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Sieh, wie Dein Vault zusammenhängt: der Graph und Aufräum-Tools

1. August 2026

Graph-Ansichten und ich, das war nie eine einfache Beziehung. Beim ersten Öffnen ist es faszinierend — schau, meine Notizen sind ein Netzwerk! Nach ein paar Monaten echter Nutzung werden die meisten aber zu genau demselben: einem Wollknäuel, an dem Du irgendwann nur noch vorbeischaust. Ich wollte, dass Plainvas Version sich den Platz neben dem Editor wirklich verdient — nicht nur im Screenshot gut aussieht —, also musste sie mehr können als Kreise und Linien zu zeichnen.

Drei Graphen, eine Gewohnheit, die bleibt

Direkt neben der Notiz, die Du gerade schreibst, sitzt ein kleiner Kontext-Graph: was hierher verlinkt, wohin sie verlinkt, und ein paar dezente Vorschläge für Verbindungen, die Du vielleicht übersehen hast — nichts, dem Du hinterherlaufen musst. Drückst Du Strg/Cmd+Umschalt+G, bekommst Du die Vault-Karte: ein zoombares Bild von allem, entlang Deiner echten Ordnerstruktur, damit sie nie zu diesem Wollknäuel wird, den ich vermeiden wollte. Du kannst Knoten verschieben, mit einem Auswahlrechteck ein ganzes Cluster gemeinsam bewegen, mit Alt+Ziehen einen Knoten samt seinen Nachbarn mitnehmen und eine Anordnung, die Dir gefällt, anpinnen, damit sie beim nächsten Mal noch da ist. Es gibt einen Fokus-Modus, Filter und einen Regler, mit dem Du zusiehst, wie Dein Vault über die Zeit gewachsen ist — auf einem alten Vault seltsam befriedigend. Und nutzt Du .base-Datenbanken, kann eine Ansicht ihre Zeilen auch als Graph zeichnen, als Netz von Relationen statt als Tabelle.

Der Teil, den ich wirklich benutze

Ehrlich gesagt ist der Graph nicht mein Lieblingsteil — der Aufräum-Modus ist es. Er gibt Dir eine schlichte Arbeitsliste: Notizen, auf die nichts verlinkt, Links, die auf nicht existierende Dateien zeigen, und Erwähnungen eines Notiz-Titels, die nie zu einem Link wurden. Zu jedem Punkt gehört eine Aktion, und Plainva prüft noch einmal nach, ob sie noch stimmt, bevor auch nur eine Datei angefasst wird.

Keiner der Vorschläge dahinter kommt von irgendeinem Modell, dem Du blind vertrauen müsstest — Co-Citation, gemeinsame Nachbarn, seltene gemeinsame Tags, reine Texttreffer, alles bewusst unspektakulär. Du siehst genau, warum etwas vorgeschlagen wurde, und wischst es genauso leicht wieder weg.

— Marco