Sync einrichten

Stand: 2026-07-30

Plainva synchronisiert jeden Vault optional mit einem Speicher Deiner Wahl — direkt aus der App, ohne Zusatzdienst von Plainva: Deine Daten laufen ausschließlich zwischen Deinem Rechner und Deinem eigenen Konto/Server. Diese Seite führt durch die Einrichtung je Anbieter.

Welche Dienste grundsätzlich funktionieren (auch über WebDAV oder den Desktop-Client des Anbieters), steht in der Sync-Kompatibilität.

Grundlagen

WebDAV / Nextcloud

Der einfachste Weg für eigene Server und die meisten Cloud-Speicher:

  1. In Cloud-KontenKonto verbinden… die Kachel Nextcloud (oder WebDAV / CalDAV) wählen.
  2. Server-Adresse, Benutzername und Passwort oder App-Token eintragen — nutze wenn möglich ein App-Passwort statt Deines Hauptpassworts (in Nextcloud: Einstellungen → Sicherheit → App-Passwörter).
  3. Verbinden prüft die Zugangsdaten; danach wählst Du über Ordner auswählen… den Cloud-Ordner.

Besonderheit Nextcloud: EIN Formular reicht für Dateien und Kalender — aus der Server-Adresse leitet Plainva die WebDAV- und CalDAV-Endpunkte selbst ab (die abgeleiteten Adressen werden im Assistenten angezeigt; Erweitert: Endpunkte einzeln festlegen erlaubt getrennte URLs). Hakst Du beide Dienste an, verbindet ein Durchgang beides.

Typische Server-Adressen (Nextcloud, Koofr, MagentaCLOUD, Storage Box u. v. m.) findest Du in der Sync-Kompatibilität.

Ändert sich das App-Passwort später, trägst Du es einmal in den Konto-Details unter Zugangsdaten ein: Plainva prüft es gegen jeden Dienst dieses Kontos und speichert es erst, wenn alle es akzeptieren — so bleibt kein Dienst mit einem alten Passwort zurück.

Google Drive

Google Drive läuft aktuell mit eigenen Zugangsdaten („Bring Your Own”): Du legst einmalig ein kostenloses eigenes Google-Cloud-Projekt an, das nur Dir gehört. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung: Google Drive (BYO).

Kurzfassung: In Cloud-KontenKonto verbinden… die Kachel Google wählen, den Dienst Dateien anhaken, Client ID und Client Secret aus Deinem Google-Projekt eintragen und Bei Google anmelden… — die Anmeldung öffnet sich im Browser. Nach dem Verbinden wählst Du den Cloud-Ordner über Ordner auswählen… direkt aus Deinem Drive (auch Unterordner, Standard „Plainva”). Hinweis: Solange Dein Google-Projekt im Testing-Modus steht, läuft die Anmeldung nach 7 Tagen ab — endgültig, denn Google lässt in diesem Modus auch den Erneuerungs-Token verfallen; Plainva kann sie im Hintergrund also nicht auffrischen. Der Sync sagt Dir dann, dass die Anmeldung abgelaufen ist, und Erneut anmelden in den Konto-Details stellt sie wieder her — ein Durchgang für alle Dienste dieses Kontos. Wer das nicht wöchentlich tun möchte, setzt das Google-Projekt in der Konsole auf In Produktion: dann bleibt die Anmeldung dauerhaft (bei einer nicht verifizierten App zeigt Google dabei einmal einen Warnbildschirm, den Du als Eigentümer bestätigen kannst).

Hakst Du beim Verbinden Dateien und Kalender gemeinsam an, fragt Google nur einmal nach Deiner Zustimmung — angefordert werden dabei genau die Rechte der gewählten Dienste. Wählst Du später einen weiteren Dienst dazu, kommt eine zweite, ergänzende Zustimmung.

OneDrive

Plainva liefert eine eigene App-Registrierung mit — Du musst keine eigene ID mehr anlegen:

  1. In Cloud-KontenKonto verbinden… die Kachel Microsoft wählen und den Dienst Dateien (OneDrive) anhaken — auf Wunsch gleich zusammen mit Kalender & Aufgaben und E-Mail (ein Microsoft-Konto kann alle drei Dienste tragen).
  2. Bei Microsoft anmelden… und die Anmeldung im Browser bestätigen. Fertig — Plainva legt den Ordner an (Standard „Plainva”) und synchronisiert seinen gesamten Inhalt, auch extern hinzugefügte Dateien.
  3. Optional: Nach dem Verbinden wählst Du den Cloud-Ordner über Ordner auswählen… direkt aus Deinem OneDrive (auch Unterordner).

Optional: Über Eigene App-ID verwenden kannst Du stattdessen eine selbst registrierte Client-ID hinterlegen (z. B. bei Firmen-Sperren). Ausführliche Anleitung: OneDrive & Dropbox (BYO).

Verbindest Du mehrere Dienste eines Kontos zusammen — etwa Dateien und Kalender —, fragt der Anbieter nur einmal nach Deiner Zustimmung, und Plainva merkt sich dafür eine einzige Anmeldung für das ganze Konto. Das gilt für Microsoft (Dateien, Kalender, E-Mail) ebenso wie für Google (Dateien und Kalender; ein Gmail-Postfach bleibt außen vor, weil es über IMAP mit App-Passwort läuft und keine Zustimmung braucht).

Bestehende Konten, die noch je Dienst getrennt angemeldet sind, bieten Ein Login für alle Dienste an — in der Konten-Liste und in den Konto-Details, am Rechner wie in der mobilen App. Ein Durchgang, danach hängen alle Dienste an derselben Anmeldung. Das ist mehr als Bequemlichkeit: getrennte Anmeldungen konnten auseinanderlaufen, sodass ein Dienst weiterlief, während ein anderer desselben Kontos still abgelaufen war. Erneut anmelden erneuert bei solchen Konten ebenfalls das ganze Konto statt nur einen Dienst.

Dropbox

Plainva liefert eine eigene Dropbox-App mit — keine eigene App nötig:

  1. In Cloud-KontenKonto verbinden… die Kachel Dropbox wählen (sie trägt nur den Dienst Dateien).
  2. Bei Dropbox anmelden… und im Browser bestätigen. Fertig (Standard-Ordner /Plainva).
  3. Optional: Nach dem Verbinden wählst Du den Cloud-Ordner über Ordner auswählen… direkt aus Deiner Dropbox (auch Unterordner).

Optional: Über Eigene App-ID verwenden kannst Du stattdessen einen selbst registrierten App-Key hinterlegen. Ausführliche Anleitung: OneDrive & Dropbox (BYO).

S3-kompatibler Speicher

Für AWS S3, Cloudflare R2, Backblaze B2, MinIO, Wasabi, Hetzner u. a. — schlüsselbasiert, ganz ohne Browser-Anmeldung. In Cloud-KontenKonto verbinden… die Kachel Object Storage (S3) wählen und die Felder ausfüllen:

FeldBedeutung
EndpointBasis-URL der S3-API, z. B. https://s3.eu-central-1.amazonaws.com, https://<account>.r2.cloudflarestorage.com oder http://127.0.0.1:9000 für lokales MinIO
BucketName des Buckets
RegionSigV4-Region; us-east-1 funktioniert für die meisten Nicht-AWS-Speicher, Cloudflare R2 nutzt auto
Access Key ID / Secret Access KeyEin API-Schlüsselpaar des Anbieters
Key-Präfix (optional)Unterordner im Bucket für den Vault; leer = Bucket-Wurzel
Path-Style-URLsEmpfohlen (MinIO, R2 und die meisten Kompatiblen); nur für virtual-hosted AWS-Buckets deaktivieren

Den Key-Präfix (den Cloud-Ordner) kannst Du nach dem Verbinden über Ordner auswählen… direkt aus dem Bucket wählen.

Nach Verbinden startet der Sync direkt.

Siehe auch

Sync-Verschlüsselung (Passphrase)

Mit P3 ersetzt: Die folgenden Bedienelemente gelten nicht mehr für Vault-Inhalte. Nutze Sicherheit & Freigaben für den aktuellen verschlüsselten Workspace. Die hier verbleibende Passphrase schützt nur den optionalen Einstellungen-/Secrets-Sideband.

Plainva kann verschlüsseln, was Deinen Rechner in Richtung Sync-Server verlässt — Dein lokaler Vault bleibt dabei immer reines Markdown, das Obsidian lesen kann.

Öffne Einstellungen → Synchronisation → Sync-Passphrase & Verschlüsselung:

  1. Passphrase festlegen. Das erzeugt einen Verschlüsselungsschlüssel für den Vault und zeigt einmalig einen Wiederherstellungscode — bewahre ihn sicher auf, er ist der einzige Weg zurück, falls Du die Passphrase vergisst. Ab diesem Zeitpunkt reisen die synchronisierten Einstellungen des Vaults verschlüsselt.
  2. Vault-Inhalt verschlüsseln (optional). Der Knopf Verschlüsseln lädt jede Notiz erneut als Chiffretext zum Sync-Server hoch. Deine lokalen Dateien bleiben reines Markdown, ein lokaler Vault ist also nie in Gefahr — probier es zuerst an einem Wegwerf-Vault aus. Ist der Upload fertig, nutze Migration abschließen, damit ab dann nur noch Chiffretext akzeptiert wird.
  3. Auf einem anderen Gerät öffnest Du denselben synchronisierten Vault. Plainva erkennt, dass der Vault verschlüsselt ist, und fragt nach der Passphrase (oder dem Wiederherstellungscode). Nach dem Entsperren werden die Notizen entschlüsselt und erscheinen lokal.

Der entsperrte Schlüssel wird auf jedem Gerät zwischengespeichert. Schalte Passphrase bei jedem Start verlangen ein, um sie stattdessen nach jedem Neustart erneut einzugeben, und nutze Sperren, um den zwischengespeicherten Schlüssel auf diesem Gerät zu entfernen.

Konten auf all Deinen Geräten sind drei Schritte. 1 · Einstellungen und Konten: legt Vault-Einstellungen und Deine Konten (Kalender, Postfächer, Kalenderauswahl) als kleine Datei in den Vault — solange keine Passphrase eingerichtet ist, brauchst Du dafür keine; sobald es eine gibt, muss jedes Gerät sie eingeben, bevor von dort Einstellungen mitreisen. 2 · Sync-Passphrase (optional): nur nötig, wenn auch Anmeldungen mitreisen sollen; sie verschlüsselt zusätzlich die Einstellungen aus Schritt 1. 3 · Anmeldungen mitnehmen: nimmt statische IMAP- und CalDAV-Passwörter verschlüsselt mit und lässt sich erst einschalten, wenn Schritt 1 läuft und die Passphrase entsperrt ist — ein Passwort kann nur zu einem Konto reisen, das das Gerät schon kennt. Nicht mitgenommen werden gerätespezifische Pfade und OAuth-Anmeldungen (Microsoft, Google): deren Tokens sind gerätegebunden, das Konto erscheint auf dem neuen Gerät und braucht dort einmal Anmelden.

Auf dem Telefon findest Du dieselbe Kette auf der Vault-Seite — mit denselben drei Schritten und derselben Sperre. Konten, die von einem anderen Gerät kommen, werden dort angelegt; Du musst sie nicht erneut von Hand eintragen. Über Jetzt von einem anderen Gerät übernehmen holst Du sie sofort, statt auf den nächsten Abgleich zu warten.

Was mitreist und was hier bleibt

Reist mit dem VaultBleibt auf diesem Gerät
Konten — Kalender, Postfächer, Cloud-Konten, LesezeichenAbsolute Pfade — Vault-Ort, Backup-Ziel
Ordner und Vorlagen — Tagesnotizen, Vorlagen-, Eingangs- und Anhänge-Ordner, AufgabendatenbankAnmelde-Tokens für Microsoft und Google
Kalender-Einstellungen — Meeting-Ordner, StandardkalenderWelches Postfach und welchen Ordner Du zuletzt offen hattest
Mail-Einstellungen — Ablage-Ordner, externe BilderDie Startanordnung dieses Geräts für neue Vaults
Backup-Regeln — Snapshot-Intervall, Aufbewahrung, ArchiveStatische Passwörter — außer Schritt 3 ist an
Sync-Intervall
Anordnung der Leisten (Desktop)

Das Telefon trägt davon weniger: Es hat keine Leisten-Anordnung und keinen Meeting-Ordner. Seine eigene Kette auf der Vault-Seite zeigt, was es trägt, und beide Geräte sagen darunter, was der Sync zuletzt wirklich getan hat — mit den Namen der Einstellungen, die dabei gereist sind, und bei einem Empfang mit denen, die sich geändert haben. Die Meldung „Einstellungen von einem anderen Gerät übernommen” erscheint dabei höchstens einmal je Sitzung und nur, wenn sich wirklich etwas geändert hat — danach steht es in diesen Zeilen. Neu seit dieser Fassung übernimmt das Telefon auch das Dateiformat der Tagesnotizen, den OKF-Typ neuer Notizen und Deine Lesezeichen — vorher bekam ein Vault mit anderem Datumsformat eine zweite Tagesnotiz für denselben Tag, sobald das Telefon ihn anfasste.

Fehler und automatische Wiederholung

Der Sync-Fehlerdialog bewahrt den genauen fehlgeschlagenen Versuch, auch wenn ein automatischer Retry den Live-Status bereits verändert hat. Er zeigt an, wenn der erneute Versuch läuft oder erfolgreich war. Eine neue Anmeldung wird nur bei einem Authentifizierungsfehler empfohlen; Netzwerk-, Timeout- und Providerfehler behalten ihre konkrete Ursache und werden automatisch erneut versucht.