Von Notion zu reinen Dateien: was sich ändert, was nicht
Alle paar Wochen fragt mich jemand, ob er seinen ganzen Notion-Workspace zu Plainva umziehen soll. Ich sage nie klar ja — es ist kein sauberer Tausch, und ich bin lieber ehrlich darüber, als so zu tun, als wäre local-first ein reines Upgrade.
Das gibst Du wirklich auf
Notion ist für Teams gebaut — Live-Cursor, Kommentare, jemand bearbeitet die Seite, während Du zusiehst. Plainva ist local-first und Einzelnutzer — es synchronisiert zwischen Deinen eigenen Geräten, nicht in Echtzeit mit anderen Menschen. Du verlierst auch die Web-App, die Du überall nur mit Login öffnest, und einen Teil der tieferen Datenbank-Mechanik, die Notion über Jahre gebaut hat — Rollups und Formeln über ein Dutzend verknüpfte Tabellen hinweg. Ich habe .base gebaut, um wirklich nützlich zu sein, nicht um Notion in Funktionen zu überbieten.
Was Du dafür zurückbekommst, hat mich selbst zum Umstieg überredet. Deine Notizen werden zu reinen Markdown-Dateien, auf Speicher, der Dir gehört, lesbar in jedem Editor, solange es Textdateien gibt — genau deshalb habe ich dieses Projekt überhaupt angefangen. Kein Export-Tanz, falls Du je gehen willst, denn Du bist schon draußen. Es ist schnell, weil bei jedem Tastendruck nichts zu einem Server pendelt, und privat, weil aus dem, was Du schreibst, nicht die Trainingsdaten von irgendjemand anderem werden.
Was die Leute nicht erwarten
Am meisten überrascht, dass Datenbanken gar nicht Teil des Tauschs sind. Boards, Tabellen, Relationen, ein Graph — .base gibt Dir das Notion-Datenbank-Gefühl, nur dass die Zeilen Deine Markdown-Notizen sind, keine Einträge in irgendjemandes Cloud.
Wenn Dir „meine Notizen, schnell, zukunftssicher” wichtiger ist als „gehostet und kollaborativ”, ist der Umstieg einen Nachmittag Test wert. Nichts hindert Dich daran, zurückzugehen.
- Datenbanken ansehen: Datenbank-Anleitung
- Ausprobieren: plainva.com
— Marco