Schnell bei 20.000 Notizen: wie Plainva flott bleibt
Ich habe genug Notiz-Apps benutzt, die sich auf einem Demo-Vault mit dreißig Notizen großartig anfühlen und still einfrieren, sobald man sie auf einen echten Vault loslässt — Jahre an Notizen, Zehntausende Dateien. So eine wollte ich nicht bauen, also steckt eine Menge unglamouröse Arbeit darin, dass es Plainva ziemlich egal ist, wie groß Dein Vault wird.
Der Trick ist, nie den ganzen Vault anzufassen
Unter der Haube hält Plainva einen lokalen SQLite-Index mit Volltextsuche, und worauf es mir wirklich ankommt: Er ist inkrementell. Ändert sich eine Datei — Du bearbeitest sie, oder ein Sync lädt eine herunter —, indiziert Plainva nur diesen einen Pfad neu, nicht den ganzen Vault. Kein „Neu-Indizieren…”-Einfrieren jedes Mal, wenn sich etwas bewegt; öffne einen riesigen Vault zum ersten Mal, und Du bekommst einen Fortschrittsbalken, kein blockiertes Fenster.
Die Suche läuft gegen genau diesen Index, also kommen Treffer sofort zurück, mit hervorgehobenem Treffertext, und sie ist präfix-fähig — Du siehst Treffer, bevor Du das Wort fertig getippt hast. Ein paar Operatoren — "exakte Phrase", -ausschluss, path:, tag: — grenzen ein, ohne dass Du eine Abfragesprache lernen musst.
Eine Karte, kein Wollknäuel
Der Vault-Graph ist die andere Stelle, an der ein großer Vault sonst auseinanderfällt. Plainva zeichnet Deine echte Ordnerstruktur als auf- und zuklappbare Blasen, statt eines explodierenden Punkte-Balls, der jenseits einiger hundert Notizen nichts mehr aussagt. Das Layout ist deterministisch und kommt schnell zur Ruhe, statt ewig zu zappeln, und sobald Du die Knoten dahin geschoben hast, wo Du sie haben willst, kannst Du die Anordnung anpinnen, damit sie bleibt — Schwenken und Zoomen bleiben flüssig, auch bei einem vollen Graphen.
Performance-Arbeit ist da seltsam — richtig gemacht, ist sie unsichtbar. Du denkst einfach nicht an die App, während Du sie benutzt, egal ob Dein Vault zweihundert Notizen hat oder zwanzigtausend. Das ist tatsächlich das ganze Ziel.
- Ausprobieren: plainva.com
— Marco