht steht dafür die Leiste Einblenden: — sie listet jede .base-Ansicht vom Typ Kalender oder Zeitachse, die ein Datumsfeld benannt hat. Ein Klick blendet sie ein, ein zweiter wieder aus.

Ein so eingeblendeter Eintrag bleibt als Notiz erkennbar: gestrichelte Kante, Raute davor, nie die gefüllte Form eines Termins. Ein Klick öffnet dieselbe Vorschau, die eine Datenbankzeile ohnehin hat. Ziehen auf einen anderen Tag schreibt das Datumsfeld der Notiz — genau das, was das Bearbeiten der Zelle in der Tabelle tut. Trägt das Feld eine Uhrzeit, steht der Eintrag im Tagesraster an seiner Stunde; ohne Uhrzeit steht er oben im Ganztags-Streifen.

Welche Ansichten eingeblendet sind, gehört zum Vault und reist über die Einstellungs-Synchronisation mit: Dein Kalender sieht am Rechner und am Telefon gleich aus.

Und umgekehrt: In der Kalenderansicht einer Datenbank blendet der Knopf Termine im Hintergrund die echten Termine des Tages als leise Zeile ein — Du siehst, wogegen Du planst. Sie sind bewusst nur Hintergrund: keine Zeilen dieser Datenbank, nicht anklickbar.

Einen Datenbank-Eintrag in den Kalender eintragen

Ein Eintrag mit Datum kann ein echter Termin bei Deinem Anbieter werden. Im Menü der Eintragszeile (bzw. im Aktions-Blatt am Telefon) steht dafür In Kalender eintragen. Der Termin übernimmt das Datum des Eintrags — mit Uhrzeit, wenn die Spalte eine trägt, sonst als ganztägiger Termin — und trägt einen Link zurück auf die Notiz.

Danach bleiben beide verknüpft, und zwar nach drei festen Regeln:

Das ist etwas anderes als Zeit blocken bei einer Aufgabe: dort reservierst Du Zeit für etwas, und das Datum der Aufgabe bleibt, wo es ist. Hier sagst Du: dieser Eintrag ist dieser Termin.